07-04-2018, 08:04
ma-re-sa,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26387-Moderner-Aufbau-Schutzdienst/?postID=184233#post184233 schrieb:der jeweilige Hund bestimmt die Form der Belohnung. Der eine willDas geben oder überlassen einer Belohnung,
rumrennen, der andere schütteln, noch einer läuft zum HF oder
Helfer wegen Zerrspiel. Das machen wir, wie der Hund es will, damit
es eine echte Belohnung ist. Erst danach geht es mit Lernen weiter.
Das macht der Hund eben nach echter Belohnung dann motivierter und effektiver
als nach gefakter Pseudobelohnung.
im Schutzdienst das überlassen von Hetzarm, Kissen oder andere Beuteobjekte,
entsteht unweigerlich die Situation, die Belohnung dem Hund
wieder weg nehmen zu müssen. Auch hier könnte der Eindruck einer
Pseudobelohnung für den Hund entstehen.
Nicht so wenn der Hund lernt das es gar nicht nur um die Beute geht,
sondern um die Aufgabe schlecht hin. Das kontrollieren des Helfers durch das Beißen,
das kontrollieren des Hundeführers durch gehorsam, werden als Belohnung empfunden.
Ich merke das ich Hunde, die schon einen Ausbildungsstand haben,
nur noch sehr selten die Beute überlasse. Es entsteht eine Situation
wie sie in der Prüfung ist.
Dabei bleibe ich variable in den Abläufen oder Aufgaben
die der Hund zu erfüllen hat.
Der Fokus des Hundes geht weg von der Gier nach der Beute,
hin zu, welche Herausforderungen warten heute auf mich.
Was ich zum Ausdruck bringen möchte.
Viele machen sich wegen einer Einwirkung keine Gedanken,
sie gehört einfach dazu, genauso ist es mit der Belohnung,
sie gehört einfach dazu.
Wenn man aber ein Training organisieren kann,
bei dem weder die Bestrafung noch die Belohnung
tragendes Element ist, sondern die Aufgabe, kann man getrost sagen,
.....wennn der Hund will was er soll!
mfg Detlef Berensmann
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit

