09-01-2014, 17:01
klar...
allgemein gültig sind zwei sachen: klassische und operante konditionierung, wobei der hund die klassische nicht steuern kann.
wenn man das weiß, seinen hund in seinen stimmungen erkennt, dann liegt es am ausbilder, wo er welche stimmungen hin haben will und wie er das dann im hund initialisiert. das daraus entstehenden verhalten ist:
wenn gewünscht, -richtig- im sinne von einsatz von technik und löst beim hund je nach ansatz ein gutes gefühl
oder eben ein deutlich besseres gefühl als vorher aus,
oder
unerwünscht, -falsch- im sinne von einsatz von technik je nach ansatz dan das gefühl von ressourcenverlust oder sorge.
und das trifft auf deinen, meinen, detlefs, thommys und alle anderen hunde hier zu.
die frage ist, ob man die stimmung tatsächlich in die bereiche bekommt, die man haben will?! der hund bestimmt das. und da hast du auch recht. aber das ist das einzige allgemein gültige aspekt, sprich lerngesetzmäßigkeiten.
und bei manchen hunden kann man eben ganz unkonventionell an die sache gehen, andere hingegen kommen über umwege erst dahin. das ist eben typbedingt so. und manchmal kommt man nicht umhin ein gegenseitiges abkommen zu treffen, was dann aber auch gesteckte ziele neu sortiert bzw. die lernschritte dann dahin definiert
ich finde das super, wie weit du mit big ben gekommen bist. für mich zu dem zeitpunkt, als ich euch das erste mal gesehen habe, eigentlich nicht denkbar, da er jegliche disziplinierungsversuche mit offensiver aggression beantwortet hat. war aber auch ein weiter weg mit umwegen. bin mal gespannt auf den youngster.
ich habe schon ganz früh was zu der schublade geschrieben, in die der hund schon verschiedentlich gepackt wurde. am ende ist es doch ein junger hund, wo die stimmungen einfach noch nicht in die dafür vorgesehenen bereiche gepackt sind. und das sind dann eher die schubladen. oben beute, die unbelastet, mitte die führigkeit, die kooperation, und unten die selbstsicherheit bei belastung. und darin muß der hund sich einfach wohlfühlen. technik dann setzt man drauf.
und , so aus meiner sicht, meine güte, der griff ist doch voll und hart, das über minuten. also engagement dort hat sie doch. ganz ehrlich, damit könnt ich leben, wenn dafür die anderen sachen, die sie teilweise im mentaltest aufgezeigt hat, deutlich souveräner von ihr gelöst worden wären. und wahrscheinlich wird das auch nicht mehr ganz weggehen, dieses knurren und kontern. aber wenn der hund dann trotzdem versucht dem figuranten seinen weg aufzudrücken, pfff, dann habe ich nicht viel in der einstellungsfindung verkehrt gemacht.
gruß reinhard
allgemein gültig sind zwei sachen: klassische und operante konditionierung, wobei der hund die klassische nicht steuern kann.
wenn man das weiß, seinen hund in seinen stimmungen erkennt, dann liegt es am ausbilder, wo er welche stimmungen hin haben will und wie er das dann im hund initialisiert. das daraus entstehenden verhalten ist:
wenn gewünscht, -richtig- im sinne von einsatz von technik und löst beim hund je nach ansatz ein gutes gefühl
oder eben ein deutlich besseres gefühl als vorher aus,
oder
unerwünscht, -falsch- im sinne von einsatz von technik je nach ansatz dan das gefühl von ressourcenverlust oder sorge.
und das trifft auf deinen, meinen, detlefs, thommys und alle anderen hunde hier zu.
die frage ist, ob man die stimmung tatsächlich in die bereiche bekommt, die man haben will?! der hund bestimmt das. und da hast du auch recht. aber das ist das einzige allgemein gültige aspekt, sprich lerngesetzmäßigkeiten.
und bei manchen hunden kann man eben ganz unkonventionell an die sache gehen, andere hingegen kommen über umwege erst dahin. das ist eben typbedingt so. und manchmal kommt man nicht umhin ein gegenseitiges abkommen zu treffen, was dann aber auch gesteckte ziele neu sortiert bzw. die lernschritte dann dahin definiert
ich finde das super, wie weit du mit big ben gekommen bist. für mich zu dem zeitpunkt, als ich euch das erste mal gesehen habe, eigentlich nicht denkbar, da er jegliche disziplinierungsversuche mit offensiver aggression beantwortet hat. war aber auch ein weiter weg mit umwegen. bin mal gespannt auf den youngster.
ich habe schon ganz früh was zu der schublade geschrieben, in die der hund schon verschiedentlich gepackt wurde. am ende ist es doch ein junger hund, wo die stimmungen einfach noch nicht in die dafür vorgesehenen bereiche gepackt sind. und das sind dann eher die schubladen. oben beute, die unbelastet, mitte die führigkeit, die kooperation, und unten die selbstsicherheit bei belastung. und darin muß der hund sich einfach wohlfühlen. technik dann setzt man drauf.
und , so aus meiner sicht, meine güte, der griff ist doch voll und hart, das über minuten. also engagement dort hat sie doch. ganz ehrlich, damit könnt ich leben, wenn dafür die anderen sachen, die sie teilweise im mentaltest aufgezeigt hat, deutlich souveräner von ihr gelöst worden wären. und wahrscheinlich wird das auch nicht mehr ganz weggehen, dieses knurren und kontern. aber wenn der hund dann trotzdem versucht dem figuranten seinen weg aufzudrücken, pfff, dann habe ich nicht viel in der einstellungsfindung verkehrt gemacht.
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...

