Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Wachhundausbildung??
#61
Hallo Oswald,
ich hatte solch eine Hündin, welche alles andere, als leicht und sozial war.
Nein, soetwas möchte man tatsächlich nicht.
Auch, da der Hund selbst todunglücklich ist.
Meine Fragen habe ich ja so oft geschrieben, dass ich Dich damit nicht mehr langweilen möchte.

MfG,
KImmy
Zitieren
#62
Zudem: nicht jeder Hund taugt zum Wachhund. Der Hund, der uns im Sport viele Punkte bringt, ist nicht so klar im Kopf. Ich habe eine Hündin, taugt wenig für den Sport. Sie ist aber absolut umweltsicher. Die würde einen ganzen Kindergarten übers Grundstück gehen lassen. Egal ob Burkaträger(in) - weiß ja nicht, sollen Frauen sein -, afrikanische Neumitbürger etc. kein Problem. Aber wenn jemand droht oder merkwürdig ist verbellt sie, greift jemand an, wehrt sie ab. Eigentlich ist das genau das, was der IPO-Sport in seinem Sprachjargon mit "Überfall", "Scheintäter" usf. jetzt simuliert früher eingeübt hat. Und wenns ein Schäferhund vom alten Schlag ist, dann gehts nicht nur um den Arm und zwar auch ohne das er in die sog. Wehrbereiche gezwungen wird.
Kurzum: ein Betrunkener, der mich angehen wollte, weil ich kein Geld geben wollte und den meine Hündin ins Handgelenk gebissen hat, nachdem er mich an der Schulter gepackt hat, hat von der Versicherung fast 4000,- bekommen. War das Geschäft seines Lebens. Ursprünglich ging es mal um 5,- Euro.

Ein Hund hat einen feinen Sinn für Bedrohung und Überschreitung von Distanz. Auch ganz ohne Training. Das kann man von der deutschen Justiz so nicht behaupten.

Selbst die Eigenschaften, die man früher an einem Schutzhund geschätzt hat und die ihn eigentlich auch nicht gefährlich machen, bringen den Hundehalter heute schnell in eine unangenehme Lage, die teuer wird.
Zitieren
#63
MMW79,
das ist wirklich bitter!! Konnte Dir kein Anwalt helfen?
Nun, ich werde meinen Termin bei der Polizei auch dazu nutzen, mich zu erkundigen, was erlaubt ist und was nicht.
Wie weit ein Hund wachen darf, bzw. schützen kann, wenn Leib und Leben in Gefahr ist.

MfG,
Kimmy
Zitieren
#64
kimmy,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25923-Wachhundausbildung/?postID=179435#post179435 schrieb:ich hatte solch eine Hündin, welche alles andere, als leicht und sozial war.
Auch, da der Hund selbst todunglücklich ist.
ich kann mir nicht erlauben über deine Hündin zu urteilen, da ich sie ja nicht kenne.
Aber ich denke wir sprechen und denken hier einen völlig anderen Typ von Hund an.
Und NEIN so ein Typ Hund ist mit Sicherheit alles aber nur nicht " todunglücklich". Der geht in seiner Aggression eher auf, und ist eigentlich ständig am suchen um sein Aggressionsverhalten abzuspielen - welches auch keinen großen Auslöser braucht, da sie sich selber trägt.
Und ich glaube man braucht sich auch nicht der großen Hoffnung hingeben diesen Typ Hund zu bekehren oder ihm das abzugewöhnen. Das einzige was meiner Meinung nach zählt ist eine solide gute Unterordnung, die schon erwähnten 5 Meter vorausschauen, und ihn lesen lernen.
Zitieren
#65
Oswald, Du hast Recht. Wir sprechen von verschiedenen Hundetypen. Entschuldige, dass habe ich mißverstanden.

MfG,
Kimmy
Zitieren
#66
Colonia,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25923-Wachhundausbildung/?postID=179434#post179434 schrieb:Hallo Frank, ich stimme Dir beim gesamten Beitrag zu ( gemeinsamer Erfahrungsschatz ????? ), das Ganze hat nur einen Haken:
wie Du bei einigen Beiträgen ersehen konntest, ist gerade die kompromisslose und auf`s Finale ausgerichtete Vorgehensweise ( bei HF und Hund ) heut zu Tage eben nicht mehr sozial kompatiebel. Zu viele Bedenkenträger, zu viele schlechte Kindheiten und eine Justiz die, bekannter - und gewollter Maßen - nicht Opfer, sondern Täter orientiert ist.
Die letzte Tugend einer untergehenden Kultur ist Toleranz !


Hallo Burkhard,

wir schöpfen aus der gleichen Quelle.

M.M.n. muß man als normaler Mensch prophylaktisch und kompromißlos vorgehen, da ich nicht in der Lage bin, ein Geplänkel mit Leuten, die Gewalt gewohnt sind, durchzuhalten. Das verliert der Normalbürger. Ziel dieses Vorgehens ist aber nur, sich die unversehrte Flucht aus dem Gefahrenbereich zu ermöglichen. Mehr nicht. Die "erforderlichen Mittel" sind rechtlich nicht zu beanstanden.

Gruß, Frank
Zitieren
#67
Wir haben keine direkten Nachbarn, so das man evtl. auch etwas aufeinander achten könnte. Unsere Hunde unterscheiden ohne gezielte Ausbildung, aufgrund guter Bindung und einem gesunden Territorialverhalten, schlagen an und sind Fremden gegenüber auf dem Grundstück distanziert. In vorderster Front die DSH. Die Boxer und die Maline tauen Fremden gegenüber etwas schneller auf, als die DSH. Ein großes Schild mit der Aufschrift "free working guard dogs" hängt im Eingangsbereich. Das Grundstück ist von Außen nicht einsehbar.
Mittlerweile haben wir Videokameras installiert, so dass jeder, der das Grundstück betritt, aufgenommen wird.
Und nun hoffen wir, dass so Leib und Leben, sowie Hab und Gut etwas geschützter ist.

WoWi,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25923-Wachhundausbildung/?postID=179376#post179376 schrieb:Das gehört hier vielleicht nicht richtig hin, aber ich habe im Laufe der Jahre auch immer wieder einmal Hunde erlebt, die ließen in Abwesenheit ihrer Menschen völlig ohne jede Warnung oder auch nur ein Mindestmaß an Aggressivität jeden Menschen in die Wohnung - aber wehe, wehe, man versuchte wieder hinaus (!) zu kommen: dann sofort massivste Drohungen seitens des Hundes und bei Missachtung auch Angriff! Und ich spreche nicht von entsprechend ausgebildeten Hunden, sondern von solchen, die dieses Verhalten einfach mitbrachten. (Und das wurde von den Besitzern oft sogar als störend bzw. riskant und lästig empfunden.) In Gegenwart "ihrer" Menschen zeigten dieselben Hunde, wenn Fremde die Wohnung verließen, nicht die geringste Auffälligkeit. Kennt Ihr so etwas auch? Mich hat dieses Verhalten immer verwundert.

Ich habe das in erster Linie bei Boxern erlebt. Allerdings eher, wenn die Besitzer dabei waren und die fanden das lustig. Ich nicht.
LG
Nora
Zitieren
#68
Also meine kennen ebenfalls den Unterschied. Die wuerden nicht einfach so den Postmann angreifen nur weil er die Einfahrt betritt. Die gehen auch nicht ab wie "Sau" nur weil der Nachbar am Gartenzaun vorbei laeuft. Oder bellen am Fenster weil einer vorbeilaeuft.

Als jedoch jemand ins Haus eingedrungen ist (wir hatten einen Einbrecher) der eiskalt bei uns einmarschiert ist, hat meine Malihuendin und mein alter Ruede den Mann wieder aus dem Haus gejagdt und keiner der beiden hatte zu dem Zeitpunkt eine Ausbildung.

Als ein Polizist durch die Garage in unseren Garten eingedrungen ist (ohne Warrant) hat mein alter Ruede ihn gestellt und er hat Gott sei Dank nur Pfefferspray angewendet anstatt ihn zu erschiessen. Bei uns ist noch nie jemand durch den Hintergarten gekommen, von daher war das was anderes und wir hatten Welpen draussen.

Wie auch immer, die Leute wissen das wir Schaeferhunde haben. Sie wissen aber auch das wir extrem Verantwortungsbewusst sind und unsere Hunde nicht frei durch die Gegend rennen und auch trainiert sind.

Es muss jedoch ein Netzwerk der Vertreter geben, nach dem ersten Jahr ist hier kein Vertreter mehr an unserer Tuer aufgetaucht. Big Grin
Zitieren
#69
[media]https://www.youtube.com/watch?v=vl1FTaLRIIM[/media]
ab 44:27 - der Umgang mit Wachhunden
Zitieren
#70
Also in der DDR waren Kaukasische Owtscharka sehr beliebt als Wachhunde. Haben aber auch oft ihre Herrchen oder Frauchen tot gebissen. Wenn Du ein bisschen suchst, findest Du vielleicht noch osteuropäische Linien. Brauchst nicht Gassi gehen, nicht ins Haus lassen. Einfach zwei aufs Grundstück und sicher gehen, dass sie nicht ausbrechen können bzw. im Zwinger sind, wenn Besuch da ist.
Auch russische Königsterrier sind recht witzig. Seltener zu finden - ich kannte einen - ist der Šarplaninac. Könnte aber sein, dass die Gino abmurksen.
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 3 Gast/Gäste