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Problem beim Schutzdienst
#11
Mein erster Gedanke war daß Du den Hund womöglich auf dem fremden Platz für das Verbellen zu sehr bestätigt hast, so daß er sich jetzt bei auftretender Unsicherheit (sich nicht bewegender Helfer) vordergründig nach DIR orientiert.
Ist aber logischerweise nur eine Möglichkeit.
Meine Mittel der wären: Entweder den Hund beim nächsten Mal genau beobachten (lassen) und evtl. auch filmen um zu sehen aus welcher Motivation heraus er sich Dir so stark zuwendet, um dann in aller Ruhe den Fehler auszumerzen. Also erst mal keine Prüfung. Oder:
Den Helfer möglichst punktgenau vor der unerwünschten Handlung den Hund mit dem Ärmel bestätigen lassen, fleißig aber nicht POmäßig trainieren, die Prüfung laufen und dann schauen was zu tun ist.
Hängt von Dir ab, hängt vom Hund ab.
Wie wäre es den "alten", bekannten Helfer mal mit auf den neuen Platz zu nehmen und den Hund dann prüfungsmäßig hetzen zu lassen? Damit wäre der Fehler den Walter beschreibt recht schnell gefunden.
Ein Hund denkt: Er bringt mir Nahrung - er muss ein Gott sein.
Ein Windhund denkt: Er bringt mir Nahrung - Ich muss ein Gott sein!
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#12
Hi Gilette
Ja,auch eine gute Möglichkeit,ich dank dir für deine Mühe

Gruss,Michael
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#13
Was ich auf jedenfall nicht machen würde, ist das Herantreten und wenn der Hund wieder bellt, ihn dafür loben.
Der Hund hat ein momentanes Problem, welches er evtl. mit Hilfe des Helfers lösen muß. An der Prüfung gibt es auch kein Hingehen und Loben.
Wenn der Hund (und das weißt nur du) ansonsten das Prüfungsschema ordentlich durchzieht, könnte ich mir vorstellen, den Hund auch für kurzes Verbellen/dieses dann verlängern zu bestätigen. Im Anschluß Beutearm weg und im Prüfungsschema mit dem Heraustretenlassen des Helfers fortsetzen.
Ich habe bei einer OG-Prüfung, während die anderen BH-Prüfung in der Stadt machten, eine schwache Hündin nochmals kurz Verbellen mit Bestätigung gearbeitet. Das war für sie positiv und die Prüfung wurde bestanden. Anzumerken ist hierbei sogar noch, daß aufgrund eines verletzten Helfers ich erst einmal zuvor die Hündin kennengelernt habe.
Die kurze Verbellübung vor dem eigentlichen Prüfungsschutzdienst hat auch der Hundeführerin ein wenig Sicherheit mitgegeben.
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#14
Gebe Guiseppe Recht!

Ich würd den Hund nicht loben und nicht zu ihm ins Versteck gehen.

Wenn der Hund eh schon dazu neigt, sich zu sehr an dir zu orientieren, dann ist das für ihn DAS Signal, das er zu dir kommen darf!

Meine Hündin habe ich auf das "Spucken" heiss bekommen...

Auch bei fremden Helfern.

Ich bitte den fremden helfer vor der Übung, so zu tun, als ob er meine Hündin anspucken wolle (nur das Geräusch, seinen Saft behält er!)! Big Grin

Naja, wenn die Hündin unaufmerksam wurde, SPUCK...dann war sie wieder ganz da!
Jeden Helfer, der es "mal gewagt hat, sie anzurotzen", hat sie sich gemerkt, ist immer voll und ganz da.
Komisches beibringen, aber es hat gefruchtet! :pf:



Ist wahrscheinlich jetzt zu spät, den Hund auf so etwas zu "konditionieren"...

Aber dem Hund fehlt irgendwie die Motivation, er sieht keinen Grund darin, zu bellen...
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#15
Wir sind natürlich wieder bei dem alten Problem der Ferndiagnose. Es dürfte ganz entscheidend sein, ob der Hund eher beutebezogen oder aggressionsgesteuert ist (was ich nicht vermute). Deshalb könnte ich mir vorstellen, daß der Hund mit einigen Beutebestätigungen den Helfer besser annimmt.
Es wäre auch nicht schlecht, wenn du erfahren könntest, wie dein Ersthelfer im Versteck agiert hat. Wenn er natürlich den Hund mit seinen Aktionen ständig hochgeputscht hat, dann hättest du spätestens auch bei der Prüfung ein Problem mit dem gleichen Helfer.
Und deshalb muß der Hund jetzt auch alleine durch.
Bei uns haben wir einen dominanten Rüden, der demnächst Prüfung machen soll. Bei dem hierbei geplanten Helfer zeigt der Hund sich äußerst aggressiv, wobei nun letzte Woche der Hund beim letzten "Aus" dies nichtmehr tat.
Durch einen "Überraschungstrick" von mir (ich stand als Scheinrichter auf dem Platz) ließ er dann auf ein weiteres Hörzeichen aus.
Hund vom Platz, ich, der den Hund die ganze Zeit über arbeitete, Hose angezogen, und die Übung nochmal. Der Hund ließ beim Einstellen trotz starkem Bedrängen fast selbstständig in der Trennphase aus.
Also wenn du tatsächlich Prüfung machen willst, setz dich nochmal mit deinen beiden Helfern zusammen, bzw. rede mit deinem Ersthelfer.
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#16
Hallo Giuseppe

Das hört sich gut an,werd ich machen,danke dir

Schönes Wochenende
Gruss,Michael
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#17
Das ist das typische Bild wenn der Helfer den Hund aktiviert.
der Hund soll den Helfer arbeiten nicht umgedreht.
ich weiß nicht ob deine Prüfung schon war aber teil doch mal das Ergebnis mit.
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#18
hallo...
hab mir die beiträge vorher nicht durchgelesen, aber mir fällt grade wieder ein bild von einem hund ein bei deiner beschreibung des problems... ein bekannter von mir hat seinem hund vor einer pürfung sehr viel druck gemacht und der hund war auf einmal nur noch auf den führer fixiert... der schutzdienst war erstmal im eimer... die haben den hund von vorne wieder aufbauen müssen.. aber der dumme hf hat den gleichen fehler gemacht und der hund ließ sich mit dem hf nicht mehr auf den helfer fixieren, erst jetzt wo er einen anderen hf macht er wieder einen schönen schutzdienst..

ich denke eher nich, dass ich dir geholfen habe..
lg kathi
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