![]() |
|
HD ED - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Ernährung / Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=23) +--- Forum: Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=25) +--- Thema: HD ED (/showthread.php?tid=7258) |
- Rudi Pe - 09-01-2010 Mika,index.php?page=Thread&postID=82974#post82974' schrieb:Das ganze Ding mit der ED Auswertung ist entweder, in keinster Weise ausgereift, oder die Ärzte wurden nich einheitlich geschult.Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Meine aber das die ED-Auswertung wirklich nicht ausgereift ist . Zudem halte ich die alleinige Auswertung und Kompetenz von Dr. Tellhelm doch für sehr zweifelhaft. Alle anderen TÄ die eine Auswertung anders sehen halte ich für normal. Es gibt mit Sicherheit genügend andere TÄ die sich auch auf Gelenke und den Bewegungsappart spezialisiert haben und ebenso wie Tellhelm in der Lage sind den heutigen Stand der ED-Auswertung zu beurteilen. Sicher hat Tellhelm an einigen Studien mitgewirkt die für mich aber keine Aussagekraft oder Backround haben bis zum heutigen Tag! Am schlimmsten finde ich das ein einziger TA für pro oder kontra entscheidet und alleine seine prsönliche Ansicht dort ausschlaggebend ist. Ich bin mir sicher das wir uns in eingen jahren dafür ohrfeigen werden so beurteilt zu haben. Und der ZW von HD ist doch eigentlich auch die größte Lachnummer seit es den DSH gibt solange nicht alles eingeschickt wird. Nach dem Motto des SV: Wir müssen was machen, egal wie, ob Sinn oder Unsinn _w_ - Oswald Stanka - 09-01-2010 Trine,index.php?page=Thread&postID=82981#post82981' schrieb:Beim DSH sind Dr.Tellhelm für den SV und Dr. Görke für den RSV der Maßstab - u. eigentlich ist es egal, ob ein "normaler" TA ED auswerten kann oder nicht - Hauptsache, er macht gute Aufnahmen. Denn EIGENTLICH sollen ja alle Aufnahmen zur offiziellen Auswertung eingeschickt werden - und nicht nur die, die der Haus-TA für gut befindet........Das sehe ich schon etwas anders: 1.Eigentlich erwarte ich mir schon das der Tierarzt meines Vertrauens so viel Fachkompetenz besitzt das er mir zumindest sagen kann JA dieser Hund wird den ED a-Stempel bekommen oder NEIN dieser bekommt ihn nicht, die Beurteilung der Möglichen Abstufungen möchte ich hier außer Acht lassen. 2. ich habe z.B eine Hündin von mir die WT 1999 hatte 2008 auf Zuchtmiete bekommen, folglich hatte sie auch kein ED-Röntgen. Ich habe sie vor dem Belegen komplett durch-untersuchen lassen, also auch HD / ED und Rücken-Röntgen - nun die Bilder wurden sicher nicht zur Beurteilung eingeschickt - und darum ist es schon sehr wichtig das ein Tierarzt nicht nur Bilder aufnehmen sondern auch beurteilen kann. Gruß Ossi - Trine - 09-01-2010 Das für den DSH sozusagen über "Leben oder Tod" hinsichtlich ED (und auch HD) entscheiden, finde ich persönlich auch nicht optimal - aber meckern alleine ist einfach......... vielmehr stellt sich die Frage, welches Auswertungsmodel wäre besser ? @ Rudi Pe, das der jetzige HD-ZW nicht richtungsweisend ist, sollte sich mittlerweile bei Züchtern und DSH-Besitzern herumgesprochen haben. Die Gelackmeierten sind die Ehrlichen. Deshalb müssen wir ihn aber z.Z. bei den Verpaarungen trotzdem beachten. Auch hier hilft m.M. nach nicht schimpfen, sondern das Ersinnen neuer Konzepte.......... übrigens : es werden ca. 37% eines Jahrgangs beim SV offiziell HD ausgewertet. - Erich2 - 09-01-2010 ich finde es sollten wenigsten 2 Auwerter geben die unabhängig voneinander ein Gutachten erstellen .Ich kann mir nicht vorstellen das TÄ die schon Jahre lang gut röntgen sich um 4 Stufen irren können - leroy - 09-01-2010 Hallo Ihr Lieben, erstmal vielen Dank für Eure Meinungen... Trine Ja, Dr. Camp hat sich sogar sehr bemüht, mir die Aufnahmen zu erklären. Aber ich habs einfach nicht gerafft... Es stimmt schon, ich glaube gerade die Ellenbogen sind sehr schwer zu beurteilen. Da muß man sich einfach auf die Experten verlassen. Nur schade, dass diese oft auch zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Ach so, die Diagnose vom Verband war "Verdacht auf FCP bds". Ich dachte erst, man würde den Grad der ED an Hand der Arthrose festmachen. Stimmt aber offensichtlich auch nicht, denn Arthrosen hat er keine. Pia Die HD Aufnahme war eigentlich unstrittig, wobei ich bei der Aufnahme nicht zwingend ein HD frei erwartet hatte.. Also, Ihr seht, ich bin eben doch ein Depp! Euch allen noch mal vielen Dank für Eure Einschätzung und ein schönes Wochenende. Viele Grüße Heike - Antje - 09-01-2010 Hallo Heike, ich denke nicht dass Du ein Depp bist. Das Thema ED ist so komplex dass selbst praktizierende Tierärzte damit manche Probleme haben. leroy,index.php?page=Thread&postID=83032#post83032' schrieb:Ich dachte erst, man würde den Grad der ED an Hand der Arthrose festmachen. Stimmt aber offensichtlich auch nicht, denn Arthrosen hat er keine. Der Begriff "Ellenbogendysplasie" ist, wie der Begriff "Hüftgelenksdysplasie" auch, ein Sammelbegriff für verschiedene Veränderungen am jeweiligen Gelenk. Arthrosen sind oft erst die Folge einer ED oder HD. Natürlich gibt es auch Fälle in denen beim ein- bis zweijährigen Hund bereits Arthrosen am Gelenk vorhanden sind, und natürlich wird das dann als HD bzw. ED bewertet. Unter den Sammelbegriff "ED" fallen aber auch Veränderungen wie eine Stufenbildung zwischen Elle und Speiche, ungleichmäßige ausgebildete Gelenkflächen, ein nicht angewachsener (= isolierter) Processus anconaeus (der schützt das Gelenk gegen eine Überstreckung nach hinten), ein fragmentierter Processus coronoideus (diese schützen das Gelenk gegen seitliche Überstreckung), eine Osteochondrosis dissecans (im späteren Verlauf dieser Erkrankung lösen sich u.a. Knorpelstückchen ab, die dann als "Gelenkmäuse" im Gelenk Probleme bereiten können), Gewebeveränderungen an den Ansätzen der Sehnen/Bänder und auch Abweichungen vom üblichen Verlauf der Ausmineralisierung der Knochen (teilweise wird diese nicht vollständig abgeschlossen). Und manches davon wird auf dem Röntgenbild halt nur durch die Knochen-/Gewebestruktur deutlich, nicht durch die Ausformung der Gelenke. Wie gesagt, ein schwieriges Gelenk und somit ein schwieriges Thema. Wenn man da als Laie nicht durchsteigt ist das bestimmt keine Schande. Vor Problemen an Knien und Ellenbogen hat selbst mein Orthopäde einen Heidenrespekt. Grüße Antje - Barbara - 10-01-2010 Hallo, ich denke, dass die Beurteilung gerade bei der Ellbogendiagnostik noch zusätzlich dadurch erschwert wird, dass die Lagerung eben doch oft genug nicht völlig korrekt ist. Da können schon kleine Nuancen Überlagerungseffekte ausmachen, die evtl. zu einer Fehldiagnose führen. Ideal wären m.E. sowohl für HD als auch für ED ein standadisiertes, weitestgehend untersucherunabhängiges Lagerungsverfahren, sowie die Beurteilung durch zwei Gutachter unterschiedlicher Zentren. Die RÖ- Bilder sollten ohne Nennung des Zwingernamens vorgelegt werden und bei differierenden Befunden muss ein Obergutachter entscheiden. Die Frage wäre dann aber wohl wieder: Wer soll das bezahlen....? LG Barbara - Erich2 - 10-01-2010 das stimmt schon aber ich kann mir nicht vorstellen das sich so viel TÄ irren also wäre ein 2. Gutachter schon sinnvoll - Antje - 10-01-2010 Hallo Erich, es gibt einen Obergutachter, der im Zweifelsfall hinzugezogen werden kann. Grüße Antje - Erich2 - 10-01-2010 wie heißt es so schön " eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus " ich habe es schon oft gehört das man da insges. ein paar Hundert € zahlt und max. um 1 hochkommt , ich weiß nicht ob mir das was bringt |