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Warnmitteilung an alle Hundehalter /Essen - derzeit kursiert schwere Virusinfektion - Druckversion

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- Francesca - 11-12-2009

Das war meine Antwort zur Antwort :

Ich persönlich habe noch keinen Hund aus dem Auslandstierschutz gesehen, den ich wirklich als "normal" ohne Probleme bezeichnet hätte -

nein ,ich glaube nicht das es Hunde von Hundesportler sind, aber
es gibt nicht nur die Auslandhunde die gefährlich sind oder werden,
es liegt immer am Halter oder ? egal ob Rassehund oder Tierheimhund.


- bordy - 11-12-2009

Zitat:es liegt immer am Halter oder ? egal ob Rassehund oder Tierheimhund.
Ich frage mich, ob du meine Beiträge eigentlich ganz liests. Die meisten Hunde aus dem Ausland haben Vorgeschichten wie die, die ich beschrieben habe. Meinst du da immernoch das das dann alles nur am Halter liegt?

Ich zähle es übrigens auch nicht zu der guten Diskussionskultur wenn einem für die eigene Seite keine Argumente mehr einfallen, auf einmal irgendetwas ganz anderes aus der Versenkung zu holen, was damit garnichts zu tun hat.

Hier hat keiner von irgendwelchen Beisvorfällen gesprochen - wie dir evtl auch bekannt sein sollte, gibt es auch andere Verhaltensstörungen die nicht nur beim Menschen Leid verursachen.
Das diese Verhaltensprobleme bei diesen Hunden besonders häufig sind ist bei den Vorgeschichten ja auch nicht gerade verwunderlich.
Diese Auffälligkeiten könnten evtl von einem geeigneten Hundeführer behoben werden (wobei auch nicht alle), aber bei dem "Durchschnittshundehalter" der hier rumläuft seh ich da schon schwarz.
Zu Auffälligkeiten zähle ich übrigens auch extremen Stress in ganz normalen Situationen wie das Anleinen durch den Besitzer - glaubst du ständige Angst ist so schön für den Hund? Egal, hauptsache man kann sich rühmen den armen Kleinen gerettet zu haben :i_


- Francesca - 11-12-2009

so und hier nochmal und zum letzen mal meinen Senf :

Auslandstierschutz ist durchaus sinnvoll, wenn es verantwortungsvoll geschieht. Es sollten natürlich nicht wahllos irgendwelche Tiere nach Deutschland geschafft werden.

es sollte sichergestellt werden, dass die Tiere keine ansteckenden Krankheiten haben

nur Tiere, die bereits ein Zuhause haben, oder sehr gute Vermittlungschancen, sollten importiert werden

vor Ort im Ausland sollte die Tierschutzorganisation Kastrationsaktionen durchführen und die Lokalbevölkerung im Bezug auf Kastration usw. aufklären

Ja, es gibt hier genügend Tiere. Das bedeutet aber nicht, dass ich vor dem Tierelend im Ausland die Augen verschließen darf. Die Tiere in den hiesigen Tierheimen sind immerhin nicht vom Tode bedroht. Auch ist hierzulande die Einstellung zu Tieren bei den meisten etwas "aufgeklärter", während man in Ländern Ost- und Südeuropas vielfach Sprüche wie "Tiere können doch keine Schmerzen empfinden" usw. hört. Der Spruch "wir haben doch in D genug Tierelend" ist ungefähr genau so sinvoll wie "spendet nicht für die hungernden Kinder in Afrika, hier in D gibt es auch Armut".

und noch was :

die Vermittlungsgebühren decken im bestem Fall gerade mal die Impfkosten plus verbrauchten Unterhalt. Wer glaubt das dieses Geld anderen Tieren für Futter und Unterkunft zugute kommt irrt gewaltig. Nicht umsonst kämpfen all diese Organisationen ums überleben und sammeln Spenden. Sterilisation/Kastration, Impfungen , Futter und Unterbringung bis zur Vernmittlung kosten mehr als das was als Schutzgebühr genommen werden kann. (230 Euro)
Wüde man diese Schützgebühr den realen Kosten anpassen würden die Tiere gar nicht vermittelt werden können da man dann eine Summe ausgeben müsste die sich mit den Kosten für ein Zuchttier decken würden.


Gerade bei Hunden gibt es in deutschen Tierheimen zum Großteil große Hunde oder sogenannte Kampfhunde. Diese kann und/oder will nicht jeder halten, der sich für einen Hund aus dem Tierheim interessiert. Warum also nicht einen netten kleinen Spanier oder Ungarn? Der nimmt garantiert keinem Stafford aus D den Platz weg, sondern schmälert höchstens das Einkommen eines Kofferaumzüchters, zu dem die Leute sonst gehen würden, wenn sie nicht bereit sind, für einen verantwortungsvoll gezogenen Welpen zu zahlen.

Weiterhin ist es so, dass nicht wenige Tierschutzorganisationen sich durch die Vermittlungsgebühren der leicht zu vermittelnden Ausländer ein "Einkommen" schaffen, welches das durchfüttern der nahezu unvermittelbaren alten, schwarzen oder vom Landeshundegesetz betroffenen Tiere überhaupt erst ermöglicht.

Wenn ich übrigens einen unbegrenzten Geldkoffer für diesen Zweck hätte, würde ich die Regierung des Landes "bestechen" (bzw. Lobbyarbeit betreiben), damit ein Tierschutzgesetz erlassen und straff durchgesetzt wird, welches meine Ziele verwirklicht (Populationskontrolle, Zwang zur artgerechten Haltung, Verbot der Tötung, usw.). Dann könnte man auch im Land wieder vermitteln, was derzeit kaum möglich ist. Selbst in Deutschland kann man nicht überallhin vermitteln, in vielen ländlichen Gebieten ist Kettenhaltung an der Tagesordnung.


- nickel - 11-12-2009

Francesca,index.php?page=Thread&postID=81101#post81101' schrieb:so und hier nochmal und zum letzen mal meinen Senf :

Auslandstierschutz ist durchaus sinnvoll, wenn es verantwortungsvoll geschieht. Es sollten natürlich nicht wahllos irgendwelche Tiere nach Deutschland geschafft werden.

es sollte sichergestellt werden, dass die Tiere keine ansteckenden Krankheiten haben

nur Tiere, die bereits ein Zuhause haben, oder sehr gute Vermittlungschancen, sollten importiert werden

vor Ort im Ausland sollte die Tierschutzorganisation Kastrationsaktionen durchführen und die Lokalbevölkerung im Bezug auf Kastration usw. aufklären

Ja, es gibt hier genügend Tiere. Das bedeutet aber nicht, dass ich vor dem Tierelend im Ausland die Augen verschließen darf. Die Tiere in den hiesigen Tierheimen sind immerhin nicht vom Tode bedroht. Auch ist hierzulande die Einstellung zu Tieren bei den meisten etwas "aufgeklärter", während man in Ländern Ost- und Südeuropas vielfach Sprüche wie "Tiere können doch keine Schmerzen empfinden" usw. hört. Der Spruch "wir haben doch in D genug Tierelend" ist ungefähr genau so sinvoll wie "spendet nicht für die hungernden Kinder in Afrika, hier in D gibt es auch Armut".

und noch was :

die Vermittlungsgebühren decken im bestem Fall gerade mal die Impfkosten plus verbrauchten Unterhalt. Wer glaubt das dieses Geld anderen Tieren für Futter und Unterkunft zugute kommt irrt gewaltig. Nicht umsonst kämpfen all diese Organisationen ums überleben und sammeln Spenden. Sterilisation/Kastration, Impfungen , Futter und Unterbringung bis zur Vernmittlung kosten mehr als das was als Schutzgebühr genommen werden kann. (230 Euro)
Wüde man diese Schützgebühr den realen Kosten anpassen würden die Tiere gar nicht vermittelt werden können da man dann eine Summe ausgeben müsste die sich mit den Kosten für ein Zuchttier decken würden.


b]

b]

Das mag für einige sicher gelten, für andere aber: träum weiter!!!!!!
Die verdienen sich eine goldene Nase mit dem Elend der Tiere.
davon ab verschließt man nicht die Augen vor Armut in anderen Ländern...holen wir aber alle hungernden Kinder hierher? Nein, wir versuchen vor Ort etwas zu bewegen; Brunnen zu bauen, Schulen, die Leute weiter zubilden usw.
Und DAS nenne ich Entwicklungshilfe - nicht das Aufnehmen der Sorgen anderer!!


- Francesca - 11-12-2009

ja auch hier hast Du recht, es gibt auch Schwarzeschafe im Tierschutz,
so wie es auch Schwarzeschafe unter den Züchter gibt.


- stups - 11-12-2009

Hallo Francesca
Ich denke wir sind alle tierlieb(hoffe ich zumindest),aber dies tausendfache Importierterei ist wirklich maßlos
Ich habe einen kritischen Bericht gelesen,wonach hinter diesen vielen Todesstationen eine Hundemafia steckt,die richtig Kohle damit verdient.
Was sagte mal eine Tierschützerin.
Tierschutz kann auch sein,wenn man keine Welpen und Hunde dort kauft,dann werden nämlich keine nachproduziert.
Bitte kläre mich doch auf warum tausende und abertausende von Hunden im Ausland schon kastriert werden und dann erst hierher geschafft.Irgendwer muß da richtig Kohle machen und wenn sie dort nicht kastriert werden,wird es hier gemacht.
Die Hunde sind teilweise schon mit 6 Monaten kastriert.Das ist aktive Tierquälerei und wenn ich dann die "Damen" höre.ja das muss sein wir wollen keinen Nachwuchs.
Da werde ich richtig angepi......
LG Stups


- bordy - 11-12-2009

Zitat:die Vermittlungsgebühren decken im bestem Fall gerade mal die
Impfkosten plus verbrauchten Unterhalt. Wer glaubt das dieses Geld
anderen Tieren für Futter und Unterkunft zugute kommt irrt gewaltig.
Nicht umsonst kämpfen all diese Organisationen ums überleben und
sammeln Spenden. Sterilisation/Kastration, Impfungen , Futter und
Unterbringung bis zur Vernmittlung kosten mehr als das was als
Schutzgebühr genommen werden kann. (230 Euro)
Zitat:Weiterhin ist es so, dass nicht wenige Tierschutzorganisationen
sich durch die Vermittlungsgebühren der leicht zu vermittelnden
Ausländer ein "Einkommen" schaffen, welches das durchfüttern der nahezu
unvermittelbaren alten, schwarzen oder vom Landeshundegesetz
betroffenen Tiere überhaupt erst ermöglicht.
Ehm joa, ich dachte da bleibt nix übrig? Huh


Mal davon abgesehen, dass ich die Mär vom "lieben" Spanier bald nicht mehr hören kann. Wie schon erwähnt.. die meisten dieser Hunde sind nicht unproblematisch, aus schon genannten Gründen. Dazu kommt, dass von dort meistens Mixe kommen die ich schon bei verantwortungsvoller Aufzucht für nicht ganz ohne halte - z.B. einige Spanische Herdenschutzhunderassen (z.B. Pastor de Mallorquin).
Wenn ich mir dann die Hundehalter hier anschaue, bei denen man eigentlich froh sein kann wenn sie mit ihrem "normal" aufgezogenen Labrador Junghund ohne größere Unfälle zurechtkommen, dann wirds mir schon anders wenn ich mir diese mit z.B. einem 1-jährigen Pastor de Mallorquin-Mix aus schlechter Haltung vorstelle.
Im gegen aller Annahmen ist soein Hund dann nämlich nicht aus "Dankbarkeit" automatisch super lieb und unproblematisch.


Hier hat ja auch keiner gesagt "lasst die verrecken, solangs uns hier gut geht ist es doch egal..". Ich bin durchaus auch dafür über Grenzen hinweg zu helfen. Doch meiner Ansicht nach hilft man da auf lange Frist rein garnicht indem man alles hierher karrt, weder den Hunden, noch den Menschen (weder den neuen "glücklichen" Besitzern, noch den Menschen in dem Land).