Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Analfisteln - ein Problem beim Deutschen Schaeferhund?
#11
Ja, kostet schlappe 400 Dollar im Monat. Das koennen wir uns ehrlich gesagt gar nicht leisten. Ich halte die Wunde sauber, reib sie mit Desitin ein, das hilft auch recht gut und spuel mit Kamille aus.

400 Dollar fuer ein Medikament im Monat ist happig.... sie haben es ihr in Texa gegeben und die Fisteln sind sogar wieder zurueckgegangen, jedoch sofort wieder gekommen als es abgesetzt wurde.
Zitieren
#12
Ja, genauso ist es. Ich weiß nicht ob es eine genetische Ursache hat. Es kommt häufig bei Schäferhunden vor.
Such mal nach Infos auf der Pedigreedatabase, da gibt es viele. Oder unser altes Forum GSDWorld.net! Kontaktiere ein Forummitglied (bei beiden) namens Hexe. Sie ist eine alte Bekannte von mir, die einfach alles "berufsbedingt" weiß, wenn es um Forschung und Behandlungen geht.
Viel Glück! Deine Hündin kann es brauchen!
Liebe Grüsse,
Chris Stump
Zitieren
#13
Cortison hilft bei dem Hund einer Bekannten sehr gut! Ist ja im Prinzip der gleiche Wirkmechanismus wie Cyclosporine.
Zitieren
#14
Wir behandeln mit Atopica (Ciclosporin) alle 2 Tage und Protopic- Salbe. Am Anfang hat sie das Atopica täglich bekommen, wenn man es seltener als alle 2 Tage gibt, kommen sie bei uns wieder Sad (Die Kosten liegen bei 185€ alle 2 Monate)
Zitieren
#15
@Indya
Miba,'index.php?page=Thread&postID=148239#post148239' schrieb:Wir behandeln mit Atopica (Ciclosporin) alle 2 Tage und Protopic- Salbe. Am Anfang hat sie das Atopica täglich bekommen, wenn man es seltener als alle 2 Tage gibt, kommen sie bei uns wieder Sad (Die Kosten liegen bei 185€ alle 2 Monate)
Kenne das Gleiche Medikament, es ist wohl in Polen deutlich preiswerter, jedoch muss man es da natürlich auch von einem TA verschrieben bekommen.
---
Gernot Wolkenstein
Zitieren
#16
Es sieht nicht gut aus. Wir verlieren eindeutig den Kampf gegen die Analfisteln. Sie ist den anderen gegenueber nur noch irritiert und ich muss sie mittlerweile fast taeglich wegsperren und dann alleine rauslassen. Noch frisst sie. Die Fisteln sehen jedoch boese aus und es hat sich ein grosses Loch gebildet.

Ich gehe davon aus das ich sie noch dieses Jahr einschlaefern lassen muss.

Sie ist DREI JAHRE ALT! DREI! Kein Hund sollte dreijaehrig an Analfisteln leiden und eingschlaefert werden muessen.

Es macht mich so verdammt wuetend das es einfach keine Alternative gibt und die Krankheit unter den Teppich gekehrt wird. Gibts ja net, hat ja auch alles nix mit Genetik zu tun, ist ja auch keine Autoimmun Krankheit und kein Zuechter hats jemals gehabt oder gar davon gehoert...

Und wir, die mit diesem Problem zu kaempfen haben, stehen da und gucken zu wie unsere Hunde kaputt gehen. Stecken tausende an Euro/Dollar in die Behandlungskosten um dann irgendwann festzustellen das alles fuer die Katz war.
Zitieren
#17
Hast Du Dich denn mal mit der Uni München in Verbindung gesetzt bezüglich der Studie, die dort läuft?
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
Zitieren
#18
Ach Sandra,
gib nicht auf,...das ist eine schlimme Situation, aber wenn du merkst, das es für die Kleine nur noch eine Qual ist und sie nicht mehr das Leben führen kann was Ihr gut tut.....das tut mir wirklich leid!

Ich hab mal nachgerechnet, seit 1996 befasse ich mich nun Hundesport und mir ist noch kein Fall bekannt, beim DSH, deshalb war mir diese schreckliche Krankheit auch nicht bewußt, das sie also vermehrt ein Problem bei DSH sein soll...?!??

Claudia
Zitieren
#19
Eine ältere Hündin wurde (und wird) erfolgreich mit dem homöopathischen Mittel "Acidum Nitricum D12" (3x tgl.) behandelt.
Zusätzlich wird nach jedem Kotabsetzen der After gereinigt, mit Desinfektionsmittel eingesprüht und eine Wundsalbe aufgebracht.
Aus ursprünglich 3 Löchern ist nur noch ein einziges, winziges kleines Löchlein da (nach einer Behandlungszeit von ca. 1/2 Jahr).
Ganz zu Beginn der alternativen Behandlung wurden die Löcher 2x tägl. mit einer 3%igen Wasserstoffperoxid-Lösung gespült (in Spritze aufgezogen und vorsichtig in die Löcher gespritzt). Dies wurde nach einigen Wochen, als man schon eine Besserung gesehen hat, eingestellt.
Ich denke, ganz wichtig bei der ganzen Krankheit ist es, den After absolut sauber zu halten.
Die Hündin bekommt diese Tabletten jetzt schon über ein Jahr, der Versuch diese abzusetzen scheiterte, da dann sofort die Löcher wieder da waren.
Es wäre zumindestens ein kostengünstiger Versuch Deiner Hündin zu helfen.
Gruß Petra
Zitieren
#20
Hey,
Analfisteln sind ebenfalls eine Form der Autoimmunkrankheiten und wird somit auch vererbt. Genau wie die Kereatitis kommt es immer darauf an sehr frühzeitig einzugreifen und es wird auch nicht nur bei dieser einen Form der Autoimmunkrankheiten bleiben, sondern sich immer mit und mit andere Formen ausbilden, d.h. hat ein Hund also eine Autoimmunschwäche, wird er auch im Laufe seines Lebens noch weitere verschiedene Formen der Autoimmunkrankheiten hinzubekommen. Ich kenne Hunde, bei denen sehr früh großräumig operiert wurde, so dass diese Hunde ihr Leben lang keine Einschränkungen bzw. mit dieser Krankheit gar keine Probleme mehr hatten. Es kommt wohl sehr darauf an frühzeitig den richtigen Tierarzt kennenzulernen.
Denkt über eine OP nach, hört euch um, wo ein TA ist, der sich mit Autoimmunkrankheiten auskennt. Den meisten Hunden mit Autoimmunschwäche merkt man es relativ früh an, es ist stets ein schleichender Prozess.
Viel Glück
Frechdachs
Frechdachs
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste