01-04-2018, 11:04
Guten Morgen Detlef,
das aus entspricht genau dem, was ich gemeint hatte mit dem umgelenkten Verhalten. Das unterscheidet sich ja von einer Ersatzhandlung, wo der Hund sich lediglich kratzt oder gähnt, am Boden schnuppert.
Eigentlich hat der Hund, zumindest für mich, die richtige Stimmung zum richtigen Zeitpunkt, allerdings dann das verkehrte Ziel, resultierend aus Aggression, geringer Frustartionstoleranz. Daraus kann auch eine Reizschwellenerniedrigung entstehen.
Verhält sich wie als wenn sich zwei territoriale Rudelgenossen in die Wolle bekommen, weil sie einen anderen Hund nicht zu fassen bekommen, der auf der anderen Seite des Zaunes läuft. Ich denke, da erreicht man mit Gegenwehr auch nichts, außer, dass der Hund sein Verhalten noch intensivieren wird.
Für den Hund ist das nervlich auf jeden Fall eine Tortour.
Ich denke, über das, was Du jetzt machst, wird das Ziel im Grundsatz einfach klarer, darüber vielleicht auch die Frustrationstoleranz. Ich finde gut sich auch eines so erfahrenen Hundes anzunehmen, um das zu biegen.
Die Frage aber ist immer, wie lange es braucht, dass der Hund das umgelenkte Verhalten tatsächlich ablegt.
Wenn daraus schon eine Gegnerschaft von vorne und Hinten entstanden ist, er als arme Wurst dazwischen, dann wird das eine Aufgabe.
Dann geht es nicht alleine um das ZIel für das Beißen.
Frohe Ostern und viel Erfolg
Reinhard
das aus entspricht genau dem, was ich gemeint hatte mit dem umgelenkten Verhalten. Das unterscheidet sich ja von einer Ersatzhandlung, wo der Hund sich lediglich kratzt oder gähnt, am Boden schnuppert.
Eigentlich hat der Hund, zumindest für mich, die richtige Stimmung zum richtigen Zeitpunkt, allerdings dann das verkehrte Ziel, resultierend aus Aggression, geringer Frustartionstoleranz. Daraus kann auch eine Reizschwellenerniedrigung entstehen.
Verhält sich wie als wenn sich zwei territoriale Rudelgenossen in die Wolle bekommen, weil sie einen anderen Hund nicht zu fassen bekommen, der auf der anderen Seite des Zaunes läuft. Ich denke, da erreicht man mit Gegenwehr auch nichts, außer, dass der Hund sein Verhalten noch intensivieren wird.
Für den Hund ist das nervlich auf jeden Fall eine Tortour.
Ich denke, über das, was Du jetzt machst, wird das Ziel im Grundsatz einfach klarer, darüber vielleicht auch die Frustrationstoleranz. Ich finde gut sich auch eines so erfahrenen Hundes anzunehmen, um das zu biegen.
Die Frage aber ist immer, wie lange es braucht, dass der Hund das umgelenkte Verhalten tatsächlich ablegt.
Wenn daraus schon eine Gegnerschaft von vorne und Hinten entstanden ist, er als arme Wurst dazwischen, dann wird das eine Aufgabe.
Dann geht es nicht alleine um das ZIel für das Beißen.
Frohe Ostern und viel Erfolg
Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...

