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Tischarbeit
#1
Hallo zusammen,
ich habe jetzt vielfach gesehen, dass Hunde auf Tischen gearbeitet werden. Frage an die Fachleute, was bringt das, außer das Hund auf Augenhöhe arbeitet? Wie große ist die Gefahr, das der Hund daneben tritt und im Halsband hängt? Wer bietet solche Tische an oder sind es Eigenanfertigungen.

Teilt mir doch bitte mal kurz Eure Erfahrungen mit!
Gruß Michael
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#2
Diese Methode ist auf jeden Fall sehr rückenfreundlich. Habe meinen
Hund auch so gearbeitet. Auch für den Blickkontakt sehr gut.

Gruß
Renate
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#3
Schau mal hier:

http://www.et-dogsport.de/16.html



Gruß

Erwin Schmitz
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#4
Hi Michael,
du meinst die Schutzdiensttischarbeit? denke ich. denn es gibt auch noch eine andere Art von Tischarbeit.
Ursprünglich kommt diese Art der Arbeit aus Belgien, Holland, man muß bedenken, das die Absichten, der Arbeit dort, eine andere Grundlage hat, nämlich Ringsport.

Ich habe sie mir angesehn und auch das "importierte" Arbeiten am Tisch hier in Deutschland und ich muß sagen, es ist eine Arbeit für den Fachmann sprich sehr guten Helfer mit sehr gutem Auge für die Verfassung des Hundes!!!
Nicht einfach nur zum Nachmachen!!! ( Da es aber relativ spektakulär ist, wird es leider einfach versucht zu kopieren, dabei geht allerdings jeglicher Sinn und Vorteil dieser Art verloren)

Die Vorteile die der Hund und der Wert dieser Art, der Ausbildung durch den Tisch bekommt, wenden sich sehr schnell ins Gegenteil nämlich Überbelastung und Streß in der Arbeit, wenn diese ohne Wissen betrieben wird, und deshalb nicht effektiv.

Ich habe eine sehr gute Arbeit gesehn, durchdacht, ruhig, kurze Intervale, sehr gut! Ausgeführt durch einen Fachmann!!!
Und dabei ging es nicht allein und absolut um Aggression und Dominanz und "Zähne fletschen"...!.

Leider waren die anderen Arbeiten absolut nicht überzeugend und ein Beispiel für mich wie man es garantiert nicht machen sollte!!!

Deine Frage nach dem Runterfallen, Huh ....bevor ich einen Hund in irgendeiner Art Begrenze, stelle ich sicher, das er nicht verunfallen kann, sprich, Halsband und Kette ensprechend lang ist, der Drehpunkt am Galgen der richtige ist, usw....normal doch selbstverständilich, oder?

Tschüü
Claudia
[Bild: Zwinger-von-der-schwarzen-B.jpg]
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#5
Claudia Ph.,index.php?page=Thread&postID=83395#post83395' schrieb:Die Vorteile die der Hund und der Wert dieser Art, der Ausbildung durch den Tisch bekommt, wenden sich sehr schnell ins Gegenteil nämlich Überbelastung und Streß in der Arbeit, wenn diese ohne Wissen betrieben wird, und deshalb nicht effektiv.
Toll geschrieben nichts gesagt !
[img]wcf/images/smilies/director.gif[/img] Was ist den der Vorteil?????????

mfg Jochen
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#6
Hallo,



der Vorteil der Tischarbeit (ist immer relativ zu betrachten)ist der, daß der Hund nach vernünftiger Ausführung sehr viel dominanter am Helfer agiert. Den grössten Effekt erziehlt man bei nervlich nicht so starken Hunden, da die Arbeit ohne viel Aktionen auskommt und der Hund über dem Arm arbeitet. Da kann sich schon eine sehr schöne Helferdominanz entwickeln.

Bei Hunden, die ohnehin sehr dominant sind, kann der Schuss auch gerne mal nach hinten losgehen (bei den Anderen natürlich auch), denn nach fest kommt lose. Und ein Hund, der schon von sich aus den Helfer überzeugend bannt/verbellt sollte wohl nicht mehr auf den Tisch. Da kann dann schon mal starkes Belästigen (ohne Beissen) die Folge sein, was ja auch ordentlich Punkte kostet.

Für die Griffe bringt diese Art der Ausbildung nach meiner Erfahrung nicht sehr viel. Wer die Veranlagung nicht hat, macht auch nach der Tischarbeit eine Nähmaschine.



Wie gesagt,das sind meine Erfahrungen.







Gruss Andreas
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#7
Zweck des Tisches ist Wehrarbeit. Der Hund kommt auf dem Tisch weil er da 1.) erhöt steht, 2.) blickkontakt zum Helfer, 3.) glatte Oberfläche, 4.) festgebunden. Also alles was den Wehrtrieb bestärkt. Eine Erweiterung des Tisches ist die Boxarbeit (kommt aus Belgien). Da is der Hund in einer (auch erhöhten) Box (wie so ne Flugbox). Das soll den Wehrtrieb noch mehr steigern, weil kein Ausweg in Sicht. Wenn der Hund bedroht wird hat er ja drei Wahlen: 1.) sich wehren, 2.) flüchten, 3.) dicht machen - Möglichkeit Nr. 2. wird beim Tisch und vor allen in der Box ja weggenommen. Deswegen sollte man sich damit auch besser auskennen, weil wenn der Hund dicht man kannste den knicken.
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#8
Tach Jochen,
...da war der Link von Kim,....
Was ich persönlich als Vorteil ansehe, (wenn ich die Aggression fördern will, nicht den Wehrtrieb Huh )
Verläßliche Begrenzung
Erhöhter Stand
Kein störender Hundeführer
Triebwechselförderung gut zu arbeiten
Klare Diztanzen
Verschiedene Bilder den Schutzdienstes können vorbereitet werden.
Hund kann Aktiv sein!!
(Mein Tsich hätte zum Beispiel zwei unterschiedliche Bodenbeläge, einen glatten und einen griffigen Belag):whistling:


:director: No da, tschüü Jochen :cheers:

Wie gesagt, die Schwerpunkte einer Ringsportausbildung, als auch die Ziele in Belgien sind anders gelagert als bei uns im Schutzhundsport...aber man kann den Tisch ensprechend unterschiedlich nutzen.
[Bild: Zwinger-von-der-schwarzen-B.jpg]
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#9
Hi Claudia
da danke ich doch mal für die Erklärung. :hallo:



mfg.Jochen
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#10
Hallo,

ich weiß von Hundesportkollegen, das auch schon im Welpen- bzw. Junghundalter auf dem Tisch die Vorbereitung für "Bring" sowie "Sitz", "Platz" und "Steh" trainiert wird. Leider hatte ich noch nicht die Möglichkeit, mir das genauer anzusehen. Hat jemand damit Erfahrung?

Gruß Ramona
[size=12]"Denken ist schwer, darum urteilen die meisten." Carl Gustav Jung [/size]
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