06-04-2018, 17:04
Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26387-Moderner-Aufbau-Schutzdienst/?postID=184237#post184237 schrieb:Der Unterschied ist, dass der Hund das Verhalten anbietet, es wird in der Lernphase nicht mit Zwang eingefordert.
Auch später, wenn der Hund probiert, ob es nicht auch
Abkürzungen zum Erfolg gibt, machen wir das nur sehr sehr selten,
denn es ist nachhaltig erfolgreicher, wenn der Hund an der
unerwünschten Selbstbelohnung durch passive Leinenbegrenzung
gehindert wird und sich so auf das gelernte Verhalten besinnen kann,
mit dem er ja Erfolg und Belohnung verknüpft hat. Wichtig ist, dass
der Hund immer meint, Herr des Geschehens zu sein, also mit seinem
gelernten Verhalten das Verhalten des HF und des Helfers, welches
immer berechenbar sein muss (bekannte Bilder), auslösen zu können.
Zeigt aber der Helfer zwecks alter Absicherung
überfallartig ungelernte Bilder, dann ist der Hund nicht mehr Herr
des Geschehens, sondern Opfer. Er wird dann neue Verhaltensstrategien
entwickeln, die aber natürlich meist mit der PO nicht vereinbar
sind. Darauf dann mit Zwang zu reagieren, bedeutet den ersten Fehler
mit einem zweiten Fehler zu steigern.
Und dann hast du den ganzen Schlamassel der alten SD
Ausbildung komplett: Lernen auch schon mit Zwang, dann später
eine Orgie von nicht enden wollenden Zwängen.
Ein ständiger Kampf zwischen HF und Hund. In der Prüfung dann sieht
der Hund seine Chance, wenn der HF weiter weg ist, auch mal zu
gewinnen.
Ich denke, dass Detlef darauf hinauswollte und Lösungen
sucht, weniger Gegnerschaft und mehr Zusammenarbeit zu fördern.
