13-04-2017, 16:04
Ein jeder hat das Recht, Schiß vor etwas zuhaben. Und die Toleranz steigt proportional zur Entfernung des Problems. Bei uns vor dem Schwimmbad gibt es nun Frauenparkplätze direkt vor dem Eingang. Mord und Todschlag finde ich jeden Tag in jeder Zeitung. Unsere Gesellschaft hat das friedliche Zusammenleben aufgegeben.
Ganz früher hatten die meisten Täter nur ein Messer oder einen Knüppel. Da reichte es, wenn der Hund um den Täter herumrante und bellte bzw. von hinten fix die Beine lochte und dann wieder aus dem Knüppelradius flitzte. Das reichte zum Binden des Täters. Heute ist jeder Idiot bewaffnet bis hin zu Schußwaffen oder voll mit Medizin bzw. Drogen. (Damit ist Verbellen eine doofe Angewohnheit geworden)
Das Problem hat zwei Ebenen. Die erste ist der Hundeführer. In Kimmys Beispiel kommt ein Problembürger an den Gartenzaun. Oder es kommt einem in der Stadt entgegen? Der Hund kläfft oder droht, das Problem haut ab, dann ist alles gut. Nun geht das Problem aber nicht, es zieht ein Messer oder einen Knüppel. Was nun? Oder das Problem reicht dem Hund die Hand entgegen. Der potentielle Aggressor ist ruhig und eigentlich fragt er gerade Hund und Hundeführer ab, was von ihnen zu erwarten ist. Was will man nun tun, das Problem geht nicht weg? (Natürlich gibt es souveräne Hunde, die das nicht anhebt.)
Die wenigsten normalen Menschen machen sich Gedanken darüber, was nun passieren kann oder soll. Wie wird es bewerkstelligt? Wie wird vorgegangen. Womit? Dazu Stöpsel im Ohr, SMS schreiben – man bekommt ja nichts mit und ist schlecht orientiert. Oft hätte man einem Problem aus dem Wege gehen können, wenn man aufmerksam gewesen wäre. Oder Fremde gehen durch die Straße. Polizei rufen. Ich gehe an einer Bushaltestelle vorbei. Jemand steht auf und folgt mir, auch wenn ich wieder die Straßenseite wechsel. Habe ich in Gedanken durchgespielt, was ich nun tun werde? [media]https://www.youtube.com/watch?v=3gPCkumDmiI[/media] Worauf soll ich noch warten? Ist die Polizei im Kurzwahlspeicher?
Auf dem Hundeplatz macht man wenig wirklichen Schutzdienst. Man wirft Jutesäckchen durch die Gegend, 10 Mann fummeln am Hund rum und nur wenige (Frauen) feuern ihren Hund emotional so an, wie es der Stimmung des Hundes entspricht. Manchmal getraut der Hf sich auch nicht, etwas zu machen, da er zuviel Respekt vor dem Helfer hat. Das Einstellen wird Gekreische. Die Leute verlangen von ihrem Hund Sachen, die sie selbst nie leisten können. Die Entsprechung wäre, wenn sich ein Problem anbahnt, den Hund anzubinden, den Vibrator aus der Handtasche zu nehmen und den Aggressor damit ohne Rücksicht auf sich selbst auch => prophylaktisch anzugreifen. Augen, Hals, Kopf, Genitalien. Selber beißen, Ohren abreißen. In meiner Gewichtsklasse würde ich erst aufhören, wenn das Problem angriffsunfähig ist oder mir glaubwürdig nachweist, mich künftig in Ruhe zu lassen. Das ist bei den meisten Hunden nicht anders. Und: hier muß der Hund aus der (relativen) Ruhe kontrolliert hochfahren, sofort. Das geht nur über meine Emotion, wenn der Täter nicht angreift. Das heißt, ich muß den Krieg selbst auch wollen, ich bin die Orientierung für den Hund. Entspannten Krieg gibt es nur auf dem Hundeplatz, für den Hundeführer jedenfalls entspannt.
„Faß mich nicht an, verschwinde von meinem Grundstück!!!“ Allein das zu schreien mit wütendem Gesicht hat doch niemand geübt. Die Trinkflasche als Waffe vom Fensterbrett zu nehmen hat niemand geübt. Beißen, nichtbeißen hat niemand geübt. Mit dem Hund zusammen (ohne Leine) vorzugehen hat niemand geübt. Soll der Hund was tun, kommt ein hektisches Voran, macht der Hund etwas, kommt nichts oder ein entspanntes brav. Je grauer alles wird, um so mehr Mißverständnisse wird es im sonstigen Leben geben.
Lange Rede, kurzer Sinn: Setze ich meinen Hund ein, will ich, daß das Gegenüber in seiner Gesundheit beeinträchtigt wird – wirksam beeinträchtigt. Manchmal muß ich prophylaktisch arbeiten. Ich muß meinen Hund kontrollieren, auf die Familie im Rücken achten, das Gelände beobachten und das Gegenüber. Das geht eigentlich nur mit einem Hund, welcher auf Hörzeichen z.B. „Fuß“ umschaltet auf „auf den Leader achten“ also ein Hund, bei dem die Rute wieder runtergeht, die Ohren angelegt werden. Das will aber niemand. Oder man kann es nicht bewirken. Ich kündige dem Täter die Folgen an, wenn er nicht abhaut. Der Täter flieht und brüllt vllt. Dabei. Trotzdem muß der Hund sich abregen. Schließlich sind die Kinder noch hinter uns. Und ja, der Hund kann so limitiert werden, also weniger möglichen Schaden anrichten, als wenn er nicht reguliert wäre. Aber nur so kann er zuhören und auf mehrere Aggressoren achten und mir eine Hilfe sein. Nur so gebe ich m.M.n. genetisch schwächeren Hunden einen Rahmen, in dem sie bestimmte Arbeiten leisten können (was auch die Ausbildung bestimmter Gewohnheiten, also Drills tagein, tagaus bedeutet, was natürlich kaum einer macht).
Also: Ein Wachhund gehört ins Haus. Will ich auf ein Grundstück, komme ich auch da rauf. Egal, was da rumrennt. Deprivierte, gelangweilte Hunde hole ich als Täter aus dem Zwinger und benutze sie als Wachhunde für die Zeit meines Einbruchs. Einen gnadenlosen Hund würde ich auch nicht zur Autobewachung draußen lassen. Kaufe ich mir eben ein neues Auto. Ich hänge an meinem Hund. Falsch ist aber die Annahme, daß ein Hofhund nicht Einbrecher beißen darf. Das ist lebensfremd und bedeutete, daß zur Gefahrenabwehr für potentielle Einbrecher kein Hofhund draußen sein dürfte. Das ist Quark.
Der Schutz von Grundstücken erfolgt besser über Alarmanlagen, die einen Höllenlärm machen. Vergiß Din Normen! Und: Hunden, die ernsthaft Besucher rauswerfen, muß man emotional gewachsen sein, sonst läuft nicht alles rund! Auf den Hundeplätzen kann man sehen, was nicht funktioniert.
Ein Wachhund im Haus ist besser - wenn ich daheim bin. Labbis sind keine Wachhunde, auch wenn sie mal Täter verschrecken. Will ich ins Haus, komme ich auch da rein, egal, was hinter der Tür steht. Wenn ich nicht da bin, Knete ins Schließfach (nicht Konto:-)), Klunker auch, Hund in Zwinger oder besser - mitnehmen => sonst keinen Personenschutzhund. Man muß auch weiter an Kinder denken, die Freunde mitbringen etc.
Bin ich daheim und jemand rüttelt an der Tür oder der Hund fährt hoch, weil jemand über die Terrassentür reinkommt, ist ein Hund schon gut. Meine Meinung zum Hund ist nun folgende, da er nur dann auch mit meinem sonstigen Leben kompatibel ist:
Der Hund meldet ein Problem. Nachts um 3 ist die Auswahl überschaubar. Ich drücke als erstes die Notruftaste am Telefon, welches auf dem Nachttisch liegt. Ich nehme es mit oder hänge es mir um den Hals. Das ist besser und die Schnur sollte eine Sollbruchstelle haben. Oder mit Klipp an den Ausschnitt gehängt. Gern die Lauttaste an. Taschenlampe zum Blenden in die Hand.
Der Täter haut wegen Lärm ab, alles gut. Der Hund muß nun zurückgerufen werden können und sich schnell beruhigen.
Wollen die Täter trotzdem rein, muß der Hund zurück gerufen werden können. Der unsichere Hund wird ausgeschaltet. Der souveräne Hund, der „still“ steht, wird zum fixierbaren Ziel.
Ein abrufbarer Hund vermittelt Disziplin und Ausbildung. Das ergibt den Eindruck eines „harten“ Zieles. Man kann sich im Haus zurückziehen (zum Kinderzimmer z.B.), so daß es schwer abzuschätzen ist, was passieren wird.
Sollte der Hund in dieser Phase einen Täter erwischen können, sollte er das tun. Höre ich schreien, rufe ich den Hund zurück. Der, die Täter können abhauen. Verbeißt sich der Hund in Täter 1, kann ihn Täter 2 erstechen. Vllt. Hat aber Täter 1 nur die Lederjacke um den Arm gewickelt und dem Hund zum Anbiß angeboten? = ein Trainingsproblem.
Wer will und es sich zutraut, kann seinem Hund ja helfen kommen. Andererseits muß man wissen, daß ab jetzt man die Situation nicht mehr einfach aussitzen kann. Augen zu kann nur dann helfen wenn bisher keine Gegenwehr erfolgt ist. Der Hund kann die Sache auch eskalieren lassen.
Es geht aber auch folgendes: Alarm geht an. Hunde sind im Zwinger. Die Hydraulik (Fernbedienung) schiebt die Zwingertüren auf, egal, welches Schloß dort vom Täter angebracht worden sein sollte. Die Hunde arbeiten, ich rufe die Polizei und den Notarzt. Das ist das Beste, wenn eine alte Dame allein im Haus ist. Es gab hier mal einen ähnlichen Fall. Es ist aber illusorisch, einer alten, gehbehinderten Frau einen dominanten Rottweiler als Schutz dazulassen. Der frißt sie auf. Dann lieber einen umgänglichen Schutzhund, der Radau macht und etwas beißt. Eher sollte man in Schlösser an Fenstern und Türen investieren, Alarmanlagen und Telefone, die mündlich auszulösen sind und im Zweifelsfall die Polizei anzurufen. Fremde im Wohngebiet – Polizei. Fremde Autos im Wohngebiet – Polizei. Zigeuner – Polizei. Es gibt auch Reizgasanlagen, die bei unbefugter Öffnung auslösen.
Ist man noch nicht 90, sollte man vllt selbst trainieren, sich zu schützen. Lee Morrison habe ich schon empfohlen. Hier [media]https://www.youtube.com/watch?v=PWDmF1ueAGE[/media] wäre ein Personenschutzhund perfekt, also ein Hund, der freiwillig neben mir läuft, nicht dauernd pinkeln und Zeitung lesen muß. Btw. Das, was der Mann dort tut, verlangen wir von unserem Hund. Und gehen ihm dann auf die Nerven, damit er irgendwelche Formnoten erfüllt oder keine Calming Singnals zeigt.
Das Thema Personenschutzhund können wir ja noch vertiefen.
Ganz früher hatten die meisten Täter nur ein Messer oder einen Knüppel. Da reichte es, wenn der Hund um den Täter herumrante und bellte bzw. von hinten fix die Beine lochte und dann wieder aus dem Knüppelradius flitzte. Das reichte zum Binden des Täters. Heute ist jeder Idiot bewaffnet bis hin zu Schußwaffen oder voll mit Medizin bzw. Drogen. (Damit ist Verbellen eine doofe Angewohnheit geworden)
Das Problem hat zwei Ebenen. Die erste ist der Hundeführer. In Kimmys Beispiel kommt ein Problembürger an den Gartenzaun. Oder es kommt einem in der Stadt entgegen? Der Hund kläfft oder droht, das Problem haut ab, dann ist alles gut. Nun geht das Problem aber nicht, es zieht ein Messer oder einen Knüppel. Was nun? Oder das Problem reicht dem Hund die Hand entgegen. Der potentielle Aggressor ist ruhig und eigentlich fragt er gerade Hund und Hundeführer ab, was von ihnen zu erwarten ist. Was will man nun tun, das Problem geht nicht weg? (Natürlich gibt es souveräne Hunde, die das nicht anhebt.)
Die wenigsten normalen Menschen machen sich Gedanken darüber, was nun passieren kann oder soll. Wie wird es bewerkstelligt? Wie wird vorgegangen. Womit? Dazu Stöpsel im Ohr, SMS schreiben – man bekommt ja nichts mit und ist schlecht orientiert. Oft hätte man einem Problem aus dem Wege gehen können, wenn man aufmerksam gewesen wäre. Oder Fremde gehen durch die Straße. Polizei rufen. Ich gehe an einer Bushaltestelle vorbei. Jemand steht auf und folgt mir, auch wenn ich wieder die Straßenseite wechsel. Habe ich in Gedanken durchgespielt, was ich nun tun werde? [media]https://www.youtube.com/watch?v=3gPCkumDmiI[/media] Worauf soll ich noch warten? Ist die Polizei im Kurzwahlspeicher?
Auf dem Hundeplatz macht man wenig wirklichen Schutzdienst. Man wirft Jutesäckchen durch die Gegend, 10 Mann fummeln am Hund rum und nur wenige (Frauen) feuern ihren Hund emotional so an, wie es der Stimmung des Hundes entspricht. Manchmal getraut der Hf sich auch nicht, etwas zu machen, da er zuviel Respekt vor dem Helfer hat. Das Einstellen wird Gekreische. Die Leute verlangen von ihrem Hund Sachen, die sie selbst nie leisten können. Die Entsprechung wäre, wenn sich ein Problem anbahnt, den Hund anzubinden, den Vibrator aus der Handtasche zu nehmen und den Aggressor damit ohne Rücksicht auf sich selbst auch => prophylaktisch anzugreifen. Augen, Hals, Kopf, Genitalien. Selber beißen, Ohren abreißen. In meiner Gewichtsklasse würde ich erst aufhören, wenn das Problem angriffsunfähig ist oder mir glaubwürdig nachweist, mich künftig in Ruhe zu lassen. Das ist bei den meisten Hunden nicht anders. Und: hier muß der Hund aus der (relativen) Ruhe kontrolliert hochfahren, sofort. Das geht nur über meine Emotion, wenn der Täter nicht angreift. Das heißt, ich muß den Krieg selbst auch wollen, ich bin die Orientierung für den Hund. Entspannten Krieg gibt es nur auf dem Hundeplatz, für den Hundeführer jedenfalls entspannt.
„Faß mich nicht an, verschwinde von meinem Grundstück!!!“ Allein das zu schreien mit wütendem Gesicht hat doch niemand geübt. Die Trinkflasche als Waffe vom Fensterbrett zu nehmen hat niemand geübt. Beißen, nichtbeißen hat niemand geübt. Mit dem Hund zusammen (ohne Leine) vorzugehen hat niemand geübt. Soll der Hund was tun, kommt ein hektisches Voran, macht der Hund etwas, kommt nichts oder ein entspanntes brav. Je grauer alles wird, um so mehr Mißverständnisse wird es im sonstigen Leben geben.
Lange Rede, kurzer Sinn: Setze ich meinen Hund ein, will ich, daß das Gegenüber in seiner Gesundheit beeinträchtigt wird – wirksam beeinträchtigt. Manchmal muß ich prophylaktisch arbeiten. Ich muß meinen Hund kontrollieren, auf die Familie im Rücken achten, das Gelände beobachten und das Gegenüber. Das geht eigentlich nur mit einem Hund, welcher auf Hörzeichen z.B. „Fuß“ umschaltet auf „auf den Leader achten“ also ein Hund, bei dem die Rute wieder runtergeht, die Ohren angelegt werden. Das will aber niemand. Oder man kann es nicht bewirken. Ich kündige dem Täter die Folgen an, wenn er nicht abhaut. Der Täter flieht und brüllt vllt. Dabei. Trotzdem muß der Hund sich abregen. Schließlich sind die Kinder noch hinter uns. Und ja, der Hund kann so limitiert werden, also weniger möglichen Schaden anrichten, als wenn er nicht reguliert wäre. Aber nur so kann er zuhören und auf mehrere Aggressoren achten und mir eine Hilfe sein. Nur so gebe ich m.M.n. genetisch schwächeren Hunden einen Rahmen, in dem sie bestimmte Arbeiten leisten können (was auch die Ausbildung bestimmter Gewohnheiten, also Drills tagein, tagaus bedeutet, was natürlich kaum einer macht).
Also: Ein Wachhund gehört ins Haus. Will ich auf ein Grundstück, komme ich auch da rauf. Egal, was da rumrennt. Deprivierte, gelangweilte Hunde hole ich als Täter aus dem Zwinger und benutze sie als Wachhunde für die Zeit meines Einbruchs. Einen gnadenlosen Hund würde ich auch nicht zur Autobewachung draußen lassen. Kaufe ich mir eben ein neues Auto. Ich hänge an meinem Hund. Falsch ist aber die Annahme, daß ein Hofhund nicht Einbrecher beißen darf. Das ist lebensfremd und bedeutete, daß zur Gefahrenabwehr für potentielle Einbrecher kein Hofhund draußen sein dürfte. Das ist Quark.
Der Schutz von Grundstücken erfolgt besser über Alarmanlagen, die einen Höllenlärm machen. Vergiß Din Normen! Und: Hunden, die ernsthaft Besucher rauswerfen, muß man emotional gewachsen sein, sonst läuft nicht alles rund! Auf den Hundeplätzen kann man sehen, was nicht funktioniert.
Ein Wachhund im Haus ist besser - wenn ich daheim bin. Labbis sind keine Wachhunde, auch wenn sie mal Täter verschrecken. Will ich ins Haus, komme ich auch da rein, egal, was hinter der Tür steht. Wenn ich nicht da bin, Knete ins Schließfach (nicht Konto:-)), Klunker auch, Hund in Zwinger oder besser - mitnehmen => sonst keinen Personenschutzhund. Man muß auch weiter an Kinder denken, die Freunde mitbringen etc.
Bin ich daheim und jemand rüttelt an der Tür oder der Hund fährt hoch, weil jemand über die Terrassentür reinkommt, ist ein Hund schon gut. Meine Meinung zum Hund ist nun folgende, da er nur dann auch mit meinem sonstigen Leben kompatibel ist:
Der Hund meldet ein Problem. Nachts um 3 ist die Auswahl überschaubar. Ich drücke als erstes die Notruftaste am Telefon, welches auf dem Nachttisch liegt. Ich nehme es mit oder hänge es mir um den Hals. Das ist besser und die Schnur sollte eine Sollbruchstelle haben. Oder mit Klipp an den Ausschnitt gehängt. Gern die Lauttaste an. Taschenlampe zum Blenden in die Hand.
Der Täter haut wegen Lärm ab, alles gut. Der Hund muß nun zurückgerufen werden können und sich schnell beruhigen.
Wollen die Täter trotzdem rein, muß der Hund zurück gerufen werden können. Der unsichere Hund wird ausgeschaltet. Der souveräne Hund, der „still“ steht, wird zum fixierbaren Ziel.
Ein abrufbarer Hund vermittelt Disziplin und Ausbildung. Das ergibt den Eindruck eines „harten“ Zieles. Man kann sich im Haus zurückziehen (zum Kinderzimmer z.B.), so daß es schwer abzuschätzen ist, was passieren wird.
Sollte der Hund in dieser Phase einen Täter erwischen können, sollte er das tun. Höre ich schreien, rufe ich den Hund zurück. Der, die Täter können abhauen. Verbeißt sich der Hund in Täter 1, kann ihn Täter 2 erstechen. Vllt. Hat aber Täter 1 nur die Lederjacke um den Arm gewickelt und dem Hund zum Anbiß angeboten? = ein Trainingsproblem.
Wer will und es sich zutraut, kann seinem Hund ja helfen kommen. Andererseits muß man wissen, daß ab jetzt man die Situation nicht mehr einfach aussitzen kann. Augen zu kann nur dann helfen wenn bisher keine Gegenwehr erfolgt ist. Der Hund kann die Sache auch eskalieren lassen.
Es geht aber auch folgendes: Alarm geht an. Hunde sind im Zwinger. Die Hydraulik (Fernbedienung) schiebt die Zwingertüren auf, egal, welches Schloß dort vom Täter angebracht worden sein sollte. Die Hunde arbeiten, ich rufe die Polizei und den Notarzt. Das ist das Beste, wenn eine alte Dame allein im Haus ist. Es gab hier mal einen ähnlichen Fall. Es ist aber illusorisch, einer alten, gehbehinderten Frau einen dominanten Rottweiler als Schutz dazulassen. Der frißt sie auf. Dann lieber einen umgänglichen Schutzhund, der Radau macht und etwas beißt. Eher sollte man in Schlösser an Fenstern und Türen investieren, Alarmanlagen und Telefone, die mündlich auszulösen sind und im Zweifelsfall die Polizei anzurufen. Fremde im Wohngebiet – Polizei. Fremde Autos im Wohngebiet – Polizei. Zigeuner – Polizei. Es gibt auch Reizgasanlagen, die bei unbefugter Öffnung auslösen.
Ist man noch nicht 90, sollte man vllt selbst trainieren, sich zu schützen. Lee Morrison habe ich schon empfohlen. Hier [media]https://www.youtube.com/watch?v=PWDmF1ueAGE[/media] wäre ein Personenschutzhund perfekt, also ein Hund, der freiwillig neben mir läuft, nicht dauernd pinkeln und Zeitung lesen muß. Btw. Das, was der Mann dort tut, verlangen wir von unserem Hund. Und gehen ihm dann auf die Nerven, damit er irgendwelche Formnoten erfüllt oder keine Calming Singnals zeigt.
Das Thema Personenschutzhund können wir ja noch vertiefen.

