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gesundheitliche Probleme allgemein - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Ernährung / Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=23) +--- Forum: Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=25) +--- Thema: gesundheitliche Probleme allgemein (/showthread.php?tid=7642) |
RE: RE: gesundheitliche Probleme allgemein - Antje - 12-03-2010 Kantor,index.php?page=Thread&postID=87635#post87635' schrieb:Die fünf Minutenregel pro Monat mag vielleicht zu Beginn stimmen; meine Hunde hätten mich aber gelyncht, hätte ich sie mit sechs Monaten nur eine eine halbe Stunde am Tag beschäftigt. Da scheinst Du etwas falsch verstanden zu haben. Die 5 Minuten pro Lebensmonat sind auf den einzelnen Spaziergang und strammes Marschieren (und das evtl. noch an der Leine, wo sich der Hund absolut dem Lauftempo/-schema des HF anpassen muss) ausgelegt. Wenn Du mit Deinem halbjährigen Hund 4 bis 5 mal am Tag rausgehst kommst Du so auf 2 bis 2,5 Stunden. Da man sich i.d.R. ja auch noch anderweitig mit dem Hund beschäftigt bzw. er sich zusätzlich in Hof und/oder Garten frei bewegen kann ist das in dem Alter mehr als genug des Guten. Insofern stellt diese Regel für mich auch für einen halbjährigen Hund immer noch einen guten Anhaltspunkt (nicht mehr und nicht weniger) dar wenn jemand fragt wieviel Bewegung für seinen Hund altersgemäß angemessen ist. Viel falsch machen kann man damit nicht. Kantor,index.php?page=Thread&postID=87635#post87635' schrieb:Ach ja: Hunde, die am Tag 23 Stunden im Zwinger verbringen, verletzen sich freilich selten! Sag das mal meinen Hunden! Die haben das Talent sich vor allem im Zwinger zu verletzen. :hot: Grüße Antje RE: gesundheitliche Probleme allgemein - Antje - 12-03-2010 Karin Homeier,index.php?page=Thread&postID=87592#post87592' schrieb:wenn es also haltungsbedingte Probleme sind... hätte ich gerne eine Info (und viele andere sicher auch), was kann es sein Hallo Karin, ein erfahrener Züchter (nein, kein Hundezüchter, sondern einer von denen die wirklich wissen wo's langgeht... 8) ) hat mir mal gesagt: "Züchte so als hinge alles von der Genetik ab, ziehe die Jungtiere so auf als würde alles von den Aufzuchsbedingungen ahbängen und füttere Deine Tiere so als hinge alles von der Fütterung ab. Fehler in einem dieser Bereiche kannst Du durch die anderen Bereiche nicht ausbügeln!". Das bedeutet Fehler bzw. Inkonsequenzen in nur einem dieser Teilbereiche bringt Dir Tiere, die unter'm Strich nicht gesund sind. Und wenn ich mir die Ahnentafeln vieler Hunde anschaue, dann beginnt die Inkonsequenz der Züchter und Welpenkäufer oft schon bei der Genetik. Bei dem, was den Hunden in Aufzucht, Haltung und medizinischer Überversorgung angetan wird, geht es weiter, und zum Schluss kommt dann das Futter, welches in vielen Bereichen nicht dem entspricht was den Hunden eigentlich gut tut (Zusammensetzung/Inhaltstoffe). Grüße Antje - Gondor - 12-03-2010 Antje,index.php?page=Thread&postID=87664#post87664' schrieb:"Züchte so als hinge alles von der Genetik ab, ziehe die Jungtiere so auf als würde alles von den Aufzuchsbedingungen ahbängen und füttere Deine Tiere so als hinge alles von der Fütterung ab. Fehler in einem dieser Bereiche kannst Du durch die anderen Bereiche nicht ausbügeln!"Tolles Zitat ich glaube besser ist es wohl nicht auszudrücken. Das niemand perfekt ist muss natürlich berücksichtigt werden. Es gibt bei den meisten Hunderassen Dispositionen ob Mops, Dobermann, Boxer, Labrador, Berner Sennenhund, Rottweiler, DHS, Dalmatiner usw. Dabei geht es um anatomische, organische oder charakterliche Probleme. Nur mit einem Züchter, der sein möglichstes dazu tut das er eine gesunde Verbindung sucht, und ein Welpenkäufer der sich auch nach so etwas umschaut gibt es die Möglichkeit Hunderassen mit ihren Qualitäten gesund zu erhalten und weiterzuentwickeln. Allerdings darf man nicht außer acht lassen, das es genauso wie beim Menschen Typen gibt, die anfälliger für Erkrankungen sind, und welche die unverwüstlich scheinen. So ist halt die Natur nicht zu 100% planbar. Eine Sichtweise die auch gesunde Hunde krank werden lassen, an die allerdings häufig keiner denkt! Einfache Impfungen können im schlimmsten Fall Impfschäden hervorrufen, oder Wurmkuren die ganze Darmflora sprich das Immunsystem "zerstören", "Spot on" Präparate, Hormonspritzen, all das kann Reaktionen vom Körper fordern, die wir mit dem vorangenannten gar nicht in Verbindung bringen. Und das sind Sachen die wir Hundebesitzer ja auch routinemäßig durchführen lassen. Das ist auch richtig und wichtig, allerdings haben auch diese Routinebehandlungen Nebenwirkungen, manche werden halt auch extrem. Dafür kann in dem Moment weder der Tierarzt, noch der Züchter, noch der Halter, aber so kanns gehen! Und oft werden diese Sachen völlig außer Acht gelassen, aber eine Entwurmung z.B. ist mit immer mit Toxinen verbunden die sehr giftig sind und auch schaden können. - VonderfrechenMeute - 12-03-2010 Ich habe auch viele Hunde an Krankheiten verloren. Ich zähle mal die überraschendenauf Rotti 12 Jahre: Rückenmarkdegeneration Schäferrüde LZ 11 Jahre: Spondilose, HD, Caudaecquina. Athrose Schäferrüde ohne Papiere 11,5 Jahre: Milztumor Mischling: 9 Jahre Milztumor Mischling 9 Jahre Nierenversagen Nun habe ich noch eine Schäferhündin LZ schwere HD und Bauchspeicheldrüseninzufiziens. 9 Jahre Sie brauchte bisher immer ein Medikament, habe das Trockenfutter das ich seit Jahren fütterte fast abgesetzt und füttere nun viel Pansen, und sie hat sich erholt. Vielleicht Zufall, wer weiß. Die anderen die ich noch habe, sind über 11 Jahre bis 14 auch krank, aber noch fit. ( Fit im Sinn daß man es ihnen nicht ansieht) Bleiben noch meine Sporthunde, bis auf eine Hündin mit Allergie gesund. Und wie schon geschrieben wurde, spielt wahrscheinlich alles ein bisschen eine Rolle. Sorry für die Schreibfehler LG VonderfrechenMeute - Antje - 13-03-2010 Kantor,index.php?page=Thread&postID=87646#post87646' schrieb:Sabine Merkel,index.php?page=Thread&postID=87640#post87640' schrieb:Und warum is allergie angeboren, die kann auch durch falsche fütterung erworben werden, denn guck dir mal an was im hufu is.So, so! Erkläre mir doch bitte mal, wie das möglich ist! Das ist ganz leicht zu erklären. Es wird viel zu oft viel zu früh das Falsche gefüttert! Natürgemäß ist es so daß Säugetiere ihre Jungtiere mind. so lange säugen wie sie sie getragen haben. Menschen 9 Monate, Pferde 11 Monate, Wölfe 9 Wochen etc. Die natürgemäße Nahrung für Wolfswelpen im Verlauf der Säufezeit besteht in den ersten 4 Wochen ausschließlich aus Muttermilch, dann beginnen Wölfin und die restlichen Rudelmitglieder vorverdautes Fleisch für die Welpen zu erbrechen. D.h. im zweiten Teil der Säugezeit besteht die naturgemäße Nahrung aus vorverdautem Fleisch, weiterhin Milch, und nach und nach nicht vorverdautem Fleisch. Der Anteil der Milch wird weniger, der des nicht vorverdauten Fleisches mehr. Bei Babys weiß man inzwischen daß sie später um so häufiger zu Allergien neigen je früher ihr Organismus mit zu vielen Nahrungskomponenten in Berührung kommt. Eine vernünftige Säuglichsernährung sieht so aus, daß das Baby mind. 9 Monate gestillt wird und die Beifütterung allerfrühstens mit dem 6. Monat, besser erst mit dem 9. Monat beginnt. Bei Säuglingen wird empfohlen der Ernährung max. ein neues Lebensmittel pro Woche hinzuzufügen, besser ist es langsamer vorzugehen. das erst egeeignete Getreide ist Reis, dann folgen Dinkel und Hafer. Weizen sollte erst frühstens mit einem Jahr gegeben werden. Ebenfalls sollten Babys im ersten Lebensjahr optimaler Weise keine tierische Milch bzw. Milchprodukte erhlten (außer Muttermlich), keinen Fisch, kein Ei, kein Soja, keine Nüsse, kein Beerenobst, keine Zitrusfrüchte, keine Tomaten, keine Zwiebeln etc., alles im Hinblick auf die evtl. Entwickung späterer Lebensmitelallergien. Und wie schaut das heute bei uns in der Hundeernährung aus? Die Welpen habe ihre Augen kaum offen, da versuchen manche Züchter bereits mit Gewalt irgendwelches Beifutter in sie hinein zu stopfen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei nicht um Fleisch, sondern um industrielle Welpennahrung, die aus Komponenten besteht die ein Wolf oder Wildhund in freier Wildbahn niemals nie zu sich nehmen würde. Vor allem nicht in diesem Alter! Schau Dir mal die Zutatenlisten der im Handel erhältichen Milchaustauscher, Welpenbreie und Welpenfutter an! Die bestehen aus zig Einzelkomponenten, und viele von denen gehören zu der Kategorie, die man in der Säuglingsnahrung strikt vermeidet. Mich wundert es bei dieser Art der Fütterung nicht, daß es heute so viele futtermittelallergische Hunde gibt. Die Grundlage dafür wird in vielen Fällen vom Züchter in der Wurfkiste gelegt! Industrietüte auf und immer rein in die Welpen, sobald sie in der Lage sind das Zeug zu schlucken ohne sich dabei zu verschlucken. Gibt doch kaum noch Züchter die erst mit 4 Wochen beginnen beizufüttern und das erst mal mit wenigen Einzelkomponenten. Grüße Antje - Sabine Merkel - 13-03-2010 Danke Antje, Ich war gestern zu geladen um eine erklärung zu schreiben. Und so gut hätte ich es nicht erklären können. LG Sabine - Chaco - 13-03-2010 Antje :appl: :appl: :appl: Hatte bisher immer Glück mit meinen Hunden, TA nur zum Impfen. Nun habe ich allerdings einen extrem Allergiker. Ich habe Jahre gebraucht um herauszufinden was dem Hund fehlt, normale Allergietests waren negativ. Heute kann er nur noch ein spezielles Hufu zu sich nehmen und als Lekerli selbst gebackene Hundekuchen. Bei meinem Rüden besteht sicher eine genetisch bedingte Tendenz zu Allerien, in seiner Linie sind viele Hunde betroffen (übrigens hat die Züchterin aus dieser Erkenntnis die richtigen Konsequenzen gezogen), aber mir wurde auch von einer TÄ gesagt, dass die Fütterung besonders im ersten Jahr und auch darüber hinaus eine ganz wesentliche Rolle spielt. Zuviele Komponenten im Futter häufiger Futterwechsel, Welpenfutter, Juniorfutter u.s.w.. Dazu noch, man meint es ja gut, Kaustange hier, verschiedene Leckerli zur Belohnung. Man hätte mit besserer Fütterung viel bei dem Hund vermeiden können. Meine Hündin habe ich, dank dieses Forums, angefangen zu barfen, anfangs nur teilweise, inzwischen ganz. Auch wenn ich mit ihr schon vorher keine Probleme mit Fell, Haut oder anderem hatte, ich bin begeistert! Leider kommt diese Einsicht zu spät für meinen Rüden. Hierzu noch eine kurze Frage, was gebt ihr Hunden die bebarft werden auf der Fährte? Dann doch nochmal TroFu? Was gebt ihr unterwegs? Ich bin im Juli mit ihr auf einem 5 Tage Seminar, ich kenne ein paar wirklich gute Dosen. Ja, ja beim nächsten Welpen wird alles besser :whistling: :w00t: Viele Grüße Christiane - Antje - 13-03-2010 Hallo Christiane, meine Hunde erhalten neben Frischfutter auch FeFutter. Als Welpen allerdings erst nach der 6. Lebenswoche. Und ich versuche inzwischen auch im FeFutter bei den Welpen Komponenten zu vermeiden, die als starke Allergieauslöser bekannt sind (Weizen z.B.). Ich hab aber kein Problem damit wenn ein Hund mal einen Kanten Brot oder ein paar Nudeln frißt (= Weizen) oder ein paar Brocken FeFutter, welches Weizen oder Mais enthält. Auch wenn ich diese Komponenten in einem "Basisfutter" nicht haben möchte, zumindest nicht in Futtermittelqualität. Auf der Fährte kannst Du alles geben was der Hund mag, was Du händeln kannst und was der Situation angemessen ist. Ich arbeite da gerne mit FeFutter, am liebsten getreidefrei und kalt gepresst. Das riecht auch nicht so intensiv wie es die Extruderfutter oft tun. Bei extremen Allergikern kann man selbstgedörrte Leckerchen verwenden. Dörrautomaten erhält man oft schon für 20 bis 30 Euro und darin kann man alles trocknen was der Hund mag und verträgt (Fleisch, Pansen, Lunge, Leber etc,, vom Rind, Huhn, Kaninchen, Fisch, Strauß etc.), in der Größe wie man es haben will. Grüße Antje - Trine - 13-03-2010 @ Christiane, ich habe auf der Fährte sehr gute Erfahrungen mit gekochten Hühnerherzen gemacht. RE: @Kantor - Kantor - 13-03-2010 Karin Homeier,index.php?page=Thread&postID=87657#post87657' schrieb:Ich würde Dich bitten, Dich aus diesem Thema herauszuhalten da Du offensichtlich nur provozieren willst ... Danke!Das ist ein schlechter Witz? |