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Fährtenquadrat?
#1
Huhu,

kann mir jemand erklären, wie ich mit einem Welpen, der noch keine Fährte kennt, mit dem Fährtenquadrat anfange?

Wie groß soll das Quadrat bei der ersten Fährte sein, wieviele Leckerchen soll ich nehmen, welcher Untergrund eignet sich am besten, usw usw usw? Wann und wie soll ich auf den Hund einwirken, falls er das Quadrat verläßt? Oder gar nicht???

Wie mache ich später den Übergang hin zu einer normalen Fährte?

mfg Helle
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#2
Hallo Helle,

ich habe es folgendermaßen gemacht.
Eine Fläche von 1 Quadratmeter auf braunem Acker voll ausgetreten und so ca. 7-8 Leckerchen verteilt.
Sucht der Welpe die Leckerchen, kurz bevor das letzte gefunden wurde ihn mit einem Leckerchen in der Hand aus dem Quadrat rausführen und loben.
Dann nochmal nachlegen und das gleiche. Aufhören bevor er die Lust verliert.

Aus dem Quadrat habe ich dann in Dreieck werden lassen und zum Schluß die Fährte aus einer Spitze des Dreiecks anfangen lassen.

Meiner Meinung nach so lange beim Quadrat bleiben, bis der Hund gelernt hat, wo Spuren sind gibts was Tolles, wo keine Spuren sind, braucht man nicht suchen.

Viele Grüße Hillu
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#3
Ohne Hintergedanken :c: ,wie gehts dann weiter,in jeden Tritt ein Bröckchen?
Wenn ja,warum das Quadrat,das in ein Dreieck endet?Er lernt ja sowieso,das neben den Tritten nichts zu erben ist.
Oder ist das die erweiterte Vorarbeit,den Fährtenabgang sorgfältig auszuarbeiten.
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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#4
Hallo Heinz

Ich habe mit Nick auch mit dem Quadrat begonnen, allerdings auf Wiese.

Erst ca 1x1m, die Leckerchen werden wahllos gestreut, also nicht in jeden Tritt.

Er hat gesucht, ohne per Leine und Fingerzeig in der Spur gehalten zu werden.

Bei hörbarer Nasentätigkeit, habe ich das Hörzeichen Such gegeben, damit die Verknüpfung da ist. Er hat ganz schnell gelernt, das außerhalb des zertretenen Quadrates nix zu finden ist und sich sofort selbst korrigiert. Das hat neben dem selbstständigen Suchen den Vorteil, das der Hund lernt, es lohnt sich nur im Trittsiegel zu suchen, auch wenn nicht in jedem Tritt etwas liegt. Ich habe das Quadrat mit der Zeit bis auf ca 5x5m vergrößert, so das er bis zu 15 Minuten intensiv das Quadrat abgesucht hat. Dann bin ich zum Dreieck übergegangen an dessen Spitze die Fährte in eine Gerade überging.

Beginnt man hingegen mit einer Geraden ist die Gefahr, das der Hund einfach nur von Bröckchen zu Bröckchen stürmt ohne wirklich die Tritte abzusuchen schon etwas größer.

Bei Nick hat es so jedenfalls super geklappt, nicht alles was in der Ausbildung vom Herkömmlichen abweicht, ist automatisch unsinnig.

@ Helle

ich kann dir nur sagen,wie ich es gemacht habe. Ich habe nicht eingewirkt, wenn er das Quadrat verlassen hat. Ich will das mein Hund selbstständig arbeitet und lernt sich selbst zu korrigieren falls er einmal von der Spur abkommt.
LG Margit
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#5
hallo heinz,

ich beginne auch mit dem quadrat. das hat mir eine freundin gezeigt (danke vera! :thumbup: ).
mit hibbeligen hunden geht das sehr gut mit dem quadrat. sie verknüpfen besser, dass neben dem ausgetretenen nichts zu finden ist und sie werden ruhiger beim suchen, nicht so hektisch.

gruß yvonne
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#6
Hillu,index.php?page=Thread&postID=43877#post43877' schrieb:Hallo Helle,

ich habe es folgendermaßen gemacht.
Eine Fläche von 1 Quadratmeter auf braunem Acker voll ausgetreten und so ca. 7-8 Leckerchen verteilt.
Sucht der Welpe die Leckerchen, kurz bevor das letzte gefunden wurde ihn mit einem Leckerchen in der Hand aus dem Quadrat rausführen und loben.
Dann nochmal nachlegen und das gleiche. Aufhören bevor er die Lust verliert.
Viele Grüße Hillu
Erklär mir doch bitte mal, was das bringen soll. Ich weiß, von wem diese Methode propagiert wird. Frage ihn doch mal, ob er jemals mit seiner Methode in der Fährte einen Hund ganz groß raus gebracht hat.

Ottomar
Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!
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#7
Ottomar

Ascan,index.php?page=Thread&postID=43894#post43894' schrieb:Erklär mir doch bitte mal, was das bringen soll. Ich weiß, von wem diese Methode propagiert wird. Frage ihn doch mal, ob er jemals mit seiner Methode in der Fährte einen Hund ganz groß raus gebracht hat.
@Ottmar

Erklär du doch bitte mal den Sinn dieser Frage?

Was schätzt du wieviele Hund mit anderen Methoden ausgebildet wurden und trotzdem nicht groß rausgekommen sind :pf:
LG Margit
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#8
Huhu,

erst mal Danke für eure Antworten.

Ich möchte später mal einen Hund haben, der intensiv, ruhig und sicher an lockerer Leine eine Fährte ausarbeiten kann. Ich habe bisher erst einen Hund gesehen, der nach dieser Methode gearbeitet wurde und das hat mir sehr gut gefallen.

Nach dem was ihr bisher geantwortet habt, stellen sich mir natürlich noch mehr Fragen!

Welche Nachteile kann diese Methode haben?

Wie beende ich am Anfang die Suche, nur mit Lob oder mit Spiel oder ganz anders?

Wieso fange ich mit einem Quadrat an, das später in ein Dreieck verändert wird und nicht sofort mit einem Dreieck?

Stelle ich sofort einen Fährtenstab auf und setzte den Hund dort an?

Da kommen bestimmt noch mehr Fragen, morgen werde ich die erste Suche mit Iuno machen, bin echt gespannt wie das wird.



mfg Helle
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#9
hallo helle,

ich hab meinen nachwuchsrüden auch über das quadrat aufgebaut,gleich von anfang an mit ansatzstab.
vorm ansatz hab ich ihn abgeleint und machen lassen.
ich habe allerdings zwei,drei quadrate gelegt und vor jedem letzten futterstückchen den hund vorsichtig weggezogen und dabei nochmal richtig trieb gemacht...(ist eher ein ruhiger genosse).

ich habe auch das dreieck weggelassen und das quadrat immer schmaler und länger gemacht und am ende dieser "fährte" wieder ein kleines quadrat mit futter gelegt,als abschluss quasi.
auch hier zog ich den kleinen kerl vorsichtig vor dem letzten stück futter runter und lobte ihn dabei kräftig.mit dem ball als lob wollte er nix anfangen,er zog immer wieder zum quadrat zurück.

zwischendurch gabs dann immer mal zwei,drei quadrate,von denen aber nur eins einen fährtenabgang hatte...war halt so ein überraschungseffekt fürn hund.
ich empfinde diesen aufbau als sehr schonend für den hund,ich muss ihn nicht ständig zu irgendwas zwingen und am halsband stören oder ständig an ihm rumzerren,nur damit er tapse für tapse mitnimmt.
bei diesem aufbau lernt er durch versuch und irrtum,und diesen aufbau werd ich auch bei meinen nächsten hunden verwenden...
nachteile seh ich im moment keine..bin mit meinem rüden ganz zufrieden.

lg,birgit und rudel

:c:
LG, Birgit und Chaotenrudel



Neid ist der Ärger über Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude...
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#10
Hi Ascan,

ich bilde meinen Hund auch nach Dildei aus und es funktioniert hervorragend.
-------------------------------

Weiterhin viel Erfolg

Klaus

Man kann in die Tiere nichts hineinprügeln, aber man kann manches aus Ihnen herausstreicheln
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