08-04-2018, 15:04
@Ma-er-sa
„ Beim SD gibt es das erwünschte Verhalten „beißen“, was der Hund von sich aus tut (abgesehen von bestimmter Technik), also klassisch „freiwillig“.“
Welche Bedeutung hat das für die Gegnerschaft zum Helfers, bzw. warum beißt der Hund den Helfer?
Hat da der Begriff „ Schutzdienst“ eine tatsächliche Bedeutung?
Und was schützt der Hund?
Da er ja die Situation beherrscht, beißt er ja nicht aus Sorge der eigenen Unversehrtheit. Er könnte ja auch versuchen über Dominanzgehabe einzuschüchtern?
Oder zeigt man ihm, dass das nicht ausreicht um Kontrolle zu bekommen?
Schickt man ihn zum Prügeln nach Regeln los, weil das aus seiner Erfahrung nach das größte ist?
Meine inneren Gedanken dazu:
Der Hund soll am Ende für die Folgeübung der jeweiligen Handlungskette arbeiten, will die über die Vorhandlungskette auslösen... Bekommt sie ja auch über das Hörzeichen am Ende der Vorübung.
In sich abgeschlossene Handlungsketten werden in den Lernphasen Positiv über das Beißen konditioniert, später ersetzt
die Folgeübung mit Beißen als Belohnung die Vorübung ohne Beißen.
Heißt, dass dann eine komplette Folgeübungshandlungskette, in sich positiv über das Beißen verankert , sich wie das Einlösen des Versprechens ( Click/HZ)auf das Beißen der Vorübung verhält.
Daher ist es wichtig, dass die einzelnen Glieder positiv besetzt bleiben.
Gedanke ist gut... keine Frage. Man verschiebt das Beißen ans Ende der Handlungskette, die auf die Handlungskette folgt, wo der Hund nach PO eben nicht mehr Beißen darf.
Das Hörzeichen bekommt dann Sekundärverstärkerfunktion, die Folgeübung als Handlungskette ist dann quasi der Primärverstärker. richtig?!
Am Ende steht dann das Beißen, worüber man dann in der Vorübung nicht unbedingt beißen lassen muss, denn diese ist ja das Versprechen auf das Beißen am Ende Folgeübungshandlungskette.
Also verarscht man den Hund nicht, und man braucht keine Ersatzbestätigung.
Habe ich das so richtig verstanden?
Aber, warum beißt der Hund den Figuranten?
Sicher ersteinmal, weil er kein Freund ist, von dem er sich dulden lassen muss angefaßt zu werden...
wieder sehr theoretisch, aber ich will das verstehen, bzw. auch wissen, ob ich das so verstanden habe, wie das gemeint gewesen ist.
An welchem aktuellen Hund kann man das sehen?
„ Beim SD gibt es das erwünschte Verhalten „beißen“, was der Hund von sich aus tut (abgesehen von bestimmter Technik), also klassisch „freiwillig“.“
Welche Bedeutung hat das für die Gegnerschaft zum Helfers, bzw. warum beißt der Hund den Helfer?
Hat da der Begriff „ Schutzdienst“ eine tatsächliche Bedeutung?
Und was schützt der Hund?
Da er ja die Situation beherrscht, beißt er ja nicht aus Sorge der eigenen Unversehrtheit. Er könnte ja auch versuchen über Dominanzgehabe einzuschüchtern?
Oder zeigt man ihm, dass das nicht ausreicht um Kontrolle zu bekommen?
Schickt man ihn zum Prügeln nach Regeln los, weil das aus seiner Erfahrung nach das größte ist?
Meine inneren Gedanken dazu:
Der Hund soll am Ende für die Folgeübung der jeweiligen Handlungskette arbeiten, will die über die Vorhandlungskette auslösen... Bekommt sie ja auch über das Hörzeichen am Ende der Vorübung.
In sich abgeschlossene Handlungsketten werden in den Lernphasen Positiv über das Beißen konditioniert, später ersetzt
die Folgeübung mit Beißen als Belohnung die Vorübung ohne Beißen.
Heißt, dass dann eine komplette Folgeübungshandlungskette, in sich positiv über das Beißen verankert , sich wie das Einlösen des Versprechens ( Click/HZ)auf das Beißen der Vorübung verhält.
Daher ist es wichtig, dass die einzelnen Glieder positiv besetzt bleiben.
Gedanke ist gut... keine Frage. Man verschiebt das Beißen ans Ende der Handlungskette, die auf die Handlungskette folgt, wo der Hund nach PO eben nicht mehr Beißen darf.
Das Hörzeichen bekommt dann Sekundärverstärkerfunktion, die Folgeübung als Handlungskette ist dann quasi der Primärverstärker. richtig?!
Am Ende steht dann das Beißen, worüber man dann in der Vorübung nicht unbedingt beißen lassen muss, denn diese ist ja das Versprechen auf das Beißen am Ende Folgeübungshandlungskette.
Also verarscht man den Hund nicht, und man braucht keine Ersatzbestätigung.
Habe ich das so richtig verstanden?
Aber, warum beißt der Hund den Figuranten?
Sicher ersteinmal, weil er kein Freund ist, von dem er sich dulden lassen muss angefaßt zu werden...
wieder sehr theoretisch, aber ich will das verstehen, bzw. auch wissen, ob ich das so verstanden habe, wie das gemeint gewesen ist.
An welchem aktuellen Hund kann man das sehen?
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...

