Antje,'index.php?page=Thread&postID=134655#post134655' schrieb:Heinz
Antje,'index.php?page=Thread&postID=134655#post134655' schrieb:Heinz Sy,'index.php?page=Thread&postID=134652#post134652' schrieb:Hallo,
getreidefreies Futter füttern und das Futter in kleineren Portionen einfrieren.
Die Milben sind dann "weg".
Nein, wenn bereits welche drinnen waren sind die allergieauslösenden Substanzen (Milbenkot) nicht durch das Einfrieren "weg". Es gibt allerdings Hersteller die milbenfrei bzw. -arm produzieren. In solchen Fällen ist es wichtig das Futter nicht in vollständig abgeschlossenen Plastikbehältern zu lagern. Am besten das Futter im Papiersack lassen, diesen oben gut zudrehen, und das Futter mitsamt den Sack in eine Futtertonne stellen (anstatt das Futter dort hinein zu schütten). Den Deckel einen Spalt offen lassen. Und natürlich die Futtertonne vorher gut säubern und vollständig trocknen lassen. Dito das Gefäß, mit welchem man das Futter entnimmt. Am besten immer eine saubere Kaffeetasse frisch aus dem Küchenschrank verwenden. I.d.R. züchtet man sich seine Futtermittelmilben in den Futtertonnen und an den Entnahmebehältern selbst, wodurch ein milbenfreies Futter umgehend befallen wir sowie es in heimischen Gefilden landet.
Sofort in saubere Gefrierbeutel portionieren und diese einfrieren ist natürlich die allerbeste Lösung für einen Hund mit einer Allergie gegen Futtermilben.
Ja, ist auch meine Erfahrung: Einfrieren hilft nicht, da der Hund auf den Milbenkot allergen reagiert.
Zusätliche Erfahrung nach zwei Hunden mit Allergien:
Die Titertests beim TA sind auch deshalb sinnlos, da eine spezielle Allergie wie z.B. ggü. Rind oder Lamm etc. nur bei TROCKENFUTTER aussagekräftig ist.
Nach Rat einer Tierheilpraktikerin habe ich meine Hunde auf BARF umgestellt und die einzelnen Fleischsorten durchgetestet.
Interessanterweise wurden plötzlich auch die angeblich unverträglichen Fleisch-Sorten wieder vertragen.
Dies könnte z.B. aber auch an zusätzlichen Konservierungsstoffen liegen.
Mein Rat:
Fertig-Barf, tiefgefroren, zum Ausprobieren:
Sortenreines Fleisch, z.B. Rind oder Huhn etc. mit EINEM Gemüse und EINER Kohlenhydratquelle (z.B. Kartoffeln, gekocht !!! und gestampft) kombinieren.
Bei Unverträglichkeit nach ein paar Tagen EINE Komponente wechseln.
Oder gleich Ausschlussdiät = nur eine Fleischsorte, und wenn es vertragen wird, wie oben mit einem Gemüse etc. kombinieren. Die paar Tage lang entstehen keine Mangelerscheinungen.
Beim meinem Hund waren bereits nach drei Tagen die Pusteln und ein Großteil der Kratzerei weg.
Preislich auch immer noch billiger als Exotenfutter aus Kanada ....; Problem nur evtl. die Lagerung.