01-04-2018, 06:04
Ich finde das nach Langem mal wieder eine fruchtbare Diskussion und gebe gern zu, dass unser "Ghostwriter" viel produktiv dazu beiträgt.
Noch schöner wäre es, wenn es nicht durch unnötige Arroganz und sachliche Ungenauigkeiten Widerstand erzeugte!
Natürlich geht der "Dampfkessel" auf Lorenz zurück, vor 50 und nicht vor 100 Jahren. Und sicher kann Uwe auch zwischen "erfunden" und "sprachlich moderner verpackt" unterscheiden.
Dieses Triebmodell, wie auch viele andere, ist an sich nicht schlecht. Ein Modell versucht immer einen Zustand oder Vorgang zu beschreiben, indem es sich auf einzelne Einflussgrößen beschränkt und bewusst andere weglässt. Diese Vorgehen macht jedes Modell angreifbar.
Besonders überholt wirkt das vorliegende Beispiel jedoch, weil man sich (zurecht) vom Begriff TRIEB abwendet und mehr in Stimmungen, Emotionen denkt. Das ist aber eigentlich nichts wirklich Neues: früher hat man halt zu einem Hund , der in der sozialen Interaktion schnell in eine aggressive Stimmung kam, gesagt "der hat einen hohen (Wehr-)Aggressionstrieb. Und zu einem, der auf Bewegungsreize euphorisch bis durchgedreht reagiert "der hat aber einen ausgeprägten Beutetrieb".
Vieles dreht sich um Begrifflichkeiten und damals (70er, Lorenz, Dampfkessel, etc.) wie heute gab und gibt es Leute, die richtige Ableitungen herstellen konnten und können.
So, genug davon, meinen Klugscheißertrieb zu befriedigen. Schöne Ostern!
Noch schöner wäre es, wenn es nicht durch unnötige Arroganz und sachliche Ungenauigkeiten Widerstand erzeugte!
Natürlich geht der "Dampfkessel" auf Lorenz zurück, vor 50 und nicht vor 100 Jahren. Und sicher kann Uwe auch zwischen "erfunden" und "sprachlich moderner verpackt" unterscheiden.
Dieses Triebmodell, wie auch viele andere, ist an sich nicht schlecht. Ein Modell versucht immer einen Zustand oder Vorgang zu beschreiben, indem es sich auf einzelne Einflussgrößen beschränkt und bewusst andere weglässt. Diese Vorgehen macht jedes Modell angreifbar.
Besonders überholt wirkt das vorliegende Beispiel jedoch, weil man sich (zurecht) vom Begriff TRIEB abwendet und mehr in Stimmungen, Emotionen denkt. Das ist aber eigentlich nichts wirklich Neues: früher hat man halt zu einem Hund , der in der sozialen Interaktion schnell in eine aggressive Stimmung kam, gesagt "der hat einen hohen (Wehr-)Aggressionstrieb. Und zu einem, der auf Bewegungsreize euphorisch bis durchgedreht reagiert "der hat aber einen ausgeprägten Beutetrieb".
Vieles dreht sich um Begrifflichkeiten und damals (70er, Lorenz, Dampfkessel, etc.) wie heute gab und gibt es Leute, die richtige Ableitungen herstellen konnten und können.
So, genug davon, meinen Klugscheißertrieb zu befriedigen. Schöne Ostern!

