06-01-2014, 09:01
moin thommy,
das wäre der erste malinois, den ich kenne, der keine kondition hat. gleichwohl hat die konzentrationsfähigkeit auch etwas mit kondition zu tun, nämlich mit der geistigen.
ich würde mich mal so ein wenig an der körung des dmc orientieren, heißt, hier mal gezielt nur entsprechende grundeigenschaften abfragen um tatsächlich so ein wenig auseineinander zu klabüstern, wo der entscheidende punkt liegt, wo der hund schon ansätzlich dies verhalten zeigt. ich denke z.b. das punktewertesystem des dmc sagt schon etwas deutlicher aus, was für einen typ hund wir vor uns haben:
bezogen auf diesen hund hieße das:
wie ist sein spielverhalten beim hundeführer, wie ist sein spielverhalten bei fremden personen?
und, ist dies situations- oder örtlichkeitsabhängig?
wie ist seine sozialkompetenz im allgemeinen und seine impulskontrolle in reizstarker umgebung, ist er dort souverän oder dreht er da auch gedanklich, gleichwohl er physisch über die anspannung ruhig wirkt? (meiner z.b. packt sich dann gerne die leine und kontert da rein, hat sonst aber griffruhe)
wie geht er mit bedrohung ohne beute um? dies beginnend aus der neutralen distanz bis zur persönlichen... ab welcher distanz verändert sich wie das auftreten des hundes von neutralität in aktivität/reaktivität. wie verändert sich der ausdruck beim hund. ist er offensiv und ausgerichtet, zeigt er ersatzhandlung, spult er lernverhalten am hf ab?
und ich möchte noch eines anfügen: du schreibst ja selbst, daß der hund dies schon über lange zeit zeigt... genau deswegen kann ich auch überhaupt nicht sagen, ob das jetzt schon lernverhalten ist?! tatsächlcih aber hat das ganze eine ursache. und die gilt es herauszufinden. alles andere ist nur eine überdeckung der auswirkung. kann man direkt und typentsprechend an der ursache ansetzen, so erzeugt man eine verhaltensänderung über das verändern der einstellung des hundes in der situation.
und für mich scheint es einfach so zu sein, daß der hund hier über unerwünschtes verhalten entweder schon gelernt hat diese situation für sich zu lösen, oder aber, daß er ab einem bestimmten zeitpunkt lernblockiert ist und durchbrennt. und das passiert dir, wenn der stress, egal ob di- oder eu-streß zu hoch wird. frage ist dann, ob der eu-streß den hund übermotiviert oder der hund seinen di-streß in dieser form in den ärmel ableitet.
gruß reinhard
das wäre der erste malinois, den ich kenne, der keine kondition hat. gleichwohl hat die konzentrationsfähigkeit auch etwas mit kondition zu tun, nämlich mit der geistigen.
ich würde mich mal so ein wenig an der körung des dmc orientieren, heißt, hier mal gezielt nur entsprechende grundeigenschaften abfragen um tatsächlich so ein wenig auseineinander zu klabüstern, wo der entscheidende punkt liegt, wo der hund schon ansätzlich dies verhalten zeigt. ich denke z.b. das punktewertesystem des dmc sagt schon etwas deutlicher aus, was für einen typ hund wir vor uns haben:
bezogen auf diesen hund hieße das:
wie ist sein spielverhalten beim hundeführer, wie ist sein spielverhalten bei fremden personen?
und, ist dies situations- oder örtlichkeitsabhängig?
wie ist seine sozialkompetenz im allgemeinen und seine impulskontrolle in reizstarker umgebung, ist er dort souverän oder dreht er da auch gedanklich, gleichwohl er physisch über die anspannung ruhig wirkt? (meiner z.b. packt sich dann gerne die leine und kontert da rein, hat sonst aber griffruhe)
wie geht er mit bedrohung ohne beute um? dies beginnend aus der neutralen distanz bis zur persönlichen... ab welcher distanz verändert sich wie das auftreten des hundes von neutralität in aktivität/reaktivität. wie verändert sich der ausdruck beim hund. ist er offensiv und ausgerichtet, zeigt er ersatzhandlung, spult er lernverhalten am hf ab?
und ich möchte noch eines anfügen: du schreibst ja selbst, daß der hund dies schon über lange zeit zeigt... genau deswegen kann ich auch überhaupt nicht sagen, ob das jetzt schon lernverhalten ist?! tatsächlcih aber hat das ganze eine ursache. und die gilt es herauszufinden. alles andere ist nur eine überdeckung der auswirkung. kann man direkt und typentsprechend an der ursache ansetzen, so erzeugt man eine verhaltensänderung über das verändern der einstellung des hundes in der situation.
und für mich scheint es einfach so zu sein, daß der hund hier über unerwünschtes verhalten entweder schon gelernt hat diese situation für sich zu lösen, oder aber, daß er ab einem bestimmten zeitpunkt lernblockiert ist und durchbrennt. und das passiert dir, wenn der stress, egal ob di- oder eu-streß zu hoch wird. frage ist dann, ob der eu-streß den hund übermotiviert oder der hund seinen di-streß in dieser form in den ärmel ableitet.
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...

