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auch ein Problem beim Fährten
#21
Hi,

das Problem mit dem Wespenstich hatten wir hier auch, auf einer Fährte von 2 Wespen erwischt, der Hund war danach auch nicht mehr richtig motiviert Futter aufzunehmen.

Das mit dem Ball kenne ich auch und wird grade von einer Sportskollegin mit einem Hund gemacht, wenn der Hund den Ball aufgenommen hat, kämpft sie kurz mit ihm und tauscht dann gegen Futter, der Hund sucht dann motiviert weiter...
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#22
...ich denke dein hund hat, wenn du so lange immer noch in jeden Fußtritt Futter legst, eher das finden von Futter auf dem Acker als das suchen der fährte gelernt.

Manchmal ist es besser in der Ausbildung noch mal einen Schritt zurück zu gehen. :dh:
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#23
Hallo,

@Olaf,

vieleicht darf ich dir mal einen Buchtip geben.
Mir hat " Fährtentraining für Hunde" von Dorothee Schneider und Armin Hölzle sehr geholfen.Habe es von einer Vereinskollegin bekommen.
Erst dachte ich, Ähh Tongue, schon wieder so ein Buch, als hätte ich nicht schon genug Theorie gelernt.
Aber, ich muß sagen, es ist sehr gut.

Gruss, Andreas
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#24
Hallo Birgit!

Ich weiss nicht, ob Du meine Antwort bekommen hast.

Ich möcht noch ein paar Worte zum Fährten sagen:

Der Hund braucht das Fährtentraining eigentlich nur um Routine in der Arbeit zu erlangen. Das Fährtenbild ist wie ein Pussel. Er muss aus tausenden Gerüchen die herrausfiltern, die er braucht um weiterzukommen. Je öfter Du ein Pussel zusammengesetzt hast, je einfacher fällt es Dir beim nächsten auch oder?.

Meiner Meinung nach wird das Problem bei fährten meistens falsch angefangen.
Zuerst muss man sich fragen:
1. Warum arbeitet ein Hund? um sein Triebziehl zu erreichen.
2. Wie erreiche ich dies? Liegt am Hund selbst.

Natürlich haben alle Ausbilder (Dildei, Forey, und wie Sie alle heissen) in irgeneiner Art recht und für die meisten Hunde ist eine Methode auch O.K.
Nur gibt es Hunde, die in kein Schema passen und dann fängt für mich die Ausbildung an.
Dem einen Hund musst Du deutlich machen, das er arbeiten muss um sein Triebziehl zu erreichen, bei dem nächsten genügt schon ein energisches Pfui und für ihn bricht eine Welt zusammen und dann gibt es auch Hunde, die einfach nicht arbeiten wollen. Dann ist die Frage, kann ich damit leben oder höre ich mit dem Hund auf.
Von aussen zu das musst Du so oder so machen kann keiner. Ein guter Ausbildungswacht, der bei der Arbeit dabei ist währe der richtige Mann.
Ich hoffe, Du verstehst in etwa was ich meine.

Gruss
Murdock
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#25
hallo murdock,
hab dir ne mail geschickt...
Big Grin
lg,birgit
LG, Birgit und Chaotenrudel



Neid ist der Ärger über Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude...
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#26
Hallo Olaf,nach 6 Monaten Futterverteilen ist deine Hündinsatt.
Die wirst du warscheinlich ne Woche hungern lassen müssen,damit sie Motivation verspürt.
Fakt ist,das dein Triebziel ausgedient hat,das Futter geht ihr am Allerwertesten vorbei.
Setz ein neues TZ und die Hündin wird wieder suchen.
Wenns meine wäre,würd ich ihr zeigen,das Fährten arbeiten bedeutet,verweigerung ist unangenehm und Mühe belohnt wird.
Zu deiner ersten Beschreibung könnte ich ein paar Hundenamen aus meinem Kreis sagen,ein absolut typisches Verhalten.
Sei mir nicht böse,aber ganz klar,die Hündin hat keinen Bock,mit dir über ein holpriges,dreckiges Gelände zu talpen,such ein höheres Triebziel.
Viel Glück :dh: :dh: :dh: :dh:
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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#27
Zitat:Original von Heinz.S
Wenns meine wäre,würd ich ihr zeigen,das Fährten arbeiten bedeutet,verweigerung ist unangenehm und Mühe belohnt wird.

,die Hündin hat keinen Bock,mit dir über ein holpriges,dreckiges Gelände zu talpen

jawoll !!!!!

Hunde wissen was Menschen unter Arbeit verstehen
Hunde verweigern aus bösem Willen heraus den Befehl.
Hunde liegen am liebsten auf dem Sofa. Hütehunde hassen hüten, Jagdhunde hassen jagen, alle Hunde hassen Naseneinsatz – weil es Mühe macht.
Hunde hassen Anstrengung!
Hunde hassen dreckige Erde und lieben saubere Perserteppiche.

Sie sind uns Menschen ja so ähnlich!
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#28
Kann mich der Meinung von Heinz nur anschliessen : der Hund MUSS suchen WOLLEN !

@Bob : netter, aber armseliger Versuch zu provozieren !
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#29
Wenn ich den Grundgedanken von Bob richtig verstanden habe, ist da ja schon etwas dran.
Wir sehen ja immer die Arbeit des Hundes aus unserer Sicht. Wäre es nicht von Vorteil, die Sache aus Hundesicht zu prüfen, um dann unseren Verstand einzubringen, um das Grundverhalten und die Motivation des Hundes optimal auszunutzen.
Bei der Arbeit mit meinem Rüden haben wir festgestellt, daß er die letzten Tage in der Ausbildung "spinnt", hohe Aggression im SD. Wobei zu sagen ist, daß der Hund immer dominant ist. Aufgrund einer veränderten Rutenhaltung am Sonntag abend, war ich heute beim Tierarzt. Diagnose: hypersexuelle Reaktion auf läufige Hündinnen im Umfeld des Rüden mit entsprechender Prostatvergrößerung.
Der Rüde kann sich also zur Zeit garnicht anders zeigen, die Hormone haben es ihm vorgeschrieben. Durch den Hormonschub hat er ein noch größerer Dominanzverhalten als vorher.
Beim Fährten hatte er auch gern einmal die Nase ein wenig weiter links/rechts, um zu schauen, ob da eine leckere Hundedame ihre Duftstoffe zurückgelassen hat.
Natürlich "musste" er dann suchen, was er auch tat. Ich denke aber, in zwei oder drei Tagen, wäre nichts mehr gegangen.
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#30
@ Bob,hab grad noch mal drübergelesen.
Deine Ratschläge sind tatsächlicher brauchbarer.
Und falls du es noch nicht wusstest:
Hunde sind auch nur Menschen,manchmal sogar die cleveren.
:f: :f: :f: :f: :f: :f: :f: :f: :f:
PS,ein Hund weiß,was Hunger ist und ein Hund weiß,was dominanz/Unterwürfigkeit ist,ansonsten wärs kein Rudeltier.
Was du davon für deine Arbeit nutzt,liegt an deinen Fähigkeiten,Hunde zu lesen und Beurteilen,bzw. ausbilden kannst.
Ansonsten war das meine letzte Antwort auf blöde Anspielungen.
:dh: :dh: :dh: :dh: :dh:
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

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