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Hallo,
grundsätzlich bin ich nicht gegen das böse Gerät, aber ein "rausbrennen" kommt für mich nicht in Frage. Da sprechen wir von Stufen, die nicht aktzeptabel und ihre Auswirkungen nicht abzuschätzen sind. Grundsätzlich denke ich auch, dass eine Umkonditionierung nicht nur fairer ist, sondern auch nachhaltiger. Sicher dauert es länger, aber der Hund bekommt eben doch ein klareres Bild.
Sicher hat auch Gerhard recht. Tatsächlich zeigt sie ein Unterschiedliches Aus je nach Helfer, aber wir haben da noch kein Muster herausgefunden. "Starker" Helfer schlecht Aus, "schwacher" Helfer gut Aus, oder umgekehrt. Ganz so einfach ist es nicht!
Nur bin ich Claudia`s Meinung so weit sind wir noch nicht, das wäre dann einen Schritt weiter.
Klar liegt der Fehler in der Grundausbildung und es immer wieder schade, dass die Hunde unsere Fehler "büßen" müssen.
Hätte halt kein Sporthund werden sollen :i_ .
Wie gesagt Winterarbeit, viel Gedult und auf viele Glücksfälle hoffen.
@ Claudia
Wenn du Lust hast schreib mir doch mal ne PN, wo im Süden bist du den da?
Christiane
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
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hallo wenn ich darf schreibe ich auch gerne was dazu ?!
warum arbeitest du nicht einfach diesen fehler mit deinem helfer aus
er kennt deinen hund und weiß wie dieser gelagert ist
denn das umstellen über das beutespiel ist ne schöne und auch wichtige sache, aber ich denke das es nur die vorbereitung für c ist und es dort nochmals sehr genau abgesichert werden muß
lg chris
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Hallo Chris,
ich glaube, was du meinst. Haben wir in der Art und Weise versucht. Einwirkungen vom Helfer, ziehen in den Arm, oder ein paar Ohrfeigen. Das wirkt aber nicht nachhaltig.
Wir haben, meiner Meinung nach einen richtig guten Helfer, extrem schnell, kann den "Guten und den Bösen" Bullen spielen und hat richtig viel Gefühl für den jeweiligen Hund.
Ein klasse Typ :mods: (nein, nichts falsches denken!)
Die Kleine hat sich halt im letzten Jahr auch sehr gemausert, ist auf einmal wesentlich selbstbewuster geworden. Total fremde Helfer, egal!! ich bin ich. Ist schon toll!!!
Christiane
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Verabschiede mich erstmal.
Große Ereignisse stehen an 8o .
Lasst euch aber nicht davon abhalten mir weiter Tips zugeben.
Viele Grüße
Christiane
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ich nochmal.
ist echt schwer aus der Ferne....aber nur mal ein Gedankenansatz....
Konditionier erst einmal ein Abbruchsignal.
Dann konditionierst Du ein neues Signal, also kein Aus, sondern evtl ein anderes, neues Hz zum Trennen.
Gute Erfahrung habe ich mit der Signalpfeife gemacht. Soll heißen, dass Du dem Hund per Pfiff eine gewisse Zeitspanne zum Trennen zur Verfügung stellst. Erst vielleicht 2 Sek, dann 1 Sek usw. Der Pfiff ertönt die gesamte Zeit und nach Ende des Pfiffes, wenn er Hund nicht getrennt hat, wird es unangenehm.
Was unangenehm bedeutet, dass musst Du in Abhängigkeit zu Deinem Hund definieren.
Dies nur mal so als Gedankenanregung :hallo:
Bye Uwe
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Ich bin auch der Meinung, dass Uwe's Ansatz gut und richtig ist. Wenn Du Informationen zum Aufbau von Signalen (Bestätigung, Abbruch, Keep Going etc.) und zum Training von "Aus" möchtest, kann ich Dir die DVD von Ivan Balabanov "Klare Kommunikation" empfehlen.
Gruß,
Ralph
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@ Uwe und Ralph
An so etwas habe ich auch schon gedacht.
Die Hündin ist extrem sensibel was die Stimmlage bei Komandos angeht. Sitz oder Steh im falschen Tonfall oder zu hart, schon geht das ganze in die Hose.
Vielleicht kann man das für ein "neues" Aus nutzen.
Mal sehen wie ich an so eine DVD rankomme.
Nun muss ich erstmal meine Tasche packen und später geht es ab auf die Autobahn.
Bis dann
Christiane
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Das ist alles richtig, was ihr zu dem Thema schreibt. Zu bedenken ist aber auch, dass bei dem ganzen Training dieser Phase immer auch die Gefahr besteht, den Hund (zumal wenn er führerweich ist) in seinem Tun am Helfer zu verunsichern.
Das gilt es auf jeden Fall zu vermeiden. Daher gibt es beim Training dieser Phase das volle Wohlfühlprogramm vom Helfer während der Beißphase - keine Belastung, Bedrohung etc.
Ich würde das Problem auch am Helfer herausarbeiten, weil Trennen am Helfer und Trennen am HF zwei paar Schuhe sind, der Hund schon älter ist und das sauber trainierte Auslassen sich automatisch auch positiv beim Trennen am HF auswirkt.
Ich kann jetzt falsch liegen - aber nach dem bisher geschriebenen, fällt es der Hündin lediglich schwer, die Kampfhandlung zu unterbrechen. Will heißen, sie wehrt sich gegen das Auslassen und gibt den Helfer nur ungern frei. Das hat nicht unbedingt etwas mit "Beute behalten wollen" zu tun.
Hier wäre mein Ansatz.
Wie Uwe schon schrieb, wäre es sinnvoll die Zeitverkürzung einzubauen. Wie geschrieben würde ich es am Schutzarm machen.
Erst mal den Moment abwarten, an dem sie beim ruhig stehenden Helfer bereit ist loszulassen - dann ruhiges HZ - lässt sie dann nicht sofort aus (was am Anfang sicher der Fall ist), Ärmel hinschmeißen, Helfer außer Sicht und verbalen Stress am toten Ärmel - anschließend runter vom Platz.
Nach zwei dieser Phasen, wird die Hündin das Konzept begriffen haben und schneller Trennen. Nun kann man dazu übergehen, das Halten zu verkürzen und den Zeitpunkt des Auslassens nicht mehr von der Hündin vorgeben zu lassen, sondern den Zeitpunkt selbst zu definieren.
WIchtig!!
Der Hund muss für diese Vorgehensweise in der richtigen Stimmung sein.
Bis zum Trennen ist Gaudi.
Trennt der Hund, bleibt der Helfer und arbeitet weiter.
Trennt er zögerlich, verschwindet der Helfer und das "Spiel" ist vorbei.
Bei dem ganzen Vorgang darf kein Stress im Hund aufkommen und er wird auf diese Weise nie zum Auslassen gezwungen.
Wenn man möchte kann man diese Arbeit später mit dem TIG festigen - muss man aber nicht.
Gruß
Martin
Den Charakter eines Menschen kann man danach beurteilen, welche Behandlung er seinen Tieren angedeihen lässt.
(Friedrich der Große)
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Hi Christiane,
also wenn du wieder kommst, solltest du eine Trainingseinheit mit Uwe, Martin und na klar auch mit mir, vereinbaren,... :i_
Eine Kombination dieses geballtes Inputs werden deiner Hündin sicherlich gut tun. Nun hast du für alle Bereiche Lösungsansätze die kombinierbar sind!
Na denn
tschüü
Claudia
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