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@sven Kronfoth
nein, ich habe nicht im welpenalter angefangen. ich habe meine hündin mit fast 5 jahren umgestellt, weil ich diverse probleme mit ihr hatte (vorprellen, dadurch wenig bezug zum bein, etc.)
trieb habe ich gemacht, wenn einige schritte fuß mit futter geklappt haben.. dann habe ich den gleichen aufbau (aus dem spiel/treiben heraus erstmal anschaun, grundstellung etc) wie mit futter noch einmal wiederholt.
jetzt handhabe ich es so, dass ich zwei freigabe signale habe. eines heist, dass sie nun zu kurz an meine hand kann und futter bekommt, aber weiter die position halten muss und wir weiter arbeiten. das andere löst das kommando auf und es wird mit beute (oder mit anspringen, spiel mit futter etc.) bestätigt.
wenn ich jetzt einen welpen hätte, würde ich es wohl genauso mit futter anbahnen, allerdings länger mit dem trieb warten (so mache ich es nun auch bei meiner ausbildungs dsh)
LG Janina
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Hallo Boa,
noch ein Tipp von mir:
Falls Dein Hund gelernt hat sich auf die Beute,die sich evtl.unter deinem Arm
befindet zu achten, würde ich den Blickkontakt wie folgt neu aufbauen.
Hund sitzt vor Dir. Du hälst den Ball, Leckerli o.a. iin der nach rechts ausgestreckten Hand. Wenn er Dich dabei ,auch wenn es zum Anfang nur eine zehntel. Sek. ist, anschaut , bekommt er die Belohnung. Wenn das nach einigem üben mit Blickkontakt für ca. 10 Sek.klappt machst du das gleiche mit der linken Hand. Wichtig ist, daß Dein Hund die Belohnung nur bekommt, wenn er ganz ruhig und aufmerksam ist. Hast du das geschafft, nimmst Du in beide Hände eine Belohnung und übst damit Blickkontakt.
Erst jetzt fängst Du mit Fuss in der Grundstellung an.
Wenn er jetzt bedrängt ist es ratsam die Belohnung in die l i n k e Hand zu nehmen. Ich nehme dabei zu Anfang die Hand hinter meinen Rücken. Sitzt er gerade folgt die Belohnung. Das gleiche Vorgehen beim weiteren üben.
Falls Dein Hund den Blickkontakt schon gut beherrscht,würde ich beim Bedrängen folgendes machen.
Sofort, wenn er dich bedrängt, drehst Du Dich mit dem Körper nach links so,dass Du vor ihm stehst. Wie z.B sperren. Wenn er Dich jetzt ganz verdutzt anschaut sofort loben (nur verbal) ,schnell in Laufrichtung drehen und weitergehen.
Wichtig ist. Die Drehung muss sofort erfolgen,wenn sein Kopf nach vorn
kommt und Du musst dabei ungeheures Selbstbewusstsein ausstrahlen.
Nach dem Motto: "Ich geh vorn"
Diese Übung haben wir sehr erfolgreich bei den verschiedensten Hunden ausprobiert.
Wenn es nicht geklappt hat waren es immer HF die unkonzentriert oder zu ängslich waren
Viel Erfolg!
Gruss Schnusi
Nicht die Überlegung - wie bestrafe ich meinen Hund - sondern - wie belohne ich meinen Hund-
zeichnet einen guten Hundeführer aus !
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Zitat:Original von schnusi
Sofort, wenn er dich bedrängt, drehst Du Dich mit dem Körper nach links so,dass Du vor ihm stehst. Wie z.B sperren. Wenn er Dich jetzt ganz verdutzt anschaut sofort loben (nur verbal) ,schnell in Laufrichtung drehen und weitergehen.
Wichtig ist. Die Drehung muss sofort erfolgen,wenn sein Kopf nach vorn
kommt und Du musst dabei ungeheures Selbstbewusstsein ausstrahlen.
Nach dem Motto: "Ich geh vorn"
Kannst Du erklären, warum ein Hund dann gewünschtes Verhalten zeigen sollte? Würde mich interessieren.
MfG
Maik
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Hallo m. Lorenz
Wenn der Hund gelernt hat Blickkontakt zu halten, wird er Dich beim
Sperren fragend anschauen, nach dem Motto: "Was soll denn das jetzt?".
Ganau das will ich . Ich zeige Ihm damit, daß vordrängen STOPP bedeutet.
Kommt jedoch kein Blickkontakt zustande dränge ich ihn solange zurück bis er
schaut. Und s o f o r t drehe ich mich und gehe weiter. Das ist dann die Belohnung.
Diese Übung wirkt übrigens auch besonders gut bei Hunden, die es nicht lassen können,andere Hunde in ihrer Nähe anzukeifen.
Erprobt an der Hündin meines Vaters, die auf alles losgegangen ist was
nach Hündin oder ängstlichem Hund gerochen hat.
Hört sich vielleicht blöd an, aber ich zeige dem Hund damit: "Ich bin der Boss
und der geht nicht hinter dir"
Gruss Schnusi
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Hy,
Dank Dir für die Antwort.
Zitat:Original von bordy
@sven Kronfoth
nein, ich habe nicht im welpenalter angefangen. ich habe meine hündin mit fast 5 jahren umgestellt, weil ich diverse probleme mit ihr hatte (vorprellen, dadurch wenig bezug zum bein, etc.)
trieb habe ich gemacht, wenn einige schritte fuß mit futter geklappt haben.. dann habe ich den gleichen aufbau (aus dem spiel/treiben heraus erstmal anschaun, grundstellung etc) wie mit futter noch einmal wiederholt.
jetzt handhabe ich es so, dass ich zwei freigabe signale habe. eines heist, dass sie nun zu kurz an meine hand kann und futter bekommt, aber weiter die position halten muss und wir weiter arbeiten. das andere löst das kommando auf und es wird mit beute (oder mit anspringen, spiel mit futter etc.) bestätigt.
wenn ich jetzt einen welpen hätte, würde ich es wohl genauso mit futter anbahnen, allerdings länger mit dem trieb warten (so mache ich es nun auch bei meiner ausbildungs dsh)
Ich ziehe die Gesellschaft der Tiere der menschlichen vor....
Gewiss, ein wildes Tier ist grausam, aber die "Gemeinheit" ist das Vorrecht der Menschen!!
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jenny seefeld,'index.php?page=Thread&postID=8388#post8388' schrieb:Ich habe mir hier nicht alles durchgelesen, kann aber auch nur bestätigen:
Immer wieder treffe ich gute Hundesportler die aus voller Leidenschaft meinen, optimal zu dosieren. Aber leider stimmt es nicht.
- Timing ist bei vielen Sportsfreunden einfach fast immer zu spät!!!
- Dosierung ist auch bei vielen Sportsfreunden einfach sehr oft zu hoch!!!
Und oft habe ich auch erlebt, dass einige erschrocken waren, wie „wenig“ ein Hund tatsachlich benötigt.
Gruß Jenny
Fazit: „sage deinem Hund nicht nur was er falsch macht, sondern zeige ihm, wie er es richtig machen kann!“
Hallo Jenny,
der Beitrag ist zwar schon etwas her, aber kannst du mir das trotzdem mal erklären?
Ich meine den Satz "wie wenig ein Hund benötigt".
Vielen Dank
Petra
Ich denke, Jenny wird sich noch melden. Aber ich verstehe darunter, dass die meisten HF glauben, die Bestätigung muss ein wahres Feuerwerk an Spiel Lecker oder sonstwas sein.
Daber nimmt man damit dem Hund den Eifer - treu nach dem Motto "in der Kürze liegt die Würze" oder auch "wehren spornt das Begehren".
Demnach nicht die Hunde ewig lange mit Ball bespaßen, sondern kurz und knapp bestätigen - fertig!
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Ja dieses leidige Problem, was wenn man weiss warum, eigentlich keines ist. Viele denken es liegt hauptsächlich am Bestätigen von rechts, oder durch Pressing in den Hundeführer hinein. Beides spielt schon sicher ein Rolle , aber ist eigentlich nicht das Grundübel. Ich habe so ca. 15 Hunde ausgebildet, die meisten falsch, weil ich der Meinung war, Bedrängen hat die oder die Ursache. Die Hauptursache ist die falsche Konditionierung der Postition im Verhältnis zum idelalen Bewegungsverhalten des Hundes. Bleibt einfach mal aus diesem Bedrängen komandolos, ignorant stehen und ihr werdet sehen, der hund sitzt fast vor euch, spannt und wartet auf seine Bestätigung.Heiss genau, der Hund will die Position vor dem Hundeführer einehmen, einfach gesagt, davor stehen, blocke ich den Hund durch Einwirkungen, hat der Hund dazu noch positive triebliche Veranlagungen, wird er gegenhalten und schon beginnt der Kampf.
Ist das Kind erst mal in den Bunnen gefallen, wird es schwer etwas zu ändern. Nach meiner Erfahrung gibt es 2 Möglichkeiten. 1. Starkpressing mit Kopfpossitionierung (bitte nicht probieren wer es nicht kann bzw. keine fachkundige anleitung hat) 2. Einfach den größten Teil der Laufarbeit rückwärts gehen. Dazu 2 Helfer mit Leinen, die den Hund positionieren, damit hat der Hundeführer beide Hände frei, linke Hand zum Loben (Kopfkontakt).
Das alles sehr langsam und wenn es ideal klappt(ca. 20 bis 50 Tariningseinheiten notwendig), mal wieder so 5 bis 10 schritt vorwärts. GGf. kann noch eine Leine um die Hüfte angebracht werden und durch Korektur der Hund die gerader Rückwärtsbewegung beizubringen. Natürlich lernfähig mit Verstand und Gefühl.
Einfach mal probieren, wichtig ist auch ein Team, das sich vorher detaliert abspricht.
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