23-11-2007, 07:11
Grundsätzlich ist es richtig, dass keine Tiere in der Schule sein dürfen. Ausnahmen gibt es aber.
Der Rektor kann Dir die Erlaubnis geben, den Hund "im Rahmen des Unterrichts/eines Schulprojektes" mitzubringen (so eine Erlaubnis muss er z.B. auch geben, wenn in einer Klasse ein Aquarium oder im Bioraum evtl. Kleintiere gehalten werden).
Trotzdem ist das Ganze nicht unproblematisch: Ich würde mir auf jeden Fall zusätzlich die schriftliche Erlaubnis ALLER Elternteile einholen.
Zudem kann es Dir passieren, dass, wenn Eltern anderer Klassen das mitkriegen, es Beschwerden oder Einwände geben kann (Kind hat Allergie, Kind hat Angst, Mutti hat Angst ums Kind... usw.). Stell es Dir also nicht zu einfach vor.
Und: Du sagst, "einfach so mitlaufen lassen". Sind ja auch ein paar Stunden, Hund muss sich also auch zwischendurch mal lösen gehen. Ich kann mir vorstellen, dass es da möglicherweise auch Einwände geben wird, wenn Du regelmäßig in den Pausen mit dem Hund zum pieseln da irgendwo vorm Schulhaus auf den Grünstreifen gehst... (auch wenn's große Geschäft mit einer Tüte weggemacht wird).
Ich würde folgendermaßen vorgehen:
1. Rektor ansprechen, Projekt vorstellen (was stellst Du Dir vor, welche Vorteile erhoffst Du Dir, wie soll es praktisch aussehen usw.) und generelle Meinung einholen.
2. Elternabend bzw. Elternrundbrief, ebenso (= allgemeine Stimmung ausloten).
3. Schriftliche Zustimmung von Rektor und den Eltern einholen.
Eins noch:
Ein "Therapiehund" wird Dein Hund durchs einfache Mitbringen allerdings noch nicht... und Du solltest ihn auch deshalb nicht so bezeichnen. Denn dafür braucht ein Hund eine Extra-Ausbildung.
Die Bezeichnung "Therapiehund" wird momentan allerdings auch recht inflationär verwendet, z.B. für Hunde, die ins Altenheim oder eben in Kindergarten/Schule mitgenommen werden, allerdings sind das dann eher "Besuchshunde" (wenn man denn unbedingt eine besondere Bezeichnung für den Hund braucht).
Der Rektor kann Dir die Erlaubnis geben, den Hund "im Rahmen des Unterrichts/eines Schulprojektes" mitzubringen (so eine Erlaubnis muss er z.B. auch geben, wenn in einer Klasse ein Aquarium oder im Bioraum evtl. Kleintiere gehalten werden).
Trotzdem ist das Ganze nicht unproblematisch: Ich würde mir auf jeden Fall zusätzlich die schriftliche Erlaubnis ALLER Elternteile einholen.
Zudem kann es Dir passieren, dass, wenn Eltern anderer Klassen das mitkriegen, es Beschwerden oder Einwände geben kann (Kind hat Allergie, Kind hat Angst, Mutti hat Angst ums Kind... usw.). Stell es Dir also nicht zu einfach vor.
Und: Du sagst, "einfach so mitlaufen lassen". Sind ja auch ein paar Stunden, Hund muss sich also auch zwischendurch mal lösen gehen. Ich kann mir vorstellen, dass es da möglicherweise auch Einwände geben wird, wenn Du regelmäßig in den Pausen mit dem Hund zum pieseln da irgendwo vorm Schulhaus auf den Grünstreifen gehst... (auch wenn's große Geschäft mit einer Tüte weggemacht wird).
Ich würde folgendermaßen vorgehen:
1. Rektor ansprechen, Projekt vorstellen (was stellst Du Dir vor, welche Vorteile erhoffst Du Dir, wie soll es praktisch aussehen usw.) und generelle Meinung einholen.
2. Elternabend bzw. Elternrundbrief, ebenso (= allgemeine Stimmung ausloten).
3. Schriftliche Zustimmung von Rektor und den Eltern einholen.
Eins noch:
Ein "Therapiehund" wird Dein Hund durchs einfache Mitbringen allerdings noch nicht... und Du solltest ihn auch deshalb nicht so bezeichnen. Denn dafür braucht ein Hund eine Extra-Ausbildung.
Die Bezeichnung "Therapiehund" wird momentan allerdings auch recht inflationär verwendet, z.B. für Hunde, die ins Altenheim oder eben in Kindergarten/Schule mitgenommen werden, allerdings sind das dann eher "Besuchshunde" (wenn man denn unbedingt eine besondere Bezeichnung für den Hund braucht).

