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Hallo Dietrich,
du hast dir wirklich Zeit genommen und in deinem ausführlichen Bericht die Aspekte und Gründe zu nennen, warum du/ich/wir Hunde an unserer Seite haben wollen ,sie lieben und als Kumpel und Partner schätzen und sie niemals mehr missen wollen!Absolut!
Ich habe mich auf das Thema des Thread beschränkt. Es wurde nach einer Ausbildungsart gefragt, die meiner Ansicht nach, wenn wirklich vom HF verstanden und entsprechend auf das Team Hund Hf individuell abgestimmt, eine sehr harmonische Art sein kann, einen Hund auf die Prüfungen im Sportbereich vorzubereiten.
Zwei Sachen möchte ich versuchen, zu erläutern:
Der Begriff Egoist im Bezug auf Lernen, sagt etwas aus über seine Art zu lernen, nämlich sein Bestreben den direken Weg zu nehmen. Keinenswegs beschreibt dieser Begriff die Gesamtheit seines Wesens!
Der Ausspruch von mir "gottseidank können Hunde nicht denken sondern nur verknüpfen", war nicht so zu verstehn, das ich Ihnen das Denken abspreche (so denken wie wir Menschen können sie freilich nicht) sondern das sehr viele HF froh sein können, das Hunde es eben nicht so können, sonst würden eingie gewaltig von Ihrem Hund für ihre Ungerechtheiten in den Ar... gebissen.
Verstehst du, genau so wie viele Reiter froh sein können , das ihre Pferde nicht schreien können, vor Schmerzen oder vor Schreck über die Unzulänglichkeiten Ihrer Besitzer.
...ich war heute mal wieder äußerst knapp auf der Arbeit, warum ...weil ich mit meiner Anuk auf der "Jagd" war, im vereisten Uferschiff haben wir beide bauchliegend die Enten belauert ,.. auf allen vieren angeschichen um besser sehn zu können...es macht Spaß die Welt mit Ihren Augen zu sehn!
Verabschieden tue ich mich jeden Morgen vorm Weg zur Arbeit: Tschüü Bonnie Süße, Tschüü Anuki Kleine, Tschüü Baxi mein Lieber, Tschüü Bijanko du Fritz,...liebevoll und Dankbar das sie mich alle in meinem Leben begleiten, ich lebe und liebe dieses Waltons Gefühl und auch den Hundesport...!!!
Ich freue mich auf die Freie Zeit zu Weihnachten, und wünsche allen Fories frohe Weihnachten!
PS: Matrin, keine Angst ich bin so wie du mich kennengelernt hast :cheers: geschriebenes Wort ist halt schwierig, gerade in Herzensangelegenheiten!!!
Tschüü
Claudia
@ cschellberg
Bitte Klartext, damit keine Gerüchte entstehen:
willst du sagen, dass die genannten HF wie die Kontaktmethodler trainieren, also verhaltensunabhängig jedes HZ mit einer Einwirkung begleiten?
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ICh bezweifle das man einen Eric mit einem Bendix oder dem hund von Mia Skogster vergleiche kann...
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@ Balco
Nun mal ruhig !
Ich möchte nur von DIR wissen, ob Du sie hast trainieren sehen, weil Du ja anscheinend 100 prozentig informiert bist - über die modernen Methoden, meine ich.
Denn wenn Du sie auch nur vom Video her kennst, kannst Du Dir Deine gebetsmühlenartig vorgetragene Heldenverehrung ruhig sparen.
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cschellberg,index.php?page=Thread&postID=81652#post81652' schrieb:Denn wenn Du sie auch nur vom Video her kennst, kannst Du Dir Deine gebetsmühlenartig vorgetragene Heldenverehrung ruhig sparen. Der Theoretiker:appl:
mfg Jochen
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cschellberg,index.php?page=Thread&postID=81652#post81652' schrieb:@ Balco
Nun mal ruhig !
Ich möchte nur von DIR wissen, ob Du sie hast trainieren sehen, weil Du ja anscheinend 100 prozentig informiert bist - über die modernen Methoden, meine ich.
Denn wenn Du sie auch nur vom Video her kennst, kannst Du Dir Deine gebetsmühlenartig vorgetragene Heldenverehrung ruhig sparen.
Was man auch nicht außen vor lassen sollte > viele Ausbildungsmethoden funktieren nur dann so, wie man es auf den Seminaren sieht, wenn die Behandlung / Haltung des Hundes außerhalb des Hundeplatzes die gleiche ist wie beim Referenten des Seminars. Manche "Spitzensportler" setzen sich komplett über das Bedürfnis des Hundes als Rudeltier hinweg, vereinsamen ihn absichtlich in "Käfighaltung", damit er sie in der UO anhimmelt und um jeden Körperkontakt quasi bettelt. Andere haben die Hunde zwar ab und an mit im Haus, gestreichelt / gekrault wird der Hund aber nicht - das findet ausschließlich nach "guter Arbeit" statt.
Solche Menschen sehen in meinen Augen den Hund lediglich als Sportgerät - nicht als Partner.
Oft genug konnte ich schon beobachten, dass ein Hund bei einem anderen Besitzer / bei anderer Haltung ein "anderer Hund" wurde.
Deshalb ist sicher auch nicht diese oder jene Ausbildungsmethode die beste - sie muß einfach ins Gesamtpaket Hund / HF / Haltung etc. passen.
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
@Dietrich: Von mir auch - super Beitrag! :appl: Erinnert mich ein bisschen an ein Kapitel aus dem Buch "K-9 Scent Detection" von Jan Kaldenbach. Darin beschreibt er das man die Intelligenz von Hunden nicht mehr der des Menschen VERGLEICHEN sollte sondern sie als eine ANDERE Intelligenz ansehen soll. Und das wir in Erwägung ziehen müssen das das was wir bisher über die Intelligenz des Hundes wissen nicht alles ist und wir manche Teile davon warscheinlich nie erfassen können, weil man sich Dinge die man nicht kennt und nie gesehen hat auch nicht vorstellen kann (genau wie ein Farbenblinder sich nicht vorstellen kann wie Grün aussieht, und es ihm auch keiner beschreiben kann).
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Hallo Trine,
auch dem kann ich nur zustimmen!
- findet aber bestimmt bei den modernen Methoden nicht statt - :-)
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Hallo Dietrich,wie gewohnt ein toller Beitrag......zu dem ich allerdings etwas anmerken möchte.
Ich habe in letzter zeit 2 interessante Beiträge im TV gesehen.
Ersterer war ein Bericht über ein Ehepaar,das irgendwo in der Wildnis lebte und dort Schlittenhunde hatte.
Es war ein junges paar Hunde ,R/ H,die ca 6.mon. in der Meute aufwuchsen.Der Besitzer machte sich m die junge Hündin Sorge,sie wurde vom Bruder und Vater heftig attackiert,aber er beließ sie da und am nächsten Morgen lag sie totgebissen im Schnee.
Es war eine Entscheidung des Mannes zwischen Mitleid und dem Risiko,sein Leben seine Hunden bzw einem funktionierenden Rudel anzuvertrauen.
Zweiter, etwas erfreulicher,2 Hune sassen nebeneinander und mußten Pfötchen geben.
Für jede Aktion gab Belohnung,immer abwechselnd.Nach einiger Zeit wurde dann aber immer nur ein Hund für die Aktion belohnt,worauf der andere nach kurzer Zeit die Mitarbeit einstellte.
Dieser Hund hatte aber vorher,alleine,intermetierend verstärkt,diese Übung ewig wiederholt.
Fazit,ein hund kann Situationen differenzieren und vergleichen,Fähigkeiten,die durchweg Intelligenz erfordern.
Worauf ich hinaus will,sicher weiß man heute,das man ohne Zwang viele Dinge besser machen kann,aber im Umkehrschluß,warum muß ich Verhaltensweisen,die mein Hund hat,weg lassen,weil mein Menschiches Denken es als Ethisch bedenklich empfindet.
Grade im letzten viertel Jahr hatte ich wieder das Glück,zu erleben,wie ein junger Rüde sich in ein bestehendes Rudel einleben mußte.
Obwohl es durchweg keine "netten" Hunde waren,hatte der kleine von Anfang an die Werkzeuge bei der Hand,die ihm ein sicheres Aufwachsen garantierten.
Und wenn der kleine mal Übermütig wude,gabs ein Quieken und damit wars erledigt.
Warum also soll ich mich nicht diesen Fähigkeiten bedienen,die die Natur dem Hund mitgab....nur weil wir Menschen andere Moralvorstellungen haben?
Und damit komm ich zur Causalkette.
Ich gebe dir vollkommen Recht,das oberste Ziel muß es sein,Arbeitsbereitschaft und Lernfähigkeit unserer Hunde zu erhalten.
Nun ist aber die Krux,das über Vererbung von zu ähnlichen Hunde wichtige,( oben erwähnte) Eigenschaften verloren gehen.Also ist es wichtig,die Hunde möglichst roh zu sichten,um zu erkennen,wie die nervliche und triebliche Ausstattung vorhanden ist.Die Fähikeit der Ausbildbarkeit ist danach ja noch besser zu erkennen,wenn man die Sichtungen über einen langen Zeitraum aufrecht hält.
Wenn ich also die oben genannte Kette als wichtigen Bestandteil einer funktionierenden Zucht sehe,dann muß ich entscheiden,ob auf Prüfungen die Hunde hoch bewertet werden,die ständig ihren HF aktivierend um den nächsten Schuß anbetteln oder die Hunde,die erkennen lassen,das sie sich unterordnen,das heißt,ihre primären Interessen zu unterdrücken,weil sie einer höheren Ordnug,(zB Erhalt /Ordung des Rudels)folgen.
Ein Hund muß Zwänge verarbeiten können,sonst ist es kein Gebrauchshund.
Das,was 1980 von Raiser als "modern" vorgestellt wurde ist heute "kalter Kaffe",......was morgen modern ist ??????????????
unsere Hunde funktionieren Gottseidank immer noch nach ihrem über Jahrhunderte erfolgreichem System,trotz aller Bemühungen unserer Seits.
Laßt uns unsere Hunde als Hunde behandeln,gut behandeln,aber vergessen wirs,sie zu besseren Menschen umzufunktionieren,dafür sind sie nicht geeignet.
LG Heinz :cheers:
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
Trine,index.php?page=Thread&postID=81654#post81654' schrieb:viele Ausbildungsmethoden funktieren nur dann so, wie man es auf den Seminaren sieht, wenn die Behandlung / Haltung des Hundes außerhalb des Hundeplatzes die gleiche ist wie beim Referenten des Seminars. ..
Deshalb ist sicher auch nicht diese oder jene Ausbildungsmethode die beste - sie muß einfach ins Gesamtpaket Hund / HF / Haltung etc. passen.
Ich habe nicht von Seminaren sondern von Wettkämpfen gesprochen. Aber vor allem von den Wirkungen der Methoden auf den Hund.
Die prinzipiellen Wirkungen der Kontaktmethode mit ihren obligatorischen gleichzeitigen Einwirkungen bei jedem HZ, unabhängig vom Verhalten des Hundes, (der hatte ja noch gar nicht die Chance etwas richtig oder falsch zu machen) sind nicht gebunden daran, ob der Hund im Zwinger oder im Haus gehalten wird, ob er häufig oder nie gestreichelt wird.
So ist es auch mit den modernen Methoden, denn die Wirkungen von Deprivierung stehen auf einem ganz anderen Blatt, wie auch die Wirkungen besonders engen und liebevollen Umgangs.
Das ist wirklich ein anderes Thema, denn es betrifft u.a. die Wertigkeit bestimmter Primärverstärker.
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