17-09-2010, 11:09
Snake-Catcher,'index.php?page=Thread&postID=99320#post99320' schrieb:@ luca
Übergang BH - VPG 1 wurde vereinfacht man kann eine IPO V führen.
Kontaktzonen sind bei einer 1,80 Steilwand schwer realisierbar, da die Wand steiler steht als jede Agilitywand, hier ist der Hundepsortler gefragt es seinem Hund an nötiger Technik zu lernen.
Es war bekannt das es eine neue PO geben wird, man konnte bei seinen Obleuten also problemlos Anträge stellen. Hast du das getan?
Die PO möchte nicht, dass Hunde sich aus dem Arm kauen, bzw. schon fast raus sind wenn der Helfer noch nicht mal ganz steht. Es soll deutlich sein, wenn der Helfer einstellt das der Hund deutlich trennt, und davor ruhig fest hält. Helfer stellt ein - Hund hällt noch fest, öffnet dann deutlcih und geht in die Bewachung!
Es ist wie in jedem Sport, PO annehmen, daran orientieren, auf Wettkämpfen zeigen was man kann... ;-) Und es ist nur Sport! :-)
Hallo,
eine IPO V ist eben keine VPG 1 und damit nicht gleichwertig. Es ist also keine Vereinfachung, sondern nur eine nicht gleichberechtigte Alternative. Eine VPG A ist auch schon eine Alternative. FPr1, B1 und C1 sind ebenfalls Aternativen. Nun gibt es noch eine.
Ich möchte die Frage zu den Obleuten mal umdrehen: hast Du jemals davon gehört, dass die Basis zu Entscheidungen eingebunden wurde, bevor diese gefällt wurden? Es gibt quasi keinerlei Infomationsfluss von den Entscheidern nach unten. "Früher" gab es die mysteriöse AZG, in der es den Anschein hatte, dass dort eh nur einer zu bestimmen hatte. Nun gibt es ein Ersatzgremium beim VDH und ich habe weder über den DV noch über den DVG Kenntnis über laufende Änderungen erhalten. Keine Frage an die Basis, keine Arbeitsgruppen o.ä. Ich würde mich gerne daran beteiligen, aber dazu müsste es erst einmal eine Plattform dafür geben. Derzeit ist es wie immer: eine handvoll Leute trifft Entscheidungen für alle.
Ein Griff kann übrigens ruhig und fest sein, ohne bis zum Anschlag zu sitzen. Ich sehe da keinen Konflikt. Ich sprach auch nicht davon, dass der Hund trennt, wenn der Helfer noch nicht ganz steht, sondern vom prüfungskonformen Trennen in der Sekunde, wo die Handlung eingestellt wird. Die PO schreibt sofortiges Trennen vor. Macht der Hund das, heisst es u.U. "könnte länger ruhig halten". So wie Du es beschreibst "Helfer stellt ein, Hund hält noch fest" steht es eben genau nicht in der aktuellen PO. Mein Hund trennt selbständig. Nach neuer PO muss ich ihm das verbieten, damit der Richter weiter so richten darf, wie bisher.
Du hast völlig recht: man kann das alles annehmen und sich daran orientieren. Man kann auch alles ausbilden und auch bisher ausgebildetes wieder umstellen. Man kann aber auch sagen, dass einem die politische Direktive nicht gefällt und das Ergebnis auch nicht und das man ab sofort Ringsport oder Extremstreicheln mit dem Hund betreibt.
Ich sehe die große Gefahr darin, dass aus dem "könnte gerader", "könnte ruhiger","könnte volleren Griff", "könnte anhaltender", "könnte schneller um das Versteck" und wenn er es dann macht "könnte aufmerksamer um das Versteck" bei den Rezipienten dieser andauernden Kritiken ein "könnte mich mal" wird.
Für mich persönlich ist die Prüfung überhaupt nicht wichtig. Ich stelle nur fest, dass am Tag der offenen Tür über 70 Starter die Hunde im Rennen gegen die Stoppuhr starten und viel Spaß dabei haben und bei VGP-Prüfungen oft Not herrscht, die Prüfung mit 4 Teilnehmern zu bestücken.
Schöne Grüße,
Andreas

