13-06-2014, 15:06
@Uwe
ist nicht meine Definition:
Als normaler Mensch wird jemand bezeichnet, der sich aus Sicht des Betrachters nicht nennenswert von dem abhebt, was dem Betrachter als unauffälliger, alltäglicher Durchschnitt gilt.
Bei genauerer Betrachtung hat aber jeder Mensch sowohl Eigenschaften, die normal sind, als auch solche, die es nicht sind. Es gibt also nicht bzw. immer nur in einer bestimmten Hinsicht einerseits normale, andererseits anomale Menschen.
Ganz wichtig ist auch, dass das, was normal ist, nicht auch automatisch gut ist, der Umkehrschluss gilt entsprechend. Gerade Menschen, die man ethisch bewundert (Jesus, Gandhi, King etc.) zeichnen sich ja dadurch aus, höheren moralischen Standards zu genügen als die breite Masse, also in moralischer Hinsicht anomal zu sein.
In sofern du Dich als normal betrachtest, bist Du der einzig normale Mensch auf der Welt ... für Dich. Die meisten kennen das. Man lernt jemanden kennen und mit der Zeit findet man heraus, dass er, der anfangs völlig farblos und "normal" wirkte, durchaus Ecken und Kanten hat, die nicht ins Schema F passen.
Wir fügen den gesellschaftlichen Normen, die wir lernen nämlich noch unsere eigenen hinzu, was zu dem interessanten Ergebnis führt, dass am Ende entweder wir selbst der einzige "normale" Mensch sind, den wir kennen, oder aber jemand, den wir, da wir uns selbst nicht für normal halten, um seine scheinbare "Normalität" beneiden.
Es gibt keine "Normalität", was wir als solche akzeptieren, bewegt sich immer innerhalb eines ziemlich großen Toleranzbereiches. Wir sind halt alle Individuen
ist nicht meine Definition:
Als normaler Mensch wird jemand bezeichnet, der sich aus Sicht des Betrachters nicht nennenswert von dem abhebt, was dem Betrachter als unauffälliger, alltäglicher Durchschnitt gilt.
Bei genauerer Betrachtung hat aber jeder Mensch sowohl Eigenschaften, die normal sind, als auch solche, die es nicht sind. Es gibt also nicht bzw. immer nur in einer bestimmten Hinsicht einerseits normale, andererseits anomale Menschen.
Ganz wichtig ist auch, dass das, was normal ist, nicht auch automatisch gut ist, der Umkehrschluss gilt entsprechend. Gerade Menschen, die man ethisch bewundert (Jesus, Gandhi, King etc.) zeichnen sich ja dadurch aus, höheren moralischen Standards zu genügen als die breite Masse, also in moralischer Hinsicht anomal zu sein.
In sofern du Dich als normal betrachtest, bist Du der einzig normale Mensch auf der Welt ... für Dich. Die meisten kennen das. Man lernt jemanden kennen und mit der Zeit findet man heraus, dass er, der anfangs völlig farblos und "normal" wirkte, durchaus Ecken und Kanten hat, die nicht ins Schema F passen.
Wir fügen den gesellschaftlichen Normen, die wir lernen nämlich noch unsere eigenen hinzu, was zu dem interessanten Ergebnis führt, dass am Ende entweder wir selbst der einzige "normale" Mensch sind, den wir kennen, oder aber jemand, den wir, da wir uns selbst nicht für normal halten, um seine scheinbare "Normalität" beneiden.
Es gibt keine "Normalität", was wir als solche akzeptieren, bewegt sich immer innerhalb eines ziemlich großen Toleranzbereiches. Wir sind halt alle Individuen

