03-01-2014, 12:01
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=153932#post153932' schrieb:sich als gewinner zu fühlen. beim kontern ist er ja schon in der defensive, er will weg, will die beute sichern. darüber hinaus ist sein bemühen meistens nicht von erfolg gekrönt, nur kurze zeit später wird ihm ja die beute doch wieder weg genommen. der hund kämpft gegen windmühlen.Hallo Detlef,möchte zu deinem Kommentar ergänzen......
es wird immer nur über Beute oder Aggression geredet,für mich untrennbar dazu gehörend Eigenschaften wie Nervenstärke und Widerstandsverhalten werden außer Acht gelassen,was ein Grundsätzlicher Fehler ist.
Ruhige und volle Griffe sind genetisch vorgegeben,ebenso wie Hyperaktivität und Nervenschwäche und damit die Aktivitäten,die uns nicht weiter bringen.
Ein Hund wird im Konflikt immer das Verhalten suchen,welches ihm vorbestimmt ist.
Hier fängt Ausbildung an.Will ich ein Problem bearbeiten,muß ich alle Faktoren mit einbeziehen.
Wie du schon erwähntest,ich kann keinen Hund in Beute aufbauen,der nervlich belastet ist,er findet in der Beute dann erst Ruhe,wenn er dadurch seine Konflikte löst.Heißt,ein Hund,der nervenstark ist,dem gebe ich Beute und er hat Frieden,ja,er kommt sogar zum HL zurück und will weiter machen.
Ein Hund,der durch nervliche Belastung oder Widerstandsverhalten angesprochene Verhalten zeigt,den kannst du nur durch Begrenzung seiner Aktivtäten,sprich seines Handlungsspielraums dahin bringen,die Lösung anzunehmen,die du ihm vorgeben willst.Erst wenn du das geschafft hast,den Hund auf ein ausgeglichenes Verhalten zu bringen,greifen Dinge wie Beute tragen oder Zerrspiele,erst dann können diese von dem Hund ausgeführt werden.
Der weg anders herum,über Beute in nerven stabiles verhalten zu kommen funktioniert nicht,es sei denn,man hat den Hund nicht richtig eingeschätzt,was in vielen Fällen aus meiner Erfahrung heraus passiert.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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