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Fährtenquadrat?
#11
Hallo Helle

die meisten Fragen, beantworten sich von selbst, wenn du erst am Arbeiten bist. Es gibt sicher kein starr festgelegtes Schema mach das am besten nach deinem Gefühl.

Ich weiß es nicht genau, denke aber, dass es für den Welpen leichter ist die flachen Ecken des Quadrates abzusuchen, weil sich an die Ecke wieder ein gerader Schenkel anschließt. Wenn er an die Grenzen stößt, kann er hier ganz einfach nach links oder rechts abbiegen, wie beim späteren Winkel. In der Spitze des Dreiecks müßte er sich ja quasi nach rückwärts orientieren.

Wenn du drei Quadrate machst, wie Birgit es beschreibt, statt ein großes wie ich, stößt er natürlich öfter an Grenzen. Was im Nachhinein betrachtet sicher sinnvoller gewesen wäre.

Er lernt im Quadrat eigentlich nur, das Suchen bedeutet seine Nase einzusetzen. Das saubere Pendeln von Tritt zu Tritt, wenn du mit der Geraden anfängst, fällt dem Hund dadurch wesentlich leichter,

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Suche heute. Das Quadrat ist ganz klar nur eine Methode von vielen und es wäre sicher Unsinn, sie als die einzig Richtige hinzustellen, probiers halt einfach aus.
LG Margit
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#12
Huhu,

die erste Fährte haben wir jetzt hinter uns. Ich fand es sehr interessant. Ich habe in dem Quadrat wahllos die Leckerchen verteilt und eins neben den Fährtenstab gelegt. Da habe ich die kleine hingeführt und dann machen lassen. Sie hat sofort und ohne Probleme angefangen die Leckerchen zu suchen. Zweimal hat sie das Quadrat dabei verlassen und ist nach kurzem Stutzen wieder zurückgekehrt. Das alles vollkommen ruhig und ohne Hektik. Für das Schnüffeln gab es ein "Such" und für das finden ein "fein". Als Iuno fast alles gefunden hatte, habe ich die Suche beendet, ich habe sie gelobt und von der Fährte runtergenomen.

Mir hat es gefallen, auch wenn es mir etwas merkwürdig vorkam. Ich werde erstmal so weitermachen.Falls das nix werden sollte, kann ich die Arbeit immer noch umstellen.

mfg Helle
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#13
Hallo,

ich bilde meine Hunde nicht nach soundso aus, sondern nach meinem Gefühl.
Deshalb kann ich während der Ausbildung auch immer noch etwas ändern.
Das Quadrat nehme ich, weil ich es nicht will, das mein Hund von vornherein in eine Gerade stürtzt und verinnerlicht, es geht erstmal gerade aus.
Das bringt Hektik rein und einen flüchtigen Abgang.
Ob ein ein Quadrat, Kreis oder Dreieck ist piepegal.
Er soll ja nur lernen zu differenzieren.
Der Vorteil ist auch, das ich ohne Leine und Fährtenschild auskomme. Außerdem braucht man kein großes Fährtengelände, das kann ich auch zwischendurch im Garten machen.
Wenn eine Gerade, dann schließe ich immer mit ein Jackpot ab und spiele dann mit dem Hund.
So weiß ich wann Schluß ist, lege ich ein Spielzeug zum Schluß hin muß ich es eingraben, weil der Hund sonst dahin zieht. Mir ist es lieber ich habe es in der Tasche und der Hund erwartet es von mir.

Was diese Art für einen Vorteil oder Nutzen hat kann ich nicht sagen, ich finde es gut und meine Hunde haben immer eine FH gehabt.

Viele Grüße Hillu
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#14
Hallo Helle,

wichtig ist, das es dir und deinem Hund gefallen hat und du mit einem guten Gefühl aus der Fährte nach Hause gekommen bist.
Es gibt viele Methoden zum Erfolg zu kommen, du mußt nur die richtige für dich und deinen Hund finde.
Es gibt meiner Meinung nach nichts schlimmeres wie heute so und morgen so,nur weil man mal nicht so zufrieden war und man sofort anfängt an seiner Methode zu zweifeln.
Sicher, es wird immer mal Situationen geben wo man vieleicht was ändern muß, aber beim Grundaufbau sollte man schon konsequent sein und den eingeschlagenen Weg verfolgen.Alles andere macht den Hund nur unsicher.

Gruß, Andreas
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#15
Hillu,index.php?page=Thread&postID=43925#post43925' schrieb:Ob ein ein Quadrat, Kreis oder Dreieck ist piepegal.
Er soll ja nur lernen zu differenzieren.

Hillu,index.php?page=Thread&postID=43925#post43925' schrieb:...So weiß ich wann Schluß ist, lege ich ein Spielzeug zum Schluß hin muß ich es eingraben, weil der Hund sonst dahin zieht. Mir ist es lieber ich habe es in der Tasche und der Hund erwartet es von mir...
Andi,index.php?page=Thread&postID=43925#post43925' schrieb:...Es gibt viele Methoden zum Erfolg zu kommen, du mußt nur die richtige für dich und deinen Hund finde.
Es gibt meiner Meinung nach nichts schlimmeres wie heute so und morgen so,nur weil man mal nicht so zufrieden war und man sofort anfängt an seiner Methode zu zweifeln...

Genauso sehe ich das auch.

Letztendlich möchte man einen ruhig aber trotzdem zielstrebig suchenden Hund haben.
Das wichtigste ist aber m.E. bei der Fährtenarbeit, dass man selbst nicht hektisch wird und dem Hund auch mal Fehler eingesteht, denn nur so lernt er OHNE Zwang was richtig und was falsch ist.
Jeglicher Zwang in der Fährte wird sich irgendwann mal als Bumerang erweisen.

Schöne Grüße vom Niederrhein
Reiner
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#16
Hallo zusammen, wie man schon aus den beiträgen hört, gibt es ja nun viele verschiedene ausbildungsmethoden - und genauso viele können zum erfolg führen. ich entscheide das immer von hund zu hund, bin aber auch der meinung, dass die meisten hunde bei einem gewissen stand/alter oder wie auch immer schon gewisse einwirkungen brauchen.

jetzt ist der begriff zwang ja SEHR weitreichend; ich meine die absicherung meinem hund klar zu machen, dass er arbeiten MUSS. so wie in allen anderen abteilungen bin ich der meinung, dass es schließlich eine arbeit ist, die ich dem hund auch "kalt" aberverlangen können muss. soll heißen, meine hunde dürfen fehler machen, aber eines dürfen sie nicht: aufgeben und die arbeit einstellen! andersherum habe ich gleich zu beginn von einer damaligen sportfreundin einen tipp bekommen, den ich in 20 jahren hundesport IMMER umgesetzt habe: egal, wie der hund ans ende kommt (auch, wenn ich ihn mehr hinführe wie dass er sucht) - am ende buw. am letzen GS gibt es seine belohung! und damit bin ich bisher hervorraged gefahren.

man sollte für sich und den hund die ansprechende methode suchen und finden - dann klappst auch mit der fährte! Smile

gruß, nickel
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#17
nickel,index.php?page=Thread&postID=43988#post43988' schrieb:egal, wie der hund ans ende kommt (auch, wenn ich ihn mehr hinführe wie dass er sucht) - am ende buw. am letzen GS gibt es seine belohung! und damit bin ich bisher hervorraged gefahren.

Hillu,Im Prinzip unterschreib ich alles,was du da geschrieben hast,aber irgendwann hab ich mal gelernt,das "Frust" ein ganz grosser Antreiber sein kann,seit dem hab ich dieses Dogma gekänzelt :i: :c:

Ich ahb übrigens am WE einen Kollegen getroffen,der genau so beginnt,man sollte vielleicht klarer rausstellen,das diese Art speziell für Welpen gedacht ist,er meinte,mit einem 6mon. alten Hund würd er nicht mehr so anfangen.

Im Prinzip ist diese Arbeit aber ein alter Hut und ähnelt sehr dem,was wir schon in den frühen 80`gemacht haben,ein Quadrat abtreten,an den Ecken Bröckchen legen und das so weiterführen,das der Hund dann über das Dreieck in die Grade geführt wird.Ich bin aber davon abgekommen,weil ich es nicht so effektiv fand. Die letzten Hunde hab ich auf die Spur gesetzt mit Bröckchen in jedem Tritt,dann Schlangen mit Bröckchen und Bögen,die ich aber von Anfang an trocken lege.

Erst wenn der Hund vernünftig sucht,trainiere ich den Abgang mit dem Ziel,das keiner meiner Hunde am Schild einfach gradeaus trabt.

PS,noch eine Anmerkung,ich glaube ganz fest,das ein ruhiges und sicheres Suchen nicht das Resultat einer "Methode" ist,sondern in der Hauptsache am HF liegt,der ihm vermitteln muß,wie er seine Arbeit zu erledigen hat.Erfolgreich ist nur der,der für sich und seinen Hund die richtigen Antworten und Lösungen findet.

In diesem Sinne.....100 Punkte für Helle Big Grin Big Grin Big Grin Big Grin :c:
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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#18
Huhu,
Heinz.S,index.php?page=Thread&postID=44010#post44010' schrieb:Im Prinzip ist diese Arbeit aber ein alter Hut




Heinz, das ist vielleicht wie in der Mode, alles kommt irgendwann wieder. :w:

Ich kannte das Fährtenquadrat noch nicht. Das was ich gesehen habe, hat mir gefallen und hat mich neugierig gemacht. Wenn ich diese Neugierde nicht mehr habe auch mal was anderes auszuprobieren, höre ich mit dem Sport auf.

Ich werde diesen Aufbau auf jeden Fall fortführen und nicht nach zwei oder drei Einheiten abbrechen weil mir irgendeine Kleinigkeit nicht gefällt.

Außerdem empfand ich die Arbeit als sehr schonend für Hund und Mensch. Ich habe mir nicht den Rücken verbogen Big Grin und Iuno hat in aller Ruhe durch Versuch und Irrtum ihre Erfahrungen gesammelt.

Nochmal Danke für die Tipps.

Heinz, wenn das mit den 100 Punkten dann irgendwann mal klappt, gibt es natürlich ein oder zwei :c: Bierchen mehr.

mfg Helle
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#19
Margit M,index.php?page=Thread&postID=43897#post43897' schrieb:Ottomar



Ascan,index.php?page=Thread&postID=43894#post43894' schrieb:Erklär mir doch bitte mal, was das bringen soll. Ich weiß, von wem diese Methode propagiert wird. Frage ihn doch mal, ob er jemals mit seiner Methode in der Fährte einen Hund ganz groß raus gebracht hat.
@Ottmar

Erklär du doch bitte mal den Sinn dieser Frage?

Was schätzt du wieviele Hund mit anderen Methoden ausgebildet wurden und trotzdem nicht groß rausgekommen sind :pf:
1. Es stellen aber sich nicht alle anderen hin und deklarieren Ihre Methode.

2. Das es vielleicht auch andere falsche Ausbildungsbmethoden gibt rechtfertigt doch nicht, dass eine nicht gute Ausbildungsmethode dadurch super wird.

Ottomar
Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!
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#20
Helle,index.php?page=Thread&postID=43901#post43901' schrieb:Huhu,

Welche Nachteile kann diese Methode haben?

1. Wie beende ich am Anfang die Suche, nur mit Lob oder mit Spiel oder ganz anders?

2. Wieso fange ich mit einem Quadrat an, das später in ein Dreieck verändert wird und nicht sofort mit einem Dreieck?

3. Stelle ich sofort einen Fährtenstab auf und setzte den Hund dort an?

mfg Helle
zu 2. Ich fange prinzipiell mit einem kleinen Dreieck an, das an der Spitze gleich zum ersten Mal schon i eine kurze Fährte geht. Am Ende jeder Fährte erhält der Hund seine Futterportion als Bestätigung.

zu 1. Ergibt sich aus der Antwort zu 2., also gleich von Anfang an eine Dreieck, wo die Spitze in der Fährte endet. ich habe schon viele triebige Hunde gesehen, dei mit der Quadratmethode aufgebaut wurden und dann massiv ins Stöbern kamen, was mit Fährtenarbeit nichts zu tun hat, weil sie es ja gewohnt waren, dass da breitgestreut Futter liegt.

zu3. Ja, von Anfang an Fährtenabgangsschild.



Ottomar
Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!
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