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Habt ihr sowas schon mal gesehen? - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Ernährung / Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=23) +--- Forum: Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=25) +--- Thema: Habt ihr sowas schon mal gesehen? (/showthread.php?tid=9546) Seiten:
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- Barbara - 02-03-2011 Hallo, ich habe die Website nur "quer gelesen", denke aber, dass man nicht eindeutig von einer "neuen" Erbkrankheit ausgehen kann. Alleine bei dem, was ich gelesen habe, kann es sich einmal um eine embryonale Entwicklungsstörung handeln (die toxisch oder parasitär verursacht sein kann), andererseits um eine Infektionskrankheit und möglicherweise auch um eine genetisch fixierte Erkrankung handeln. Ich finbde hier nur die Auflistung einiger, weniger Beispiele, bei denen die Erkrankungsursache keineswegs geklärt ist. Wir sollten also nicht in Sorge verfallen, dass da eine neue DSH-Krankheit auf uns zukommt, zumal solche Hunde ja wohl nicht verpaart werden. LG Barbara - Charisma - 02-03-2011 tiefschwarz,'index.php?page=Thread&postID=110496#post110496' schrieb:Ich finds etwas merkwürdig... Ich hab gelesen das es Zuechter gibt die die Welpen direkt einschlaefern wenn so ein Fall auftaucht. Wer weis also wieviele Hunde tatsaechlich betroffen sind. Die Zahl der 8 Hunde stammt aus 2009 und ich meine ich haette es bei Shepherd Central gelesen und das es alle "Rescues" gewesen seien. Muss das gleich noch mal googeln. - Antje - 03-03-2011 Um Rückschlüsse auf eine genetische Disposition zu erlangenmüßte man erst einmal wissen wie häufig so etwas auftritt. Da betroffene Züchter die Welpen wohl vernünftigerweise einschläfern lassen werden, wird das schwierig werden. Wenn in einem Wurf sechs Welpen betroffen sind, dann ist die Geschichte zwar "angeboern", was aber nicht bedeutet daß es genetisch bedingt ist. Wie Barbara schreibt, in solch einem Fall würde ich eher auf eine embryonale Entwicklungsstörung tippen, die durch äußere Einflüsse bedingt sein kann. Die Zellentwicklung der Embryonen ist in bestimmten Stadien sehr empfindlich, so daß z.B. Infektionen oder chemische Substanzen zu solch einem Zeitpunkt verherende Folgen haben können. In einer Studie müßten somit sämtliche Begleitumstände erfaßt werden, welche die Mutterhündin betreffen (genaue Daten der Behandlung mit Impfstoffen, Wurmmitteln, Floh- und Zeckenmitteln und anderweitigen Medikamenten, Kontakt mit Düngemitteln, Spritzmitteln, Farbstoffen usw.). Wenn tragende Hündinnen und ihre Welpen z.B. an den Trächtigkeitstagen 1 bis 13 und 16 bis 63 den Impfstoff XYZ ohne offensichtliche Folgen vertragen, bedeutet das nicht zwangsläufig, daß das darin z.B. enthaltene Quecksilber oder Paraffin etc. die Embryonen an Tag 14 und 15 nicht schwer schädigen kann. Wirklich aussagekräftige Studien über so etwas, betreffend Impfstoffen, Wurmmitteln, Spot on-Präparaten etc. für Tiere gibt es nicht. Auch die Begleitumstände der Elterntiere von Hunden, die solch eine Nachzucht gebracht haben, müßte untersucht werden. Denn es gibt Stoffe, die eine Ergbutveränderung auslösen könnne. So etwas wäre wichtig zu wissen, um beurteilen zu können ob nur die Nachzucht eines Einzeltieres betroffen ist, oder ob auch die Nachzucht von Tieren aus dessen Seitenlinien betroffen sein kann. Grüße Antje |