16-09-2010, 21:09
Moin Moin,
ich finde, die PO hat an sehr vielen Stellen Verbesserungspotential und ich wundere mich darüber, dass so wenig der bisher im Raum stehenden Punkte Einzug in die PO gefunden hat (Schrägsprungwand mit Kontaktzonen, Hürde mit Stange, Mindestentfernungen Bringholzwurf, Stockschläge, Umbau Lange Flucht zu stehendem Helfer, dringender Bedarf die kurze Flucht umzubauen, da hier der Hund einem flüchtenden Menschen hinterhersetzt (mehr ein politisches Problem), Eingangsprüfungen einfacher machen, Abstand der BH zur 1 verringern etc etc). Es ist ja quasi gar nichts passiert. Wer genau macht die PO eigentlich und warum ist die Basis nicht involviert?
Warum werden die Probleme der Bewertung nicht besser gelöst, indem man genauer beschreibt, was richtig und was fehlerhaft ist. Der Auslegungsbereich ist mir zu groß. Beispiel: In der Übergangsphase soll der Hund den Griff ruhig und fest halten. Gleichzeitig soll der Hund aber sofort trennen, wenn der Helfer die Handlung einstellt und ich kann optional ein Kommando geben, wenn er es nicht alleine macht. Es gibt also technisch gesehen gar keine Übergangsphase, sondern nur einen Fehler, wenn der Hund nicht sofort trennt. Ab wann genau ist dieser Fehler ein Fehler? Die Bewertung dieser Phase ist mir viel zu schwammig. Dito die Bewertung eines vollen Griffes. Da wird oft viel zu pingelig bewertet. Wenn der Hund den Griff hält, dann ist das wirksam. Das muss eigentlich schon reichen. Kaum hat der Hund aber nur 90 % des Fanges im Ärmel, wird schon gemäkelt. Es würde mich mal interessieren, ob ein Richter mit 90% Fang im Oberschenkel auch noch lustig über Beißqualitäten schwadronieren würde.
Ich zumindest finde es so langsam blöd, dass man als Ausübender eines Sports so wenig über die Modalitäten mitbestimmen darf, nach denen man arbeitet. Warum wird man als Basis nicht eingebunden in die Fragestellungen und Lösungsfindungen? Das "Detail(hin)richten" der Prüfungen macht den Leuten keinen Spaß - da muss sich etwas ändern, oder man muss damit leben, dass sich immer mehr Leute dem nicht mehr aussetzen möchte.
Und noch ein Wort zum "Stell": wer hat sich denn diesen Blödsinn einfallen lassen? Nicht den Mut zu haben, "PACK" zu schreiben, weil es ja vielleicht politisch nicht opportun ist, aber genau diese Handlung zu verlangen und die Griffe dabei in der Kampfhandlung zu beurteilen. Was ist denn, wenn mein Hund den Helfer umläuft und (sich) wirksam (in den Weg) stellt und verbellt? Volle Punkte, weil er getan hat, was ich sagte?
EIn Einsatzkommando zum Angriff auf einen flüchtenden Menschen finde ich extrem schlecht. Da wird ein völlig falsches Signal gesetzt.
Schöne Grüße,
Andreas
ich finde, die PO hat an sehr vielen Stellen Verbesserungspotential und ich wundere mich darüber, dass so wenig der bisher im Raum stehenden Punkte Einzug in die PO gefunden hat (Schrägsprungwand mit Kontaktzonen, Hürde mit Stange, Mindestentfernungen Bringholzwurf, Stockschläge, Umbau Lange Flucht zu stehendem Helfer, dringender Bedarf die kurze Flucht umzubauen, da hier der Hund einem flüchtenden Menschen hinterhersetzt (mehr ein politisches Problem), Eingangsprüfungen einfacher machen, Abstand der BH zur 1 verringern etc etc). Es ist ja quasi gar nichts passiert. Wer genau macht die PO eigentlich und warum ist die Basis nicht involviert?
Warum werden die Probleme der Bewertung nicht besser gelöst, indem man genauer beschreibt, was richtig und was fehlerhaft ist. Der Auslegungsbereich ist mir zu groß. Beispiel: In der Übergangsphase soll der Hund den Griff ruhig und fest halten. Gleichzeitig soll der Hund aber sofort trennen, wenn der Helfer die Handlung einstellt und ich kann optional ein Kommando geben, wenn er es nicht alleine macht. Es gibt also technisch gesehen gar keine Übergangsphase, sondern nur einen Fehler, wenn der Hund nicht sofort trennt. Ab wann genau ist dieser Fehler ein Fehler? Die Bewertung dieser Phase ist mir viel zu schwammig. Dito die Bewertung eines vollen Griffes. Da wird oft viel zu pingelig bewertet. Wenn der Hund den Griff hält, dann ist das wirksam. Das muss eigentlich schon reichen. Kaum hat der Hund aber nur 90 % des Fanges im Ärmel, wird schon gemäkelt. Es würde mich mal interessieren, ob ein Richter mit 90% Fang im Oberschenkel auch noch lustig über Beißqualitäten schwadronieren würde.
Ich zumindest finde es so langsam blöd, dass man als Ausübender eines Sports so wenig über die Modalitäten mitbestimmen darf, nach denen man arbeitet. Warum wird man als Basis nicht eingebunden in die Fragestellungen und Lösungsfindungen? Das "Detail(hin)richten" der Prüfungen macht den Leuten keinen Spaß - da muss sich etwas ändern, oder man muss damit leben, dass sich immer mehr Leute dem nicht mehr aussetzen möchte.
Und noch ein Wort zum "Stell": wer hat sich denn diesen Blödsinn einfallen lassen? Nicht den Mut zu haben, "PACK" zu schreiben, weil es ja vielleicht politisch nicht opportun ist, aber genau diese Handlung zu verlangen und die Griffe dabei in der Kampfhandlung zu beurteilen. Was ist denn, wenn mein Hund den Helfer umläuft und (sich) wirksam (in den Weg) stellt und verbellt? Volle Punkte, weil er getan hat, was ich sagte?
EIn Einsatzkommando zum Angriff auf einen flüchtenden Menschen finde ich extrem schlecht. Da wird ein völlig falsches Signal gesetzt.
Schöne Grüße,
Andreas

