![]() |
|
DCM Projekt Hannover - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Ernährung / Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=23) +--- Forum: Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=25) +--- Thema: DCM Projekt Hannover (/showthread.php?tid=13563) |
DCM Projekt Hannover - Naomi - 14-11-2013 Die TiHo Hannover hat vor einigen Monaten ein neues Forschungsprojekt zur genaueren Erforschung des Erbganges bei DCM gestartet. Bei der ererbten Herzkrankheit denkt man zuerst an Dobermann, Dogge und Boxer, doch auch andere großen Rassen können betroffen sein und sind für das Projekt interessant. Die TiHo Hannover sucht deshalb Teilnehmer, die eine Blutprobe ihres Hundes zur Verfügung stellen. Info-Seite für Interessierte aller Rassen: http://www.tiho-hannover.de/?id=4468 Spezielle Infoseite für Dobermannbesitzer: http://www.dobermannclub.de/dcmgen/index.html - lusna - 14-11-2013 an der uni münchen gibt es da schon länger eine studie zu und meiner kenntnis nach zum dobermann auch erste erfolge in richtung gen-identifizierung: http://www.tierkardiologie.lmu.de/besitzer/ in den usa existiert für dobermänner bereits ein gentest. ob der allerdings auf die europäischen dobermänner anwendbar ist, ist wohl nicht ganz klar. lg lusna - Naomi - 15-11-2013 München sind die Kardiologen, die forschen nicht wirklich an einem Gentest. Das DCM Projekt in München zielt in erster Linie darauf ab die Krankheit schneller, früher und eindeutiger diagnostizieren und dann behandeln zu können. Mit Hannover haben sich nun endlich die Genetiker der Thematik angenommen und es besteht die leise Hoffnung, dass man zumindest mal eine Ahnung entwickelt, wie sich DCM vererbt Der US Gentest ist in Europa nutzlos - ob er in der US Population sinnvoll ist, weiß ich nicht. Aber der Test ermittelt ein Gen von dem vermutet wird, dass es an der Entstehung einer DCM beteiligt sein könnte..... sehr aussagekräftig also... - lusna - 15-11-2013 laut diesem beitrag in ihrem forum haben sie aber zumindestens mal dran geforscht: http://www.tierkardiologie.lmu.de/sys/cgi/yabb2/YaBB.pl?num=1286795405/0 gefördert von EU mitteln. wäre also die frage, ob da (mal wieder) zweimal an der gleichen ecke unabhängig geforscht wird, oder ob man zusammenarbeitet oder hannover zumindestens die ergebnisse der münchner nutzen kann ... - Naomi - 16-11-2013 Ich war jahrelang mit meiner verstorbenen Hündin in München, mag sein, dass es als Ursachenforschung begonnen hat, aber die jährliche Holteruntersuchung mit Blutbild ist alles was München seit dem gemacht hat. Hannover arbeitet ausschließlich am Genom und für den Irish Wolf hat man an diesem Institut wohl bereits große Fortschritte gemacht. Ich werde auch mit meiner jungen Hündin zum Holtern an die LMU gehen, doch wenn es um einen validen Gentest geht, würde ich persönlich auf die TiHo Hannover setzen - lusna - 16-11-2013 ich kann mich nur auf die informationen von der website beziehen, und die nennt ausdrücklich forschung am genom (http://www.tierkardiologie.lmu.de/besitzer/dobermann_kardiomyopathie_projekt.html). es wäre nicht das erstemal, daß an zwei universitäten unabhängig von einander mit unterschiedlichen fördermitteln am gleichen geforscht wird. ob das immer dienlich ist ... keine ahnung ... lg lusna - Petra Stöppler - 16-11-2013 Um sinnvoll an dieser Studie teilnehmen zu können, muss doch eine Diagnose zur Herzgesundheit (Ultraschall oder Röntgen) erfolgen, oder? - lusna - 16-11-2013 hannover arbeitet bei diesen projekten meistens wie folgt: 1. möglichst viele blutproben von hunden der interessanten rassen sammeln inklusive der daten zum pedigree der einzelnen hunde. 2. wo diagnosen vorliegen, sollen die mitgeschickt werden. dies kann auch später erfolgen, wenn die blutprobe schon lange vorliegt, aber erst später eine diagnose erfolgt. (dies kann z. b. bei augenerkrankungen der fall sein. das blut meiner hunde wird z. b. immer anlässlich hd-roentgen abgenommen - die erste augenuntersuchung erfolgt aber erst zu einem späteren zeitpunkt.) sollten hunde mit diagnose einer möglicherweise erblich bedingten erkrankung auftauchen, so hat man nicht nur ihr blut, sondern ggfs. auch blut von (nahen) verwandten vorliegen. lg lusna - Himbeerkatze - 20-11-2014 Es werden noch dringend Blutproben für das Hannover Projekt gesucht. Ganz dringend werden Blutproben von DCM erkrankten Dobermänner gesucht, um mit der Forschung anfangen zu können! Es scheitert leider an Proben von kranken Hunden, weil diese oft vorher umfallen, bevor Blut angenommen wurde. Bitte gebt die Infos an sämtliche Dobermannhalter weiter! Das Projekt ist anonym! Alle weiteren Infos unter: http://www.dobimann.de - Kröte - 20-11-2014 Und es ist sogar kostenlos, man muss das Blut nur hinschicken. Gebt euch doch mal nen Ruck! |