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Das AUS-Problem
#11
Moin moin,
Walter Schmidt,index.php?page=Thread&postID=41093#post41093' schrieb:aber man sollte einfach nicht übersehen, dass es halt auch Hunde gibt, die sich ab und zu einmal über das Erlernte hinwegsetzen, auch gegen härteste Widerstände, und das nicht nur im SD.
meine Erfahrung mit Hunden, welche sich gegen gegen das unmissverständliche Hörzeichen AUS sperren ist, dass ich einige Schritte zurück gehe;
1. Helfer steht ohne Reizlage auf dem Platz (nicht in der Nähe irgendeines Versteckes)
2. H.F. macht kurzen,aber strammen Gehorsansteil, z.B. rechts links rum geradeaus, anhalten, Grundsellung: dann, pack. hier käme es mir zunächst
nicht auf den Griff an, sondern darauf, dass mein Hünd aus diesem Pressing entlassen wird.
3. Der Ärmel wird nicht geschenkt, sondern ich hole den Hund mit Ärmel am Helfer ab, lasse ihn kurz tragen u. sage u. zeige ihm, dass er alles richtig
gemacht hat.
4. Dann Hörzeichen Sitz, oder Platz und ein unmissverständliches AUS an toter Beute.
4.1 Da ein Stachel meinen Hund in dieser kritschen Phase nur trieblich hochfährt, würde ich das AUS mit humanen Hilfsmitteln,welche m. E. nicht tier-
schutzrelevant sind machen, und meinen Hund von einer Person meines Vertrauens mit einer zweiten Leine absichern.

Nach meiner Erfahrung ist das eine Art von Grundgehorsam, welche bei meinen Hunden in Abt.C unabdingbar ist. Ich sage nicht dass es das Allheilmittel ist sondern es ist ein möglicher Weg den man gehen könnte - immer vor dem Hintergrund dass das AUS an toter Beute absoluten Vorrang hat.

Gruss Jürgen
Wer übertreibt ist ohne Bedeutung
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#12
Ich glaube der Weg von Jürgen ist der richtige wie er schon sagt hilft nicht bei jedem Hund das Aus muß sitzen und dann kann man weiter machen manchmal ist es besser einen schritt zurück zu gehen
Gruß Marko



www.wegborn.com




Was nützen die Zähne vom Hund im Ärmel
wenn der Halter kein Arsch in der Hose hat
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#13
Hallo,



wie ist es denn sonst bei diesem Hund mit dem AUS, z.B. beim Apport oder beim Spielen? Vielleicht muss man hier einige Schritte zurück gehen und das Kommando noch einmal grundlegend aufbauen mit Tauschen etc. in niedrigerer Trieblage.

Liebe Grüße

Sabine
Life is what happens to you while you're busy making other plans...
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#14
Hallo,

Sabine hat natürlich recht. Zu den Grundgehorsamsteilen gehört natürlich - und das hatte ich vorrausgesetzt -, dass mein Hund auch wenn er auf "Betriebstemperatur" ist,etwa den Ball o.ä.ohne zu meckern abgibt und zwar ohne nachzuhacken.
Meiner kommen an den Pfahl, etwas hochfahren Leine nach vorne und Aus.Wenn der Hund sauber trennt- und nur dann- gibts die Freigabe- pack ihn.
Das gleiche mache ich dann - wenn das sitzt - mit dem Ärmel. Mit einem Helfer, welcher nur die Beutebereiche meines Hundes anspricht. Und erst dann gehts in die eigentlichen Gehorsamsteile auf dem Platz.

Gruss
Jürgen
Wer übertreibt ist ohne Bedeutung
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#15
Hallo Jürgen und Sabine

ihr habt recht UO im SD muss sein und ist das A und O.

In niedriger Trieblage ist UO und AUS nicht (mehr) das Problem. Sicherheit vor dem Helfer bei niedriger Reizlage und fehlender Belastung ist - jedenfalls wenn ich figuriere- vorhanden. Sogar bei dem früheren Helfer ist das besser - der Hund bleibt klar. Griff wird bei diesem Hund tatsächlich NIE ein Problem werden - darauf müssen wir zum Glück nicht Rücksicht nehmen. Vor einem Jahr, als Hund nur den Kampf beim Helfer sah, waren seine Augen grün sobald ich den Ärmel anzog. Aber wir haben ja nun schon 15 Monate etwa Ruhe + Sicherheit +UO geübt.

Folgendes wurde bereits geübt - seit mehr als einem Jahr - mit mehr oder weniger Erfolg:
Alles in niedriger Reiz/Trieblage + HF in unmittelbarer Nähe ok:
Sitzen vor dem Helfer, Anbiss und Aus (aber langsam), wieder Sitzen, Anbiss etc inklusive UO zwischendurch. Bisher hat der Hund nie den Ärmel einfach geschenkt bekommen und durfte ihn auch nicht vom Platz tragen.

Alles nach Belastung (nur Körperhaltung, + evtl Anschreien, ohne Stock, aber Pfoten lösen etc...): schon gelernt - er bleibt dabei klar! Kein Wehren.
HF in der Nähe: Hund bleibt nur bedingt kontrollierbar - Aus wird immer schwieriger, UO ist ok bzw. noch ok. Er tendiert zum Belästigen - nicht wegen den Nerven aber : her mit der Beute - ich lass mir nix sagen. Dann ist auch AUS an toter Beute nicht mehr schnell d.h. 5-30min warten...

Verbellen müssen und dann Triebwechsel (war und ist bei dem Hund sehr schwierig in jeder Richtung) kann er nicht d.h. sobald er verbellen muss (da wurzeln auch die Probleme wegen der Unsicherheit vor dem Helfer...zuviel Druck/Zwang) geht er in Wehr + Unsicherheit - ihm ist dieser Trieb nicht wohl. Verbellen versuchen wir auf Beute umzustellen - ist aber wegen des AUS Problems im Moment hintenangestellt.

Am Ball funktioniert nun das aus recht zuverlässig - vorher war ab und an ein AUS am Ball sehr zögerlich und manchmal mit nachfassen verbunden.
Das AUS am Apport war nie ein Problem. Nach dem Apportieren bekam er seine Tagesration Fressen - wie beim VorausPlatz auch - das hat wunderbar funktioniert. Das Futter ist das einzige wovon dieser Hund von seiner HF abhängig ist - dafür muss er aber hungrig sein.

Sochen hab nun alle Antworten + PNs in ein Dokument gemacht und gehe mit der HF alles nochmals systematisch durch - sie entscheidet. Es hat viele gute Hinweise - auch danke an Martin und Heinz.

Wenn wir das AUS bei diesem Hund schaffen - werfe ich ne Runde Bier! :c: ..und mein Rücken wird dann auch nicht mehr so häufig strapaziert.

GRüssli Nicole
Nicole & Paros & Puschka
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