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Futter bei der "C" Arbeit
#51
@ jupp
Habe ich etwas anderes gesagt. Durch mein Zeichen schalte ich den Hund ein, der dann "aktiviert" ist und von sich aus den Helfer aktiviert. Er aktiviert ihn dazu, ihn in der Lernphase zu einem für den Hund nicht bekannten Zeitpunkt beim Verbellen zu bestätigen.
Sobald da der Helferreiz das Verbellen verursacht, geht die Sache früher oder später bei einer Prüfung in die Hose.
Bei allen anderen Prüfungsabschnitten benöitge ich ebenfalls keinen Helferreiz, den die Flucht oder der Angriff müssen ja wohl Reiz genug für einen Gebrauchshund sein.
Ich habe aber den Eindruck, daß wir ein klein wenig aneinander vorbeireden.
Ich selbst arbeite gerne mit Kommandos, z.B. Bestätigungsanbiß in der Ablage, die dann in der Prüfung nicht erlaubt sind, da sie ja in der Prüfung nicht vorkommen. Wenn der Hund da dann ruhig in Spannung liegt, den Helfer beobachtet und auf sein Kommando wartet, holt er bei der Flucht trotzdem den Helfer ein, da dies in seinem naturell liegt.
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#52
Hallo Giuseppe,

bist du vielleicht DHF? Das würde den etwas anderen Ansatz erklären.
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#53
Zitat:Original von Giuseppe
Ich glaube das Wort "Pack" wird von vielen für einen Anbiß benutzt, hat aber mit Aktivierung vom Hund nicht immer etwas zu tun.
:dh:

Das ist dann bei den meisten die verbale Art des Clicks im SD.
MfG
Maik
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#54
@ m.lorenz:
wobei natürlich das Wort "Pack" evtl. von Aussenstehenden falsch interpretiert werden kann. Mann kann auch "Start" oder "Beginn" sagen.
@jupp
Ja, jedoch ist diese Reizwortarbeit nicht komplett identisch. Meiner Meinung bringt es im Hundesport auch den Vorteil, daß der Hund sich mehr auf mich konzentriert, da er ja von mir die entsprechenden Kommandos bekommt. Im DHF-Bereich ist es wohl eine andere Motivationslage und sollte natürlich in keinster Weise eine Übertragung in den Sport finden. Und dies geht auch, ich habe dies bei Hunden auf dem Platz schon so praktiziert. Da waren auch Hunde dabei, die nicht aggressiv sind, jedoch in ihrem Trieb zu hochtourig laufen. Sie werden oftmals auf ihren Führer konzentrierter.
Es ist aber so wie mit allen Ausbildungsmethoden. Ich muß sie einzelfallbedingt anwenden und wenn man sich dafür entscheidet, dann richtig aufbauen. Gerade hier ist eine extrem ruhige Helferarbeit wichtig.
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#55
[quote]Original von Jupp
Das kann sogar jeder korrekt ausgebildeter RH.


Stimmt nicht ganz, ein korrekt ausgebildter RH kann auch "bringseln"

Ist besser wegen dem Opfer, oder?
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#56
Hallo Giuseppe,

du verwendest im Training zusätzliche HZ, die du auf einer Prüfung nicht verwenden darfst.
Woher weiß der Hund, daß er auf einer Prüfung nicht auf das HZ warten muß?
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#57
Hallo Jupp,
ich weiß zwar nicht, wie Guiseppe das genau macht, aber wir arbeiten auch so. Mit Abbau und Prüfung gibt es kein Problem, weil diese Situationen in der Prüfung nicht auftauchen bzw. ja bereits ein Kommando für die Aktion vor dem passiven Helfer existiert (z.B. Revier).

Im Training gibt es eben 2 Situationen: Hund reagiert selbstständig auf einen Schlüsselreiz des Helfers (z.B. kurze Flucht) oder Helfer steht ein paar Meter entfernt, bietet keinerlei Reize, Hund in Grundstellung beim HF (und zwar solange der HF möchte, damit z.B. der Hund korrekte, ruhige GS zeigt – hier kann man z.B. Futter verwenden), dann wird der Hund mit Kommando „angestellt“, darf sich damit aus GS und vom HF lösen (ist bei uns mit Geschirr und langer Leine gesichert), um den Helfer zu „aktivieren“. Und genau diese Situation hast Du in der Prüfung nicht und damit auch keinen Abbau. Und es gibt auch keine Verwechslungsmöglichkeiten für den Hund mit den "Schlüsselreizen".

Gruß
Anke
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#58
Ich bezog das von Giuseppe, wie ich extra vorher schrieb, auf
„Verhinderung eines Fluchtversuches“
„Abwehr eines Angriffes aus der Bewachungsphase“
„Überfall auf den Hund aus dem Rückentransport“.

Die reinen Trainingssachen zur Konzentration sind ja bekannt und auch ok so.
Wir haben aneinander vorbei geredet. Deshalb danke für deine Klärung.
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#59
Uuups, hab mich schon gewundert. Wie üblich: wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Nix für Ungut
Anke
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#60
@ jupp
Also auch ich habe deine Ausführungen mißverstanden. die von dir angesprochenen Abschnitte habe ich nicht erwähnt, aber ich glaube, daß man da auch nicht mit Futter arbeitet.
Du schreibst zur Konzentration. Ich gehe davon aus, daß du auch meinst, zur Bestätigung einzelner Teilübungen.
Wenn ich beim Stellen/Verbellen den Hund abrufe und ihm lerne, daß er bei schnellem Fußgehen und ruhigem Beobachten beim Führer evtl. eine Bestätigung durch den herantretenden Helfer bekommt, benötige ich keine negativen Einwirkungen. Den Hund muß aber hier wissen, daß der HF ihn freigibt und nicht durch eine Aktion des Helfers. Man kann mit Sicherheit bei dem ein oder anderen Hund hierfür auch Futter nehmen. Abbauen ganz leicht gemacht, wird der Hund da nicht bestätigt, erhofft er sich sein Triebziel bei der nächsten korrekt gemachten Übung z.B. Verhinderung des Fluchtversuches zu erreichen.
Aber ich denke, ich sage dir da nichts neues.
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