25-06-2013, 12:06
Steffi Arpe,'index.php?page=Thread&postID=147994#post147994' schrieb:Deswegen bin ich auf Futter zurück gegangen, und hab mit der Positionierung neu angefangen. Als das saß, bin ich wieder auf Bringsel zurück, aber eben in der linken Hand, wie vorher mit dem Futter geübt. Das alles basiert ja auf den Grundlagen der klassischen Konditionierung, und ist ja nichts neues Detlef.steffi, ich denke durchaus das das so nicht ganz zutrifft. natürlich wird beim lernen über die instrumentelle konditionierung auch immer ein lernvorgang der klassischen konditionierung provoziert. der hund lernt nicht nur "fuß" zu laufen (instrumentelle kond.) sondern auch wie er sich dabei fühlt (klassische kond.). das was du oben beschreibst scheint mir mehr den instrumentellen aspekt in den vordergrund zu stellen, das verhalten wird vom hund als instrument (mittel oder werkzeug) genutzt um etwas herbei zu führen, z.b. eine belohnung.
was dabei aber oft passiert ist, das ein verhalten dann nur in abhängigkeit zur belohnung gezeigt wird, und nicht wie bei der klassischen konditionierung, in konkurrenz zur belohnung oder triebbestätigung. einfach ausgedrückt liegt der unterschied in dem "du mußt" arbeiten und wirst dann belohnt, und dem "wenn du möchtest" kannst du arbeiten und wirst dann belohnt.
mfg Detlef Berensmann
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit

