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Eigentlich müsste ich ins Büro,
aber es brennt mir unter den Nägeln und ich möchte das in der Regenbogenbrücke nicht noch ausweiten
sondern hierher verschieben...
wie im CES Thread bereits geschrieben habe ich einen kranken DSH und das ist nicht der 1. kranke Hund!
Eine Hündin musste mit 8 Monaten eingeschläfert werden, sie hatte beidseitig keine Gelenkpfannen...
meine alte Golden Retriever Hündin hatte ebenfalls HD...
genau genommen bisher immer im wechsel... 1 gesundem folgte 1 kranker, wenn ich jetzt so darüber nachdenke...
wie dem auch sei, ich lese immer wieder, dass es sich in der Regel um Haltungsfehler handelt...
WENN das denn so ist, würde mich interessieren was man tun muss, damit es nicht passiert...
eigentlich gehöre ich zu den eher übervorsichtigen... d. h. teures Futter ( die aktuelle Hündin wurde allerdings 1/2 Jahr mit Aldi gefüttert),
Treppe tragen so lange ich eben kann, Rad fahren + Sprünge auf dem Platz erst mit ausgewachsenem Hund...
wenn es also haltungsbedingte Probleme sind... hätte ich gerne eine Info (und viele andere sicher auch), was kann es sein
das ich falsch mache... da demnächst wieder ein Welpe wäre das gut zu wissen...
und warum hört man andererseits von Hunden die gesund sind obwohl sie mit Frolic gefüttert wurden und von Welpenbeinen an ständig Treppen gelaufen sind...
ich möchte Haltungsfehler wirklich nicht ausschließen und bin für jeden Tipp offen, aber alles auf die Haltung zu schieben, damit macht man es ich, denke ich, doch etwas leicht... ich glaube, dass in den meisten Fällen zumindest eine Veranlagung für die Krankheit vorhanden sein müsste...
alles auf den Züchter zu schieben halte ich für ebenso falsch, also bitte nicht falsch verstehen... aber wenn man alle Krankheiten abtut als Haltungsfehler, wird sich der Gesundheitszustand der Rassen, meiner Ansicht nach, auch nicht verbessern...
und bitte... keine HZ/LZ Diskussion...
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Hallo Karin,
ein sehr interessantes Thema.
Man kann es glaub ich nie 100%ig auf eine Sache schieben. Es ist immer ein Zusammenspiel von Veranlagung und Haltung und noch vielen anderen Faktoren.
Wenn der Hund eine erblich bedingte Veranlagung zur HD hat, hilft die beste Aufzucht nix. Dann sind sicher nur noch Spielräume im Schweregrad der HD möglich.
Zum Thema Haltung habe ich mir viele viele Gedanken gemacht, viel gelesen. Weil ich echt "Angst" vor einem kranken Hund habe, da ich ihn persönlich auch nicht mehr abgeben würde. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich denke ein Mittelweg ist wichtig.
Nicht das teuerste und hochwertigste Futter (könnte zum zu schnellen Wachstum führen), aber eben auch nicht den billigsten Mist (Mangelerscheinungen könnten auftreten).
Von der Bewegung sollte es ebenfalls ein Mittelding sein. Natürlich versuchen den Hund nicht zu überlasten. Aber auch mal langsam und kontrolliert ein paar Treppen gehen lassen. Denn wenn der Hund nur in Watte gepackt wird, kann er keine Muskeln aufbauen und ich denke, dies ist auch nicht gerade gut.
Ich will jetzt hier Niemanden angreifen und es soll auch nicht bedeuten, dass ein Besitzer eines kranken Hundes diesen zwangsläufig mit dem billigsten Mist gefüttert und falsch aufgezogen hat.
Nur ich finde es richtig, dass wenn man schon ein paar Mal einen kranken Hund hatte sich Gedanken über eventuelle Fehler macht und diese versucht zu finden. Meiner Meinung nach ist es falsch dies dann auf die ganze Rasse zu schieben oder allein auf die Züchter. Ich suche mir doch selbst den Züchter aus, dem ich vertraue und wo ich mir mit guten Gewissen einen Welpen kaufe. Klar schief gehen kann leider immer was, dafür sind es eben Lebewesen und der Mensch kann zum Glück (!?) noch nicht alles steuern und lenken!
Viele Grüße
Anne
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Wirklich interessantes Thema, zumal ich ähnliche Gedankengänge habe.
Auch mein jetziger Rüde hat ja probleme mit der Hüfte, obwohl die Elterntiere beide Gesund sind und auch die Ahnen bis zur 5ten Generation realtiv unbelastet sind. Also überlegt man natürlich ob man selber fehler in der Aufzucht gemacht hat. Futtertechnisch denke ich hab ich nie zu hochwertig aber auch nie zu minderwertig gefüttert, ich hab von Welpe an Luposan Gelenkfit in das Futter gemischt. Belastungen wie zu lange Spatziergänge oder Treppensteigen hab ich vermieden und ihn bis zum 7ten Monat jede Treppe getragen.
Was mir schon länger kopf macht ist, ob eventuell glatte Böden (Fliesen,Parkett) eine Rolle spielen können.
Wir haben überall Fliesen und Laminat und es ist schon ziemlich "rutschig". Vielleicht vrlagert der Hund ja auf glatten Böden seine Balance und belastet anders? Wie gesagt auch ich überlege nur woher, wieso warum...
Wirklich gutes Thema! :!:
Gruß Steffi ...
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Ja sehr intressant das Thema,
also ich erzähl dann mal:
Ich habe bisher 5 dsh aufgezogen die schon geröngt sind, zwei aus eigener zucht, alle meine Hunde sind im Haus aufgewachsen mit fliesen laminat und holzbodem. Davon hatten 3 a normal und eine a fast normal und eine hd 4 und ed 3.
Wenn ich nicht da bin kommen sie in flug bzw gitterboxen, das se sich nicht verletzten können ohne das ich er mitkriege, denn verletzungen ausschließen kann keiner von uns.
Von diesen 5 geröngten hunden habe ich 3 mit trofu aufgezogen das nicht mehr wie 22% rohprotein hatte und 2 mit frischfleisch.
Ich lasse die Hunde normal laufen aber nicht zu viel toben mit anderen, klar dürfen se spielen aber eben kontrolliert, Treppen werden vermieden wenns geht wenn nicht dann werden se gelaufen.
Aktuell habe ich 2 junge hunde in der wohnung eine gerade 1 jahr und die andere 18 wochen, die dürfen spielen aber eben nicht wie die blöden, ich lasse sie sehr oft getrennt aus den boxen.
Ich denke das eine genetische veranlagung da sein muss das ein Hund hd entwickelt mit der ed streiten sich die gelehrten ja selbst noch.
Meiner meinung sollte man vermeiden einen zu jungen hund so bis 6 monate mit einem großen zu viel toben zu lassen, denn der große is kräftemäßig überlegen.
Ebenso finde ich es sehr wichtig, das man beim Futter auf die Rohproteine achtet zuviel is schädlicher wie ab und zu zu wenig, die zufütterung von Pülverchen bei trofu halte ich für fatal da dann viel zu viel gefüttert wird, denn in jedem der pülverchen is noch mal genauso viel drin wie schon im futter.
Ich fütter mittlerweile frisch und es gibt ausser knochen und ab und ein ei mit schale nix rein nix dazu an pülverchen, denn bei der hündin mit hd 4 und ed 3 hab ich noch luposan dazu gefüttert und sie is viel zu schnell gewachsen.
bei meiner 1 jährigen hab ich nix zugefüttert ausser eben knochen und ei und sie is langsam gewachsen was beim röntgen nu rauskommt weiss ich nicht denn sie is im mom heiss und ich werde bis april mai wohl warten mit dem röntgen.
Somit denke ich mal das für das auftreten von hd alles zusammenspielt, ernährung, bewegung und eben auch die genetische veranlagung.
LG Sabine
Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich erarbeiten
Wenn Gott gewollt hätte das ich mich für andere verbiege, dann wär ich als Draht auf die Welt gekommen
Rein statistisch:
4 DSH bislang
Sarah (Hochzucht): sieben Jahre, schwere Allergie vom Welpenalter an (nur im Winter recht beschwerdefrei), chronische Ohrenentzündung, HD und Gesäugekrebs! Letzte Woche OP, nun Rekonvaleszenz - Ausgang ungewiss, keine sehr hohe Lebenserwartung (stand schon zig mal kurz vor der Spritze)
Hector (ostblütige Leistungszucht): drei Jahre, als Welpe und Junghund auf Grund eigener Ungestümheit alle zwei Wochen auf einem anderen Bein gehumpelt, unerschütterlich, schmerzresistent, bislang kerngesund, dafür im Kopf ein wenig gaga ...
Willi (ostblütige Leistungszucht): ein Jahr und zwei Monate, kerngesund
Wolf (ostblütige Leistungszucht): sieben Monate, zur Zeit irgendetwas am Bewegungsapparat, rennt aber schon wieder, zu jung für Prognosen, ansonsten keinerlei Auffälligkeiten
Falls der Kleine sich nur beim Toben mit den Älteren verletzt hat und die Hüften etc. in Ordnung sind, sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache. Meine Hochzucht (auf Uran vom Wildsteiger Land - mehr HZ geht nicht) zwar mit Härte und Arbeitstrieb; aber gesundheitlich angeschlagen. Gerade Allergien nehmen vermehrt zu, ich weiß das auch von den Geschwistern. Dass solche aber schwerlich falscher Haltung zuzurechnen sind, weiß selbst ein tiermedizinischer Laie. Dagegen die Leistungszucht mit viel Ostblut bislang gesundheitlich stabil bis wirklich robust.
Karin Homeier,index.php?page=Thread&postID=87592#post87592' schrieb:Haltungsfehler Danke erstmal für diesen Thread! :daumenhoch:
Natürlich spielt die Haltung eine große Rolle, wer will das bestreiten! Aber ich denke, wir alle hier haben einige Hundeerfahrung und die meisten wissen ganz genau, was zu tun und was zu lassen ist. Du sagst es ja selbst: Wir sind im Grunde zu übervorsichtig! Das geht bei unserer Angst los, wenn die Hunde eine Stunde nach der Mahlzeit rumtollen, weil wir eine Magendrehung befürchten und das endet, indem wir 30kg schwere Hunde die Treppe hochtragen. Das aber ist natürlich Unsinn. Ein von Natur aus gesunder Hund, gerade ein so robuster wie der DSH, steckt einiges weg. Natürlich achten wir darauf, was und wieviel wir füttern (besser zuwenig als zuviel!); dass man Unfälle verhütet; dass man zu viel oder zu wenig Bewegung vermeidet; die harte Ausbildung auf dem Hundeplatz so spät wie möglich beginnt etc. Dennoch hat auch der Welpe und Junghund ein Recht auf ein Hundeleben mit viel Beschäftigung, Auslauf und Sozialkontakten. Spielen und Toben, auch mit größeren Artgenossen gehören dazu! Die fünf Minutenregel pro Monat mag vielleicht zu Beginn stimmen; meine Hunde hätten mich aber gelyncht, hätte ich sie mit sechs Monaten nur eine eine halbe Stunde am Tag beschäftigt.
Ach ja: Hunde, die am Tag 23 Stunden im Zwinger verbringen, verletzen sich freilich selten! Und über die vielen bereits als Welpen oder Junghunde eingeschläferten Tiere spricht auch keiner; genausowenig wie über die Praxis mit älteren Hunden, die plötzlich schwer erkranken. Wieviele Hundeprofis nehmen denn mit einem achtjährigen DSH, der eine der genannten Seuchen am Hals hat, die gesamte Prozedur mit OP, Rekonvaleszenz, Homöopathie etc. auf sich? Wer weiß denn, wie die Statistik die ganzen Euthanasiefälle verrechnet?
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Wer in spricht denn von 23 std zwinger?????
Weisste was ich nicht verstehe Kantor das du immer wieder auf denen rumhackst die hunde im zwinger haben, meine hunde kommen mehr std am tag raus als du dir denken kannst.
Und warum is allergie angeboren, die kann auch durch falsche fütterung erworben werden, denn guck dir mal an was im hufu is.
LG
Sabine
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Fakt ist, dass nicht nur bei Hunden diverse Krankheiten vermehrt auftreten - sondern auch bei Menschen. Ich denke, dass hängt einerseits mit den veränderten Umweltbedingungen zusammen, andererseits aber auch mit verbesserter Diagnostik - sprich früher gab es "das" auch schon, wurde aber nicht genau untersucht. Speziell bei den Sporthunden wurde nicht viel Federlesen gemacht - solange sie liefen u. sprangen war es gut, ansonsten kamen sie "in gute Hände" oder in die ewigen Jagdgründe.
Ich habe seit fast 30 Jahren Hunde - zum überwiegenden Teil DSH. Allergiker hatte ich noch keine, 2 DSH (LZ) waren in der Hüfte nicht ok, eine (DSH LZ/HZ) hatte einen Schlaganfall mit 12, drei (DSH / LZ) hatten Krebs (einmal Leber, 2 mal Gesäuge), ein Bouvier hatte eine chronische Ohrenentzündung. Der überwiegende Teil der Hunde war / ist gesund.
M.M. n. spielt die Fütterung / Haltung / Aufzucht eine nicht unerhebliche Rolle - wenn ich mir so anschaue, was im Trofu so alles drin ist, wundern mich z.B. Allergien nicht. Auch Erkrankungen des Bewegungsapparates, speziell des Rückens, bei einem viel gearbeiteten Hund finde ich nicht verwunderlich, wenn ich mir die Angriffsgeschwindigkeit der Hunde so anschaue.
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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Ich denke,bevor man sich näher festlegt,sollte man sich erst mal im klaren sein,wann bei einem Hund altersbedingte,normale gesundheitliche Probleme anfangen dürften.
Ich denke,ein Hund,der bis 8 Jahre recht beschwerdefrei durchs Leben kam,als ziemlich gesund bezeichnet werden dürfte,irgendwann fangen bei jedem die Wehwehchen an,auch bei uns.
Ich kenne viele Züchter grade von großen Rassen,die auf Welpenfutter verzichten,weil sie schlechte Erfahrungen damit gemacht haben.
Meinen jetzigen (3,5 Jahre)habe ich mit überwiegend Fleisch aufgezogen,nur zwischendurch mal Muschelextrakt,bin zufrieden,HD/ ED norm. und die Wirbelsäule wurde vor ein paar Wochen geröntgt,weil er etwas humpelte,absolut sauber,wohl ne Muskelsache aufgrund der Kälte.
Ich habe allerdings die Elterntiere sehr gut gekannt,bzw. deren Nachzucht und das war der wichtigste Grund,mir diesen Hund zu nehmen,auch wenn das kein absolut sicherer Weg ist,so doch besser als alles Hörensagen.
Wir müssen uns aber auch klar machen,es wird nie "Gesunde Hunde" geben,genau wie es irgendetwas ohne Krankheiten gibt,aber man muß alles versuchen,das Risiko kalkulierbar zu machen,und das geht nur über möglichst umfangreiche Informationen von den Zuchttieren.
Ich bin aber auch den Fefumittel eher Skeptisch gegenüber,wenn ich überlegen,wieviel Chemie und Vitamine da drinne sind um das ganze haltbar und verträglich zu machen.......ich füttere das eher selten.
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
Sabine Merkel,index.php?page=Thread&postID=87640#post87640' schrieb:Und warum is allergie angeboren, die kann auch durch falsche fütterung erworben werden, denn guck dir mal an was im hufu is. So, so! Erkläre mir doch bitte mal, wie das möglich ist! Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass du nicht Hunde meinst, die zum Beispiel auf irgend einen Nahrungsbestandteil allergisch reagieren - diese Tiere sind ja schon Allergiker! Nein, gehen wir einmal von einem ganz vernünftigen Halter aus, der sich vorher informiert und der seinem Welpen eben Nass- bzw. Trockenfutter oder Pansen oder Fleisch füttert und der ihm nichts vom Tisch des Menschen gibt, der maßvoll füttert und in gesunder Zusammensetzung. Wie erwirbt man dann eine Allergie? Meine Sarah reagiert auf Hausstaubmilben, Schimmelpilze und Flohspeichel - indiziert durch Fütterung? Schwerlich! Nichtsdestoweniger habe ich alle möglichen Varianten durchexerziert - da man wenigstens drei Monate ein System füttern muss, um genügend Daten zu bekommen; kann man sich vorstellen, wie aufwändig und auch teuer das werden kann.
Und zuletzt: Ich reagiere deshalb so allergisch auf einige Postings hier, weil einige offensichtlich noch nicht jahrelang mit einem UNVERSCHULDET kranken Tier, das sie lieben, zusammen gelebt haben. Einen geliebten Hund leiden zu sehen, ihn ständig zu verschiedenen Tierärzten zu schleppen, tausende Euro auszugeben, immer zwischen Hoffen und Bangen, immer mit der Frage konfrontiert, ob man den Liebling nicht besser gehen lassen sollte, um ihm Elend zu ersparen; einem lebendigen Hund das Toben verbieten zu müssen; einer Allergikerin das Lecken und Kratzen - große Töne von Leuten, die mit ihrem Hund wahrscheinlich einfach nur Glück hatten, das macht mich wirklich wütend!
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