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Wachhundausbildung?? - kimmy - 11-04-2017 Hallo zusammen, diese Frage beschäftigt derzeit unsere Familie. Grund. In der Nachbarschaft gab es einen Todesfall, welcher von der Polzei als Gewaltverbrechen eingestuft wird. Natürlich macht solch eine Situation betroffen und die eigene Sicherheit wird neu überdacht. Mein Rüde lebt nicht im Haus. Er ist nicht der große Beller und er hat einfach gelernt, auf Grund von einer großen Famile, plus Freundeskreis, anwesende Personen nicht zu bedrängen. Doch diese Personen werden ja von uns auf das Grundstück gelassen. Bin ich mit ihm unterwegs achtet er schon darauf, wer mir entgegenkommt. Ob dies auf ein Grundstück übertragbar ist? Was habt ihr für Erfahrungen mit der Wachsamkeit euerer Hunde? Habt ihr gezielte Übungen gemacht? Bitte nur ernste Antworten. Wir stehen noch sehr unter dem Eindruck des Geschehens. MfG, Kimmy - Sassenach - 11-04-2017 Hallo Kimmy Bekannt ist, das Hunde die im Haus leben, eine gewisse Sicherheit gewähren. Ist dein Hund im Zwinger, kann er höchstens warnen, aber verteidigen sicher nicht. LG Gill - kimmy - 11-04-2017 Hallo Gill, der Hund lebt nicht im Zwinger, sondern kann sich frei auf dem Grundstück bewegen. MfG, Kimmy - Erko - 11-04-2017 Ich würde ihn einfach mal testen Kimmy. Familie fährt weg.......eine beauftragt Person versucht aufs Grundstück zu kommen..... Oder Familie ist im Haus......beauftragte Person versucht ins Haus zu kommen..... Dann werdet ihr sehen ob er beschützt. Unsere Hunde sind im Haus......da lassen die auch niemanden rein, wenn wir nicht da sind. Der Sohn meines Freundes wollte mal was abholen als wir arbeiten waren. Die Hunde freuen sich immer irre, wenn er uns besuchen kommt. Ohne uns kam er nicht rein. Beide haben es ihm deutlich verwehrt...... - kimmy - 11-04-2017 Diese Idee hatte ich auch. Ich bin nur unsicher, ob es eine Person sein sollte mit SD-Erfahrung oder ob eine 'Zivilperson' genügen würde. Das der Hund im Haus besser wacht, ist auch meine Überlegung. Doch meine Familie befürchtet, dass wenn 'kein Hund auf dem Grundstück ist', irgendwelche Menschen es als Einladung wahrnehmen würden, uns zu schädigen. MfG, Kimmy - Antje - 11-04-2017 Es ist kein Problem einen auf dem Grundstück freilaufenden Hund auszuschalten. Bissel Leberwurst o.ä. mit Schlafmittel oder Gift... Zaun aufschneiden und warten bis der Hund weg ist. Ein Rüde lässt sich mit einer läufigen Hündin schnell ablenken oder weglocken etc. - kimmy - 11-04-2017 Wenn ich Dich richtig verstehe, sollte der Hund dann IM Haus sein. Gibt es aber keine Möglichkeit einen Hund dahingehend zu tranieren, dass er wacht, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen? Futterverweigerung ist z.B trainierbar....eine läufige Hündin natürlich nicht.... MfG, Kimmy - Erko - 11-04-2017 Futter verweigern ist zwar trainierbar......aber tut er es auch, wenn du nicht da bist? Klar.......auch im Haus könnte man ihn vergiften oder schlafen legen......aber dafür muss das Haus geöffnet werden...... Wir fühlen uns zumindest sich mit den Hunden. Ob sie im "richtigen Ernstfall" verlässöich wären.....kann man erst sagen, wenn der Ernstfall eintritt.....was hoffentlich nie passieren wird. Schutzdienst erfahren müss der "Scheineinbrecher" nicht unbedingt sein. Aber er sollte viel Hundeverstand besitzen und geschützt sein. - kimmy - 11-04-2017 Möge Gott seine Hand über uns alle halten! Leider ist es ein Gewaltverbrechen gewesen. Heute habe ich schon mit einer kleinen Übung begonnen, dass ich Gino zum Tor vorschicken kann, damit er kontrolliert, wenn etwas vor dem Tor oder auf dem Nachbargelände ist. (Dieses Mal waren es Polizisten). Ich werde versuchen ihn zu sensibilisieren, vermehrt darauf zu achten, was um ihn herum geschieht. Wenn ich unterwegs bin achte ich sowieso darauf, dass er von Fremden nicht angefaßt wird, und somit lernt, Distanz zu halten. Auch wenn wir Besuch haben, kurzes Schnuppern, damit er ''weiß, wen er vor sich hat'', doch im Gegensatz zu den Vorgängerhunden, gibt es nicht das ''große Knuddeln''. Er möchte das aber von sich aus nicht so sehr. Ansonsten werde ich nun Futterverweigerung mit ihm üben. Danke für die Antworten. Es sind doch Anstöße, die überdacht werden können. MfG, KI,,y - tinka - 12-04-2017 Moin Kmmy, du mußt dir überlegen, ob du "nur" einen warnenden Wächter oder einen tatsächlichen Zugriffshund/Personenschutzhund erzeugen willst. Beides beinhaltet zumindest für mich Territorialität und offensives Aggressionsverhalten. Treu nach dem Zauberlehrling solltest du Dir überlegen, was du da möglicherweise anzündest. Ist der Hund alleine ( manche Hunde fühlen sich auch dann so, selbst wenn du daneben stehst und die Kontrolle wieder übernehmen willst) dann entscheidet er auch selbst. Gruß Reinhard |