15-04-2018, 09:04
Guten Morgen Frank,
wir beide haben dieses Thema ja schon paar mal gehabt.
Tatsächlich ist es doch so, wer entscheidet das Ausbildungsziel und wer hat sich dem zu unterwerfen?
Lasse ich dem Ausbilder freie Hand, weil ich die Verantwortung für die Ausbildung nicht übernehmen kann oder will, dann wird ein wichtiger Teil, nämlich der des Führens durch die Situation über den HF tatsächlich fehlen.
Dann ist die Frage, welche Abhängigkeiten zu schaffen sind, dass der Hund dann eine Prüfung bestehen kann. Dann kommt dem Helfer wahrscheinlich eine andere Funktion zu.
Bilde ich als HF meinen Hund aus, dann sollte ich um Konsequenzen für Gegnerschaft wissen und tunlichst dafür sorgen, dass der Hund über den SD nicht zu einen generalisierenden Widerständler gegen Menschen oder HF wird.
Drei von unseren Hunden haben den echten Kampf um die Beute über den Vollschutz hinter sich, sind trotzdem Menschenfreunde. Nicht mal mein generell etwas defensiv eingestellter Mali ist darüber außerhalb des Platzes in irgendeiner Form auffällig geworden.
Der geht Menschen aus dem Weg, wenn er sich bedrängt fühlt, beim TA kein Problem, ich als HF bin ja da..,
Aber, tatsächlich ist es so, dass die Umstellung jetzt zum Mondio sich als schwierig darstellt, da es der Anzug ist, den der Hund als Auslöser zur Gegnerschaft und Aggression sieht und es mir so schwierig macht eine andere Stimmung zu erzeugen. Genauso verhält es sich beim Dobi. Ohne Juteanteil wird das noch schwieriger.
Die wollen sich vom Anzugträger nicht anfassen lassen, fertig und richtig. Das ist in der Ausbildung so gewollt und hält.
Versucht man es und umgeht dabei die Signale für die Freigabe zum Beißen, kann man darüber natürlich den Hund total verunsichern und konterkarieren.
Denn bei uns gibt es Sicherungen für das Beißen.
Stockhand hoch oder der Einsatz des verbalen Kommandos durch den HF.
Mir zeigt es aber, dass dann auch hier Sicherungen halten, egal in welchem Aggressionszustand sich der Hund sich befindet.
Und das ist doch erstmal wichtig, dass der Hund trotzdem signalsicher bleibt auch in solchen Situationen und nicht durchdreht.
Ich als Hundeführer muss doch imstande sein Stimmungen im Hund unabhängig jetzt vom SD zu beeinflussen. Was sind 10 Minuten SD gegen 1 Stunde spazieren gehen mit überraschenden Situationen, wo der Hund auch in ähnliche Erregungszustände kommen wird. Das muss ich doch als HF durch. Und will ich den Hund nicht kläffend und drohend an der Leine mitziehen, so muss ich doch schon dort die Entspannungsrituale gesetzt haben.
Und da setzt das an, nicht auf dem Platz.
Ich kenne viele Hunde, die wollen sich auch im SD vom HF nicht streicheln lassen, trotzdem reagieren sie gut auf die Tonlagen der Stimme. Dann fasse ich den auch nicht an. Mein Hund z.b. sucht bei mir selbst Kontakt an der Flanke, also der Begrüßungszone.
Machen z.b. viele Hunde, anstatt sich brav neben den HF zu setzen, sich dann über den Kopf streicheln zu lassen.
Ich nutze doch das, was den Hund unterstützt und nicht das, was ICH meine, was den Hund unterstützen müßte.
Du hast z.b. immer wieder versucht meinen Hund anzufassen, obwohl er deutlich zeigt, dass er da kein Freund von ist. Futter war auch keine Brücke.
Im Gegensatz dazu Dein Riese, dem Du die Möglichkeit genommen hast mit mir Kontakt aufnehmen zu können, obwohl er das selbst wollte.
Wenn Du versuchen solltest unsere Hündin anzufassen, dann knallt sie Dir eine. Sonst ist sie eigentlich neutral. Wollen wir totale Sicherheit und Entspsnnung, dann gib’s Korb drauf.
Das dann ganz ohne SD-Erfahrung.
Helfertreiben mal begonnen, aber ihre Reaktion darauf ganz anders, als ich
Gedacht habe. Territorial zu Hause, aufm Platz nichts davon zu sehen...
Die beste Sicherung ist einfach die, dass der SD mit Aggressionbereichen einfach und nur mit seinen Handlungsketten auf dem Platz bleibt.
Anfassen hin, anfassen her.
Gruß reinhard
wir beide haben dieses Thema ja schon paar mal gehabt.
Tatsächlich ist es doch so, wer entscheidet das Ausbildungsziel und wer hat sich dem zu unterwerfen?
Lasse ich dem Ausbilder freie Hand, weil ich die Verantwortung für die Ausbildung nicht übernehmen kann oder will, dann wird ein wichtiger Teil, nämlich der des Führens durch die Situation über den HF tatsächlich fehlen.
Dann ist die Frage, welche Abhängigkeiten zu schaffen sind, dass der Hund dann eine Prüfung bestehen kann. Dann kommt dem Helfer wahrscheinlich eine andere Funktion zu.
Bilde ich als HF meinen Hund aus, dann sollte ich um Konsequenzen für Gegnerschaft wissen und tunlichst dafür sorgen, dass der Hund über den SD nicht zu einen generalisierenden Widerständler gegen Menschen oder HF wird.
Drei von unseren Hunden haben den echten Kampf um die Beute über den Vollschutz hinter sich, sind trotzdem Menschenfreunde. Nicht mal mein generell etwas defensiv eingestellter Mali ist darüber außerhalb des Platzes in irgendeiner Form auffällig geworden.
Der geht Menschen aus dem Weg, wenn er sich bedrängt fühlt, beim TA kein Problem, ich als HF bin ja da..,
Aber, tatsächlich ist es so, dass die Umstellung jetzt zum Mondio sich als schwierig darstellt, da es der Anzug ist, den der Hund als Auslöser zur Gegnerschaft und Aggression sieht und es mir so schwierig macht eine andere Stimmung zu erzeugen. Genauso verhält es sich beim Dobi. Ohne Juteanteil wird das noch schwieriger.
Die wollen sich vom Anzugträger nicht anfassen lassen, fertig und richtig. Das ist in der Ausbildung so gewollt und hält.
Versucht man es und umgeht dabei die Signale für die Freigabe zum Beißen, kann man darüber natürlich den Hund total verunsichern und konterkarieren.
Denn bei uns gibt es Sicherungen für das Beißen.
Stockhand hoch oder der Einsatz des verbalen Kommandos durch den HF.
Mir zeigt es aber, dass dann auch hier Sicherungen halten, egal in welchem Aggressionszustand sich der Hund sich befindet.
Und das ist doch erstmal wichtig, dass der Hund trotzdem signalsicher bleibt auch in solchen Situationen und nicht durchdreht.
Ich als Hundeführer muss doch imstande sein Stimmungen im Hund unabhängig jetzt vom SD zu beeinflussen. Was sind 10 Minuten SD gegen 1 Stunde spazieren gehen mit überraschenden Situationen, wo der Hund auch in ähnliche Erregungszustände kommen wird. Das muss ich doch als HF durch. Und will ich den Hund nicht kläffend und drohend an der Leine mitziehen, so muss ich doch schon dort die Entspannungsrituale gesetzt haben.
Und da setzt das an, nicht auf dem Platz.
Ich kenne viele Hunde, die wollen sich auch im SD vom HF nicht streicheln lassen, trotzdem reagieren sie gut auf die Tonlagen der Stimme. Dann fasse ich den auch nicht an. Mein Hund z.b. sucht bei mir selbst Kontakt an der Flanke, also der Begrüßungszone.
Machen z.b. viele Hunde, anstatt sich brav neben den HF zu setzen, sich dann über den Kopf streicheln zu lassen.
Ich nutze doch das, was den Hund unterstützt und nicht das, was ICH meine, was den Hund unterstützen müßte.
Du hast z.b. immer wieder versucht meinen Hund anzufassen, obwohl er deutlich zeigt, dass er da kein Freund von ist. Futter war auch keine Brücke.
Im Gegensatz dazu Dein Riese, dem Du die Möglichkeit genommen hast mit mir Kontakt aufnehmen zu können, obwohl er das selbst wollte.
Wenn Du versuchen solltest unsere Hündin anzufassen, dann knallt sie Dir eine. Sonst ist sie eigentlich neutral. Wollen wir totale Sicherheit und Entspsnnung, dann gib’s Korb drauf.
Das dann ganz ohne SD-Erfahrung.
Helfertreiben mal begonnen, aber ihre Reaktion darauf ganz anders, als ich
Gedacht habe. Territorial zu Hause, aufm Platz nichts davon zu sehen...
Die beste Sicherung ist einfach die, dass der SD mit Aggressionbereichen einfach und nur mit seinen Handlungsketten auf dem Platz bleibt.
Anfassen hin, anfassen her.
Gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...

