21-12-2013, 02:12
lusna,'index.php?page=Thread&postID=153501#post153501' schrieb:und nichts davon soll und darf ein helfer auf einer prüfung zeigen.
der soll da passiv stehen ... neutral.
ein hund, der aus dem wehrbereich aktiv wird, müsste dann eigentlich gelangweilt von dannen ziehen ...
der täter im diensthundeeinsatz wird wie schon beschrieben in der regel ebenfalls sehr passiv sein wenn ein dominater, entschlossener hund ihn an die hauswand gestellt hat !!!
aber sei dir sicher umso mehr im wehr, umso geringer die wahrscheinlichkeit das er von dannen zieht.... warum ?! weil wehr eine sehr hohe aggression mitbringt. und diese aggression ermüdet WESENTLICH weniger schnell wie wenns um die beute geht.
ich habe von kindesbeinen an kampfsport gemacht. ich war eher der fleißige sportler, der viel geübt hat und viele kämpfe über technik und konstitution gewonnen hat. mir ging es dabei auch tatsächlich um sport. ich war weder bruce lee-fanatiker noch der schlägertyp der sich austoben wollte.
hier habe ich kennengelernt was aggression ein extrem starker und ausdauernder antrieb ist !!!!! der wille den anderen im wahrsten sinne zu besiegen, also im grunde seine deutliche unterlegenheit zu fokusieren (aufgabe des kampfes oder ko) ist unvergleichlich intensiver und stabiler als nur gewinnen zu wollen (mehr treffer zu setzen, punktsieg)
lusna,'index.php?page=Thread&postID=153501#post153501' schrieb:ein hund, der einen neutral dastehenden menschen als bedrohung ansieht - aggressiv erlebt - hat meiner meinung nach ein psychisches problem.
dann wären alle diensthunde auf der couch beim psychater :whistling:
es ist doch so das ein hund der klar im kopf ist, aber dennoch sehr dominant verbellen soll, den helfer als gegner sehen sollte. nicht als feind, aber als konkurrent !
der hund kämpft mit dem helfer um das triebziel. um diesen kampf aggressiver zu gestalten wird ein helfer dem hund auch mal was entgegensetzen, nur dann entwickelt der hund auch entsprechenden druck im kampf und dominante ausstrahlung vor dem helfer. dieses wiederum nehmen hunde die dazu neigen eher wie andere hunde vom spiel ins ernste abzurutschen dann als auslöser den helfer als bedrohung zu sehen.....
hast du noch nie erlebt wie unterschiedlich hunde im spiel um beute untereinander reagieren
da gibt es die hunde die lassen sich von jedem den ball aus dem fang ziehen, sind nicht böse drüber, holen sich halt was anderes...
dann gibts die hunde die fair drum kämpfen die beute zu bekommen / zu behalten...
und es gibt hunde die flippen jedesmal aus, entfachen einen krieg als ob es um ihr leben ging... haben die jetzt alle ein psychisches problem, weil sie im menschlichen sinne unverhältnissmäßig reagieren ???
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!

