23-11-2014, 10:11
moin zusammen,
die auswirkungen der popular sires thematik ist ja nicht nur ein problem des dvs oder fci-rassen, sondern findet sich in allen zuchtbereichen wieder, wo man sehr eng nur bestimmte vaterlinien einsetzt.
man bedient sich dominanten genen zur verbesserung und gleichförmigkeit der rasse, übersieht dann aber in den anfängen kleinste degenerationen. bestes beispiel sind bei den hunden ja die kurzköpfigen, brachyzephalen hunde. und, erst wenn die rasse richtig tief in den brunnen gefallen ist, dann erst reagiert der vdh. bestes beispiel hier die englische bulldogge, wo meines wissens nach letztes jahr der gesamte bundesvorstand seinen hut nehmen mußte.
in bezug auf das koupierverbot ist es sicher richtig, dass sich viele liebhaber von dieser rasse abgewendet haben, aber es haben sich auch viele neue liebhaber für den unkoupierten hund gefunden.
tatsächlich ist es eine frage, welchen zweck der hund heutzutage zu erfüllen hat?! echte schutzhundausbildung ist per gesetz in privathand verboten, aggression als grundbestandteil eines jedes höher entwickelten lebenswesen jetzt beim hund in der heutigen gesellschaft verteufelt. der hund wird immer mehr zu einem pflegeleichten accessoires.
viele große rassen aus kontrollierter zucht tragen gendefekte in sich. manchmal werde ich das gefühl nicht los, dass der hund sogar lernt damit umzugehen, seine lebensqualität scheinbar nicht stark eingeschränkt ist. da fällt mir sofort der boxer ein.
speziel beim dobermann stellt sich mir aber tatsächlich auch die frage des preis/leistungsverhältnis. vergleiche ich ihn mit seinen rassekollegen im gleichen anschaffungspreissegment, so habe ich ja wohl nur die hälfte der zeit?! heißt, der hund ist doppelt so teuer, bzw. ich muß davon ausgehen, dass, wenn er dcm hat, aber nicht tod umfällt, mir enorme kosten entstehen werden.
zu dieser studie sollte eine parallelstudie laufen. und zwar dahingehend, ob dieser gendefekt grade hunde betrifft, die aus "kontrollierter" zucht kommen. es gibt ja viele hunde, die dem exterior nach klar einer erasse zugehören, selbst aber nicht aus fci zuchten stammen.
es wäre für mich eine überlegung wert, diese hunde, wenn sie nachweißlich dcm frei sind, für auszuchtversuche ins zuchtregister aufzunehmen, die nachzucht zu kontrollieren, um somit den genpool wieder zu erweitern.
weiterhin sollte sich der rassezuchtverband tatsächlich auch überlegen, welchen markt er bedienen will. grundsätzlich sollte der hund aber immer eine herausragende grundeigenschaft haben:
GESUND IN KÖRPER UND GEIST.
der rest ist nur ein kostüm.
gruß reinhard
die auswirkungen der popular sires thematik ist ja nicht nur ein problem des dvs oder fci-rassen, sondern findet sich in allen zuchtbereichen wieder, wo man sehr eng nur bestimmte vaterlinien einsetzt.
man bedient sich dominanten genen zur verbesserung und gleichförmigkeit der rasse, übersieht dann aber in den anfängen kleinste degenerationen. bestes beispiel sind bei den hunden ja die kurzköpfigen, brachyzephalen hunde. und, erst wenn die rasse richtig tief in den brunnen gefallen ist, dann erst reagiert der vdh. bestes beispiel hier die englische bulldogge, wo meines wissens nach letztes jahr der gesamte bundesvorstand seinen hut nehmen mußte.
in bezug auf das koupierverbot ist es sicher richtig, dass sich viele liebhaber von dieser rasse abgewendet haben, aber es haben sich auch viele neue liebhaber für den unkoupierten hund gefunden.
tatsächlich ist es eine frage, welchen zweck der hund heutzutage zu erfüllen hat?! echte schutzhundausbildung ist per gesetz in privathand verboten, aggression als grundbestandteil eines jedes höher entwickelten lebenswesen jetzt beim hund in der heutigen gesellschaft verteufelt. der hund wird immer mehr zu einem pflegeleichten accessoires.
viele große rassen aus kontrollierter zucht tragen gendefekte in sich. manchmal werde ich das gefühl nicht los, dass der hund sogar lernt damit umzugehen, seine lebensqualität scheinbar nicht stark eingeschränkt ist. da fällt mir sofort der boxer ein.
speziel beim dobermann stellt sich mir aber tatsächlich auch die frage des preis/leistungsverhältnis. vergleiche ich ihn mit seinen rassekollegen im gleichen anschaffungspreissegment, so habe ich ja wohl nur die hälfte der zeit?! heißt, der hund ist doppelt so teuer, bzw. ich muß davon ausgehen, dass, wenn er dcm hat, aber nicht tod umfällt, mir enorme kosten entstehen werden.
zu dieser studie sollte eine parallelstudie laufen. und zwar dahingehend, ob dieser gendefekt grade hunde betrifft, die aus "kontrollierter" zucht kommen. es gibt ja viele hunde, die dem exterior nach klar einer erasse zugehören, selbst aber nicht aus fci zuchten stammen.
es wäre für mich eine überlegung wert, diese hunde, wenn sie nachweißlich dcm frei sind, für auszuchtversuche ins zuchtregister aufzunehmen, die nachzucht zu kontrollieren, um somit den genpool wieder zu erweitern.
weiterhin sollte sich der rassezuchtverband tatsächlich auch überlegen, welchen markt er bedienen will. grundsätzlich sollte der hund aber immer eine herausragende grundeigenschaft haben:
GESUND IN KÖRPER UND GEIST.
der rest ist nur ein kostüm.
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...


