30-11-2006, 21:11
Hallo Anke,
was du ansprichst ist etwas anderes: Stimulussättigung und mangelnde Verstärkung.
Das würde dann aussehen:
-der Hund weiß, daß er vom Helfer auf dem Platz gearbeitet wird ( Verhaltensverstärkung)
-der Hund wird täglich mehrmals auf dem Platz vom Helfer gearbeitet (Stimulussättigung)
-er sieht den Helfer aber auch täglich mehrmals auf dem Parkplatz, wo er aber nie gearbeitet wird (keine Verstärkung)
Ergebnis: er wird nach einigen Tagen selbst ein SD-Ansatzverhalten nur sehr schwach oder gar nicht mehr auf dem Parkplatz zeigen.
Trotzdem bleibt das Prinzip: das SD-Verhalten generiert sich aus dem Jagdverhalten des Beutegreifers Hund. SD-Verhalten ist natürliches Verhalten! Dieses Verhalten ist erfolgs- und nicht ehrlichkeitsorientiert.
Die Intensität des Verhaltens ist neben Stimulussättigung und Verstärkung natürlich auch abhängig von den Triebeigenschaften des konkreten Hundes.
Verhalten = Trieb x Habit x Anreiz
was du ansprichst ist etwas anderes: Stimulussättigung und mangelnde Verstärkung.
Das würde dann aussehen:
-der Hund weiß, daß er vom Helfer auf dem Platz gearbeitet wird ( Verhaltensverstärkung)
-der Hund wird täglich mehrmals auf dem Platz vom Helfer gearbeitet (Stimulussättigung)
-er sieht den Helfer aber auch täglich mehrmals auf dem Parkplatz, wo er aber nie gearbeitet wird (keine Verstärkung)
Ergebnis: er wird nach einigen Tagen selbst ein SD-Ansatzverhalten nur sehr schwach oder gar nicht mehr auf dem Parkplatz zeigen.
Trotzdem bleibt das Prinzip: das SD-Verhalten generiert sich aus dem Jagdverhalten des Beutegreifers Hund. SD-Verhalten ist natürliches Verhalten! Dieses Verhalten ist erfolgs- und nicht ehrlichkeitsorientiert.
Die Intensität des Verhaltens ist neben Stimulussättigung und Verstärkung natürlich auch abhängig von den Triebeigenschaften des konkreten Hundes.
Verhalten = Trieb x Habit x Anreiz
