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Warnmitteilung an alle Hundehalter /Essen - derzeit kursiert schwere Virusinfektion - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Ernährung / Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=23) +--- Forum: Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=25) +--- Thema: Warnmitteilung an alle Hundehalter /Essen - derzeit kursiert schwere Virusinfektion (/showthread.php?tid=7115) |
- bordy - 10-12-2009 der Punkt an der ganzen Geschichte ist doch schonmal, dass es mitlerweile einfach Mode ist und zum guten Ton gehört in "Tierschutzkreisen" einen Hund möglichst aus dem hinterletzten Eck der Welt zu haben. Ob der Hund damit völlig überfordert ist, ob die Halter damit klar kommen - was solls, ein neues Statusobjekt ist geboren. - Francesca - 10-12-2009 Für mich steht nur das Tier im Vordergrund. Es ist gleich, ob es in Deutschland oder in Griechenland oder Spanien leidet, hier bekommen Tiere aber eher Hilfe, dort nicht! Tierschutz ohne Grenzen sollte im vereinten Europa eigentlich selbstverständlich sein oder ? ABER in den EU-Ländern muss mehr (oder überhaupt etwas) für den Tierschutz getan werden, es kann ja nicht sein, dass Mitgliedsländer immernoch so hinterherhinken. und ich glaube nicht das ein armer Strassenfifi aus Spanien, einem D. Schäfer mit Papieren den Platz wegnimmt, wer einen Schäfer mit Papieren will um Hundesport zu machen, geht zum Züchter. Und Leute die einen kleinen Mischling aus Spanien nehmen, würden niemals einen Schäferhund, Rottweiler oder Dobermann zu sich nehmen. Andere suchen junge Hunde, auch Mangelware, es sei denn, man geht zum Züchter. Die große Überzahl von Hunden in deutschen Tierheimen sind große, ältere, schwierige. - bordy - 10-12-2009 Zitat:Die große Überzahl von Hunden in deutschen Tierheimen sind große, ältere, schwierige.Und du willst jetzt sagen das ein Hund mit Zweifelhafter Herkunft, ohne jegliche Sozialisation mit unserer Gesellschaft und unseren Gewohnheiten für den "einfachen" Gassigänger einfach ist? :whistling: - Francesca - 10-12-2009 es sind nicht alle Hunde von Zweifelhafter Herkunft, ohne jegliche Sozialisation mit unserer Gesellschaft .... ich kann es sagen weil ich bin Spanierin und Mitglied in einem Tierheim mit über 200 Hunden. - bordy - 10-12-2009 was verstehst du denn unter zweifelhafter Herkunft und sozialisation mit unserer Gesellschaft? Ich kann dir ja mal sagen was ich darunter NICHT verstehe: (weil wir es ja von jungen Hunden hatten) Welpen die hinter der Mülltonne gefunden wurden, ihre Prägungsphase dann in einem überfüllten Zwinger bei wenig menschlicher Ansprache und mangelhafter Ernährung verbringen. Wir sind uns wohl einig das aus solch einer Aufzucht seltenst physisch und psychisch gesunde Hunde hervorgehen, die sowohl mit anderen Hunden, als auch mit bei uns alltäglichen Dingen umgehen können. Junge Hunde deren erste Lektion im Leben es war einen Sicherheitsabstand zum Menschen einzuhalten und auch ansonsten alles zu meiden was mit ihm zu tun hat, bzw allgemein sehr selbstständig zu leben. Soeinem Hund kann sicher jeder Laie vermitteln das es nicht sinnvoll ist sich vor Angst in der Leine zu strangulieren, da ja Feind Mensch am anderen Ende garkein Feind ist, oder das es sinnvoll ist nicht bei der nächstbesten Gelegenheit stiften zu gehen, weils das Fressen ja Abends im Napf gibt. um nur mal ein paar häufige Beispiele zu nennen.. Ich persönlich habe noch keinen Hund aus dem Auslandstierschutz gesehen, den ich wirklich als "normal" ohne Probleme bezeichnet hätte - und schön für den Hund ist z.B: ein Leben in ständiger Todesangst auch nicht. - Francesca - 10-12-2009 Ein Argument der Gegner von Importen, Importe seien keine Lösung, trifft natürlich zu. In den betroffenen Ländern selbst muss vieles geändert werden. Erziehung zum Respekt vor anderen Lebewesen und zur Verantwortung für Mitgeschöpfe ist eine schwere, aber entscheidende Aufgabe. Kastration der Tiere zur Vermeidung massenhafter Vermehrung wäre die wichtigste Maßnahme. Aber : Tierschutz kann nicht an Landesgrenzen aufhören und es ist auch nicht verboten im Ausland zu helfen. Da in den südlichen Urlaubsländern Tierschutz keine oder nur eine sehr geringe Rolle spielt, gibt es vor Ort selten organisierten Tierschutz von Einheimischen. So sind zahlreiche Projekte von Deutschen (oder auch Schweizern, Engländern etc.) initiiert worden, die in den jeweiligen Ländern leben und das Leid der Tiere nicht mehr ertragen konnten. Die meisten Hund kommen zuerst in ein Tierheim oder Pflegestelle bevor sie vermittelt werden, denn im Tierheim weiß man genau über Einfuhrbedingungen Bescheid, alle Tiere sind bereits geimpft, entfloht und entwurmt, ihr Wesen ist bekannt und sie werden vor der Abreise noch einmal untersucht. und eine Garantie für Wesen und Gesundheit gibt es nie, auch nicht für Hunde die vom Züchter kommen und auch nicht für Hunde aus eine D Tierheim - nickel - 10-12-2009 Dann reden wir wohl leider von verschiedenen Ansichten der sog. Tierschutzvereine...hier bei den Stationen geht ejder noch so Unwissende los und holt sich einen Hund und absolut niemanden der Verantwortlichen interessiert das wirklich! Hauptsache, der Rubel rollt...alles zum Wohle des Hundes... Diesen Satz von dir: "In den betroffenen Ländern selbst muss vieles geändert werden. Erziehung zum Respekt vor anderen Lebewesen und zur Verantwortung für Mitgeschöpfe ist eine schwere, aber entscheidende Aufgabe. Kastration der Tiere zur Vermeidung massenhafter Vermehrung wäre die wichtigste Maßnahme." unterschreibe ich gerne!! Nur das ewige Importiern von den Hunden...wenn die Leute hier gezielt kleine Hunde suchen, müssen eben vernünftige Züchter welche züchten! Doch der Makrt mit dem Mitleid läuft dermaßen gut, da braucht niemand mehr solche Tiere züchten!! - BonnieH - 10-12-2009 ... und jetzt muß ich doch noch was dazu schreiben ... ehrlich: die Länder mit den Tötungsstationen haben inzwischen doch auch erkannt, daß damit ein gutes Geschäft zu machen ist. Kaum sind ein paar Hunde raus gekauft, stehen doch schon die nächsten vor dieser Tür. Warum sollte man die freilaufenden Hunde überhaupt kastrieren, schaffen sie nicht kostenlos den Nachschub für das tolle Geschäft mit den blöden Deutschen, die meinen, mit ihren Taten etwas Gutes zu tun??? Sorry, Hilfe und tatsächliche Besserung der Situation kann ausschließlich mit Hilfe vor Ort und vor allem durch Kastrationen passieren. Mir tun auch die Hunde leid, aber das Leid wird nicht besser, wenn die Leute dort damit Gewinn machen. Eine Verbesserung kann nur entstehen, wenn man die Hunde vor Ort läßt. Nur so werden die Einheimischen dazu angeregt, selber vernünftige Lösungen zu suchen und zu finden. Wenn man ihnen dabei behilflich ist: GUT! Aber nicht durch das ständige Aufsammeln und Rausholen der Tiere. Und genauso muß man den Vermehrern und Großimporteuren hier die Hunde liegen lassen. Nur wenn kein Geschäft zu machen ist, werden sie damit aufhören. Aber es gibt immer wieder Dumme, die sich - aus Blödheit oder falsch verstandener Tierliebe - zum Kauf solcher Welpen/Hunde breitschlagen lassen. Selbst der Tierschutz hilft diesen Vermehrern doch ... - Francesca - 11-12-2009 nur kurz etwas zu den schlecht sozialisierten Hunde aus dem Ausland : http://www.animal-health-online.de/klein/ das waren bestimmt auch Hunde aus Spanien oder Italien :brech: - nickel - 11-12-2009 Also ne...so naiv kann man doch wirklich nicht sein... Glaubst du wirklich Unfälle mit geretteten Hunden würde den Medien so einen Rummel bringen? Nein, weil die Tiere ja so ein armes Leben hatten und wir noch ein schlechtes Gewissen haben müssen, wenn wir solche Hunde dann vielleicht einschläfern lassen... Wie kannst du als Hundesportler denn diese ganze "böse Rottis und Kampfhunde"-Diskussion nur mitmachen?? _w_ Davon ab: lies mal, wo die Unfälle passiert sind? Paris, Zürich u.a. und stell das nicht so hin, als wäre das alles hier geschehen!! Lies mal Stups Beitrag durch mit dem Erlebnis eines Auslandshundes. Meine Freundin hatte so etwas mit einem Mischling von Bordeauxdoggenausmaßen, die sich auf ihre beiden DSH geworfen hat, weil Gassi-geh-Tantchen an dem Vieh ein dämliches Geschirr hatte statt eines Halsbandes oder Haltis!! Neee - die Hunde bekommen kein Halsband..das engt sie ein und macht ihnen Depressionen... :piep: Francesca, merkst du gar nicht, das du irgendwie vom Thema versuchst in ein anderes abzuschweifen? Wenn wir HIER keine kleinen Hunde mehr für künftige Hundehalter haben, dann müssen wir sie eben züchten! Wenn wir HIER die TH voll haben, dann müssen wir uns um diese Hunde kümmern! Wenn wir HIER zu viele große Rassehunde haben, dann müssen wir das eindämmen! Aber nein...wir holen Hunde aus dem Ausland, um diese dann für viel Geld zu verkaufen. das ist nichts anderes wie der übliche Hundehandel, nur unter dem Mäntelchen namens "Tierschutz"!!!!!! |