11-01-2007, 21:01
Die Anfrage von PZ ist ja schon in der Sache falsch. Und wurde dann so auch noch vom Zuchtbuchamt beantwortet.
Zum ersten ist Cauda equina keine Krankheit und kann somit nicht vererbt werden. Cauda Equina (lat. „Pferdeschwanz“) bezeichnet den hintersten Teil des Rückenmarks und das daraus entspringende Nervenbündel. Diese versorgen die Muskulatur der hinteren Gliedmaßen und der Rute und steuern Kot- und Harnabsatz. Sowohl Mensch als auch Tier haben diese Cauda equina.
Was PZ wohl meinte ist das Cauda equina-Syndrom (CES). Aber auch dies ist keine eigenständige Krankheit und kann somit ebenfalls nicht vererblich sein. Nur die Ursachen hierfür können gentisch bedingt sein.
Syn|drom, gr., "das Zusammenlaufen" Synonym: Merkmal
In der Medizin ist ein Syndrom ein Krankheitsbild, das sich aus dem Zusammentreffen verschiedener charakteristischer Symptome/Merkmale ergibt.
CES kann verschiedene Ursachen haben, sowohl angeborene (Missbildungen, evtl. genetisch bedingt) als auch erworbene. Ursachen des Cauda Equina-Syndroms können sein: Frakturen und Tumore, Traumen, Mißbildungen, Entwicklungsstörungen, Osteochondrose. (Osteochondrosen sind Absplitterungen von Gelenkknorpeln und treten am häufigsten im Schulter- Knie- und Sprunggelenk auf. Abgesplitterte Knorpel- und Knochenteile („Gelenkmäuse“) liegen frei im Gelenk (Osteochondrosis dissecans; OCD). Die Osteochondrose kann jedoch auch die Bandscheiben und Wirbelkörper betreffen und zum Cauda Equina-Syndrom führen.) Infektionen der Bandscheibe und des Wirbels, Gefäßverschluß, degenerative Alterserscheinungen. Alle diese Ursachen haben aber das gleiche Merkmal: Cauda equina SYNDROM
Es kommt zu Einengungen des Wirbelkanals und der Zwischenwirbellöcher zwischen dem 5. Lendenwirbel und dem Kreuzbein. Dies führt zu einer Kompression der Nervenbahnen und neurologischen Symptomen, wie z.B. Lahmheiten der Hintergliedmaßen, Schwanzlähmung, Harn- und Kotinkontinenz. Der Hund weigert sich zu springen, hat Mühe beim Aufstehen und ist allgemein in seiner Bewegung eingeschränkt.
Und nur auf diese falsche Antwort hin und die fehlende Differenzierung zwischen erworbenen und erbbedingten Krankheiten habe ich weiter nachgefragt.
Bei so vielen möglichen Ursachen kann zwar der TA die OP melden, aber überprüfen müsste das meiner Meinung nach eine SV-offizielle Stelle.
Zum ersten ist Cauda equina keine Krankheit und kann somit nicht vererbt werden. Cauda Equina (lat. „Pferdeschwanz“) bezeichnet den hintersten Teil des Rückenmarks und das daraus entspringende Nervenbündel. Diese versorgen die Muskulatur der hinteren Gliedmaßen und der Rute und steuern Kot- und Harnabsatz. Sowohl Mensch als auch Tier haben diese Cauda equina.
Was PZ wohl meinte ist das Cauda equina-Syndrom (CES). Aber auch dies ist keine eigenständige Krankheit und kann somit ebenfalls nicht vererblich sein. Nur die Ursachen hierfür können gentisch bedingt sein.
Syn|drom, gr., "das Zusammenlaufen" Synonym: Merkmal
In der Medizin ist ein Syndrom ein Krankheitsbild, das sich aus dem Zusammentreffen verschiedener charakteristischer Symptome/Merkmale ergibt.
CES kann verschiedene Ursachen haben, sowohl angeborene (Missbildungen, evtl. genetisch bedingt) als auch erworbene. Ursachen des Cauda Equina-Syndroms können sein: Frakturen und Tumore, Traumen, Mißbildungen, Entwicklungsstörungen, Osteochondrose. (Osteochondrosen sind Absplitterungen von Gelenkknorpeln und treten am häufigsten im Schulter- Knie- und Sprunggelenk auf. Abgesplitterte Knorpel- und Knochenteile („Gelenkmäuse“) liegen frei im Gelenk (Osteochondrosis dissecans; OCD). Die Osteochondrose kann jedoch auch die Bandscheiben und Wirbelkörper betreffen und zum Cauda Equina-Syndrom führen.) Infektionen der Bandscheibe und des Wirbels, Gefäßverschluß, degenerative Alterserscheinungen. Alle diese Ursachen haben aber das gleiche Merkmal: Cauda equina SYNDROM
Es kommt zu Einengungen des Wirbelkanals und der Zwischenwirbellöcher zwischen dem 5. Lendenwirbel und dem Kreuzbein. Dies führt zu einer Kompression der Nervenbahnen und neurologischen Symptomen, wie z.B. Lahmheiten der Hintergliedmaßen, Schwanzlähmung, Harn- und Kotinkontinenz. Der Hund weigert sich zu springen, hat Mühe beim Aufstehen und ist allgemein in seiner Bewegung eingeschränkt.
Und nur auf diese falsche Antwort hin und die fehlende Differenzierung zwischen erworbenen und erbbedingten Krankheiten habe ich weiter nachgefragt.
Bei so vielen möglichen Ursachen kann zwar der TA die OP melden, aber überprüfen müsste das meiner Meinung nach eine SV-offizielle Stelle.
Gruß, Welfen
Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür was Du verstehst.
Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür was Du verstehst.

