23-09-2008, 23:09
Hallo NinaD,
da haben wir ja fast gleichzeitig gepostet.
Eine Bestrahlung findet ncht statt. Die Behandlung erfolgte mittels Spritzen, Tabletten und Infusionen (s. meinen vorherigen Beitrag). Die Nebenwirkungen sind meines Wissens nicht deshalb geringer, weil die Dosis nicht auf eine Heilung ausgerichtet ist. Vielmehr ist es so, dass -auch beim Menschen- viele Formen des Lymphdrüsenkrebses nicht heilbar sind, das heißt, man muss immer wieder -auch nach langer Zeit der Remission- mit Rezidiven (Rückfällen) rechnen. Man spricht zwar nach einer gewissen Zeit, in der kein Rezidiv festgestellt wurde von einer Heilung, aber..... Allerdings sind diese Formen des Lymphdrüsenkrebses -wenn auch wie gesagt i.d.R. nicht heilbar, so doch sehr gut behandelbar. Insofern hast Du recht, dass Hunde bei dieser Form der Erkrankung gut auf eine Chemo ansprechen.
Gut und richtig ist sicherlich auch Dein Gedanke, dass man vorher auch die psychische Belastungssituation für den Hund hinterfragen sollte. Für viele sicherlich kein oder nur ein geringes Problem, für andere könnte es ausschlaggebend sein, diese Therapie nicht zu beginnen. Ich habe mir ähnliche Sorgen und Gedanken gemacht, wie Du. Nicht, weil meine Hündin eine Tierarzthasserin wäre, sondern weil ich sie eher als das Gegenteil eingeschätzt habe (ich muss dies nun wirklich in der Vergangenheitsform formulieren). Sie ist beim Tierarzt eher der ängstliche Typ, ich befürchtete, dass ich sie nach 1-2 Behandlungen vielleicht gar nicht mehr durch die Kliniktür bekommen würde. Das hat sich Gott sei Dank überhaupt nicht bestätigt, ich hatte nachher sogar das Gefühl, dass sie die Zeit der Infusionen als "gemeinsame Kuschelzeit" genoss. ABER das ist sicherlich von Hund zu Hund verschieden. Meine Tierärztin war auch in dieser HInsicht sehr offen und sagte sinngemäß: " Wenn es für einen Hund schon Streß bedeutet, wenn er Tabletten verabreicht bekommt, dann sollte man die Finger davon lassen."
Gruß
Petra
da haben wir ja fast gleichzeitig gepostet.
Eine Bestrahlung findet ncht statt. Die Behandlung erfolgte mittels Spritzen, Tabletten und Infusionen (s. meinen vorherigen Beitrag). Die Nebenwirkungen sind meines Wissens nicht deshalb geringer, weil die Dosis nicht auf eine Heilung ausgerichtet ist. Vielmehr ist es so, dass -auch beim Menschen- viele Formen des Lymphdrüsenkrebses nicht heilbar sind, das heißt, man muss immer wieder -auch nach langer Zeit der Remission- mit Rezidiven (Rückfällen) rechnen. Man spricht zwar nach einer gewissen Zeit, in der kein Rezidiv festgestellt wurde von einer Heilung, aber..... Allerdings sind diese Formen des Lymphdrüsenkrebses -wenn auch wie gesagt i.d.R. nicht heilbar, so doch sehr gut behandelbar. Insofern hast Du recht, dass Hunde bei dieser Form der Erkrankung gut auf eine Chemo ansprechen.
Gut und richtig ist sicherlich auch Dein Gedanke, dass man vorher auch die psychische Belastungssituation für den Hund hinterfragen sollte. Für viele sicherlich kein oder nur ein geringes Problem, für andere könnte es ausschlaggebend sein, diese Therapie nicht zu beginnen. Ich habe mir ähnliche Sorgen und Gedanken gemacht, wie Du. Nicht, weil meine Hündin eine Tierarzthasserin wäre, sondern weil ich sie eher als das Gegenteil eingeschätzt habe (ich muss dies nun wirklich in der Vergangenheitsform formulieren). Sie ist beim Tierarzt eher der ängstliche Typ, ich befürchtete, dass ich sie nach 1-2 Behandlungen vielleicht gar nicht mehr durch die Kliniktür bekommen würde. Das hat sich Gott sei Dank überhaupt nicht bestätigt, ich hatte nachher sogar das Gefühl, dass sie die Zeit der Infusionen als "gemeinsame Kuschelzeit" genoss. ABER das ist sicherlich von Hund zu Hund verschieden. Meine Tierärztin war auch in dieser HInsicht sehr offen und sagte sinngemäß: " Wenn es für einen Hund schon Streß bedeutet, wenn er Tabletten verabreicht bekommt, dann sollte man die Finger davon lassen."
Gruß
Petra


