28-02-2015, 16:02
Ihr habt keine Vorstellung davon, was in der Dobermannszene zur Zeit ab geht.
Eingefleischte Dobermannbesitzer, die vor einigen Jahren noch mit dem Brustton der Überzeugung gesagt haben, sie werden nie einen anderen Hund als einen Dobermann haben, wechseln die Rasse oder wollen überhaupt keinen Hund mehr. Namhafte Züchter geben die Zucht auf, weil sie nichts mehr finden, womit sie weiter züchten können, ohne ihre eigenen Grundsätze über Bord zu werfen.
Der DV ist auf Tauchstation und wenn die Verbandszeitung erscheint, stehen Unwahrheiten darin, die diejenigen die das Problem der Dobermänner wissenschaftlich begleiten, regelmäßig auf die Palme bringen.
Dann noch ein Beispiel aus Österreich, und wie man dort "Krisenmanagement" betreibt.
Der ÖDK, das Äquivalent zum DV in Österreich, hat sich 2014 eine neue Zuchtordnung gegeben. Im Wesentlichen haben sich zwei Punkte verändert.
1. Die Hunde brauchen keine Zuchttauglichkeitsprüfung mehr, zwei Ausstellungsergebnisse bei unterschiedlichen Richtern sind ausreichend.
2. Zuchttiere müssen eine DCM-Untersuchung nachweisen, im Alter von 2 Jahren, welch natürlich einen negativen Befund aufweisen muss und im Alter von 5 Jahren wiederholt werden muss.
Darob feiert man sich selbst, als den ersten und einzigen Zuchtverband, der aktiv etwas gegen DCM unternimmt.
Hört sich erst mal gut an, ist es aber nicht. Mit 2 Jahren zeigen die allermeisten Hunde noch keine Symptome und mit 5 Jahren sind manche schon über dem Jordan. Aber o.k., aller Anfang ist schwer. Kürzlich kam es zu einem Deckakt mit einem ausländischen Rüden, der die Voraussetzungen im Hinblick auf die DCM-Untersuchung nicht erfüllt.
Die "Präsidentin" und die Hauptzuchtwartin sind der Auffassung, dass die Zuchtordnung nur für österreichische Hunde bindend ist und zwar im krassen Gegensatz zur Zuchtordnung des ÖKV, das Äquivalent zum VDH, die ausdrücklich vorsieht, dass ausländische Hunde die selben Voraussetzungen erfüllen müssen wie Inländische.
Zum Wegfall der ZTP: Der DV hält ein Monopol auf die deutsche ZTP. Nur der DV ist befugt, Richter auch ausländische, auszubilden und einzusetzen. ZTP-Richter zu sein ist ein beliebtes Privileg, beschert es doch einem kostenlose Reisen in ferne Länder. Auch die österreichische "Präsidentin" war Inhaberin dieses Privilegs. Sie hat es sich aber vermasselt, weil sie, aus unbestätigten Quellen, einer tragenden Hündin die ZTP quasi nachträglich abgenommen hat.
So, nun wisst Ihr, dass es um die Rasse geschehen ist, weil jene, die sie beschützen und fördern sollen, genau das Gegenteil davon tun.
Passt auf Eure Hunde auf!
Eingefleischte Dobermannbesitzer, die vor einigen Jahren noch mit dem Brustton der Überzeugung gesagt haben, sie werden nie einen anderen Hund als einen Dobermann haben, wechseln die Rasse oder wollen überhaupt keinen Hund mehr. Namhafte Züchter geben die Zucht auf, weil sie nichts mehr finden, womit sie weiter züchten können, ohne ihre eigenen Grundsätze über Bord zu werfen.
Der DV ist auf Tauchstation und wenn die Verbandszeitung erscheint, stehen Unwahrheiten darin, die diejenigen die das Problem der Dobermänner wissenschaftlich begleiten, regelmäßig auf die Palme bringen.
Dann noch ein Beispiel aus Österreich, und wie man dort "Krisenmanagement" betreibt.
Der ÖDK, das Äquivalent zum DV in Österreich, hat sich 2014 eine neue Zuchtordnung gegeben. Im Wesentlichen haben sich zwei Punkte verändert.
1. Die Hunde brauchen keine Zuchttauglichkeitsprüfung mehr, zwei Ausstellungsergebnisse bei unterschiedlichen Richtern sind ausreichend.
2. Zuchttiere müssen eine DCM-Untersuchung nachweisen, im Alter von 2 Jahren, welch natürlich einen negativen Befund aufweisen muss und im Alter von 5 Jahren wiederholt werden muss.
Darob feiert man sich selbst, als den ersten und einzigen Zuchtverband, der aktiv etwas gegen DCM unternimmt.
Hört sich erst mal gut an, ist es aber nicht. Mit 2 Jahren zeigen die allermeisten Hunde noch keine Symptome und mit 5 Jahren sind manche schon über dem Jordan. Aber o.k., aller Anfang ist schwer. Kürzlich kam es zu einem Deckakt mit einem ausländischen Rüden, der die Voraussetzungen im Hinblick auf die DCM-Untersuchung nicht erfüllt.
Die "Präsidentin" und die Hauptzuchtwartin sind der Auffassung, dass die Zuchtordnung nur für österreichische Hunde bindend ist und zwar im krassen Gegensatz zur Zuchtordnung des ÖKV, das Äquivalent zum VDH, die ausdrücklich vorsieht, dass ausländische Hunde die selben Voraussetzungen erfüllen müssen wie Inländische.
Zum Wegfall der ZTP: Der DV hält ein Monopol auf die deutsche ZTP. Nur der DV ist befugt, Richter auch ausländische, auszubilden und einzusetzen. ZTP-Richter zu sein ist ein beliebtes Privileg, beschert es doch einem kostenlose Reisen in ferne Länder. Auch die österreichische "Präsidentin" war Inhaberin dieses Privilegs. Sie hat es sich aber vermasselt, weil sie, aus unbestätigten Quellen, einer tragenden Hündin die ZTP quasi nachträglich abgenommen hat.
So, nun wisst Ihr, dass es um die Rasse geschehen ist, weil jene, die sie beschützen und fördern sollen, genau das Gegenteil davon tun.
Passt auf Eure Hunde auf!


