Beiträge: 973
Themen: 24
Registriert seit: Sep 2006
Ich hatte das in dem Alter auch und war vollkommen entsetzt ob das jemals was wird.
Erstmalig gebellt hat sie dann als sie im Verein mit einem anderen HF ganz locker im Heim gespielt hat, wobei der sie die ganze Zeit gepiesackct hat und so leicht gezwickt, geärgert. Da hat sie dann aus Frust und Wut (sie war so richtig angegast) dann plötzlich gebellt. Das haben wir dann anfangs auch in den Schutzdienst so eingesetzt, bis sie das "Zwicken" vorher nicht mehr gebraucht hat...
Vielleicht eine Idee für Deinen Hund - ist halt im Prinzip auch eine Agggressionsgeshichte, aber eben nicht nur Drohen sondern richtig heftig ärgern (meine war aber so brav, dass sie nicht wild blank gebissen hat sondern damit Hemmungen hatte, hat rein nur Beute genommen).
tschau Anja
Beiträge: 83
Themen: 13
Registriert seit: Sep 2006
Hallo,
hatten auch schon mal das Problem bei einer jungen Schäferhündin auf unserem
HUPLA, die brachte keinen Ton raus -
wir haben dann Ringhetzen gemacht - und da gab die Hündin auf einmal richtig "Gas"
die bellte was das Zeug hielt....grins... .... und auch die erfahrenen Schutzhunde hatten riesen Spaß daran -
wird bei uns auf dem Platz immer mal wieder miteingebaut.
Grüßle
Liane
http://www.zwinger-vom-bauernland.de
Beiträge: 133
Themen: 1
Registriert seit: Sep 2006
Mika,index.php?page=Thread&postID=73736#post73736' schrieb:luca,index.php?page=Thread&postID=73733#post73733' schrieb:Nein, Du stehst ihm im Weg 
Also ich bin der Helfer und glaube nicht das ich ihm im Weg stehe :-)
Ich hatte das auch so verstanden, dass Du der Helfer bist. Wenn der Hund etwas von Dir will, dann muss er etwas machen, nicht Du. Die Beschreibung Deiner Versuche gehen alle in die Richtung, dass Du etwas getan hast, um ihn ins Bellen zu bringen. Er muss etwas machen, um Dich zu bewegen. Aktiver Hund, passiver Helfer.
Wenn es ein echter Beutegeier ist, dann wird er in der Beute nicht bellen, sondern ist schon im Kopf dabei, die Beute zu schlagen. Wenn er in dem Alter schon mit Aggression antworten kann, dann wird er Dich beissen wollen, wenn er kann und Du ihn belastest. Auch wieder kein Bellen. Wenn das Selbstbewusstsein der Hunde sehr groß ist, dann bellen die nicht. Wozu auch.
Ich würde vorschlagen, dass der HF den Hund an lager Leine (mindestens 5m) auf den Platz stellt und von da an die Klappe hält. Kein Lob, kein Auffordern, kein "Voran". Du brauchst einen großen Abstand zum Hund - mindestens 10m würde ich sagen. Nimm am besten einen Lappen, weil dort eine großräumige Beutebewegung möglich ist. Stell Dich einfach hin und zeig vielleicht einmal, dass der Lappen durch die Luft von einer auf die andere Seite fliegt. Von da an bewegst Du Dich nicht mehr. Kein Wackeln mit der Beute, kein Fixieren, keine Wehrreize, einfach spannungslos Pause machen.
Von da an kann es viele Minuten dauern, bis etwas passiert. Der Hund wird aber früher oder später eine Ersatzhandlung zeigen. Da musst Du dann flott sein und diese (ein Quietschen oder eine auffordernde Bewegung in Deine Richtung reicht schon) sofort mir der gleichen Beutebewegung bestätigen aber auch sofort Deine Aktion wieder einstellen. Er muss Dich fordern, nicht Du musst es machen. Das meinte ich damit, dass Du ihm Weg stehst
Der Weg sieht zu Anfang sehr blöd aus, weil schlicht nichts passiert. Das wird aber sehr schnell besser, wenn der Hund es begriffen hat. Ich gehe davon aus, dass der Hund anatomisch in der Lage ist zu bellen.
Aus dem Lappen wird dann ein Kissen und er kann Dich dann heranbellen, um die Beuet zu bekommen. Den Rest kennst Du ja.
Wenn das nicht reicht, kannst Du den Hund anbinden und der HF geht weg - er ist vielleicht das Problem. Gleiches Spiel ohne HF.
Wenn das nicht reicht, bindest Du den Hund an (ohne HF in Hundenähe) und machst SD vor seinen Augen in 10 m Abstand mit einem Hund der bellt (Stellen&Verbellen mit AN/AUS, keine großen Aktionen, aber zwischendurch fliegt die Beute quer zum Kandidaten). Sobald der Kandidat belohnenswerte Geräusche von sich gibt, fliegt die Beute in sein Richtung.
Jeder Variante solltest Du aber mindestens 5-10 Einheiten die Chance geben. Es braucht manchmal schlicht Zeit.
Die Art der Bewegung des Helfers ist auch nicht ganz unwichtig. Insgesamt muss da viel aus dem Bauch heraus wie ein Reflex passieren. Mit viel Denken klappt das deutlich schlechter. Wenn man sich die Methode zu eigen macht und den nächsten Schritt schon genau im Kopf und in der Muskulatur hat, dann ist der Hund als Spezialist der Körpersprache ein sehr schneller Lehrling.
Eigentlich ist das ganz easy  Wenn Du (oder der HF) in der Nähe von Oldenburg/Bremen bist, helfe ich Dir gerne.
Schöne Grüße,
Andreas
Beiträge: 975
Themen: 75
Registriert seit: Nov 2006
luca,index.php?page=Thread&postID=73763#post73763' schrieb:Ich würde vorschlagen, dass der HF den Hund an lager Leine (mindestens 5m) auf den Platz stellt und von da an die Klappe hält. Kein Lob, kein Auffordern, kein "Voran". Du brauchst einen großen Abstand zum Hund - mindestens 10m würde ich sagen. Nimm am besten einen Lappen, weil dort eine großräumige Beutebewegung möglich ist. Stell Dich einfach hin und zeig vielleicht einmal, dass der Lappen durch die Luft von einer auf die andere Seite fliegt. Von da an bewegst Du Dich nicht mehr. Kein Wackeln mit der Beute, kein Fixieren, keine Wehrreize, einfach spannungslos Pause machen.
Von da an kann es viele Minuten dauern, bis etwas passiert. Der Hund wird aber früher oder später eine Ersatzhandlung zeigen. Da musst Du dann flott sein und diese (ein Quietschen oder eine auffordernde Bewegung in Deine Richtung reicht schon) sofort mir der gleichen Beutebewegung bestätigen aber auch sofort Deine Aktion wieder einstellen. Er muss Dich fordern, nicht Du musst es machen. Das meinte ich damit, dass Du ihm Weg stehst 
Hallo, das ist genau die Methode die ich in den 80zigern von Helmut Raiser gelernt habe und nach der ich, bisher, immer erfolgreich gearbeitet habe. Dieser Hund sagt keinen Mucks, er steht in der straffen Leine und würde, wenn mit Halsband gearbeitet, irgendwann umkippen. Nun ist gestern etwas passiert, meine Frau und die Besitzerin des Mallis sind zusammen zu einer Messe gefahren und der Hund blieb bei mir. Wir haben dann so im Garten rugedölmert und da stand ein Korb aus Drahtgeflecht. Ich also die Griffe abmontiert einen Ball geholt und ihn unter den Korb gelegt. Hund rastete total aus und fing nach etwas Motivationsarbeit sofort an zu bellen. Das ganze mehrfach wiederholt und jetzt bellt er. Du hattest recht, ich stand ihm im Weg !!! Danke für die vielen guten Tips, mal sehen wie es weitergeht :-))
Gruß
Mika
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein
Beiträge: 133
Themen: 1
Registriert seit: Sep 2006
Na super, dann hast Du ihn ja.
Ich hätte ihn nicht im Geschirr arbeiten lassen. Das Halsband schafft einen Konflikt, den man nutzen kann. Wenn er nicht umgefallen ist, dann warst Du zu ungduldig :-) Er hat dabei dann womöglich gelernt, nur lange genug die Klappe zu halten und dann macht der Typ wieder was.
Schöne Grüße,
Andreas
Na das ist doch wohl super! Und manchmal kommt man je echt auf die einfachsten Dinge nicht...
Viel Erfolg weiterhin!! Gib mal Bescheid, wie sich das entwickelt hat, ja?
Beiträge: 975
Themen: 75
Registriert seit: Nov 2006
luca,index.php?page=Thread&postID=73775#post73775' schrieb:Ich hätte ihn nicht im Geschirr arbeiten lassen. Das Halsband schafft einen Konflikt, den man nutzen kann. Wenn er nicht umgefallen ist, dann warst Du zu ungduldig :-)
Hallo, ich arbeite auch nie mit Hetzgeschirr, aber er ist im Halsband umgekippt, und da blieb mir nichts anderes übrig. Mit dem Hetzhalsband ging es auch nicht.
Nun reviert er zwei Verstecke und verbellt das Körbchen mit dem Ball. Muß jetzt ein neues Körbchen finden wo ein Helfer reinpasst  :cheers:
Gruß
Mika
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein
Beiträge: 404
Themen: 14
Registriert seit: Jan 2009
Hallo Mika, hier das "Körbchen"

- Innenleben raus, klein gewachsenen Helfer mit Ball und Beissarm rein! mfg Chris
"Alle klugen Menschen wissen, dass die Wahrheit nicht die Hauptspeise ist,
sondern nur ein Gewürz dazu"
Beiträge: 1
Themen: 0
Registriert seit: Aug 2009
Stelle den kleinen Racker in die Ringhetze,lass deinen Helfer rennen und hetzten was er kann,alle Hunde,nur DEINEN nicht,er soll Ihn garnicht beachten,immer nur die Beute belanglos ,ohne den Hund zu beachten,an Ihm vorbeiziehen zum nächsten Hund,er soll so tun,als wäre dein Hund garnicht da....mach das mal eine ganze zeitlang,du wirst dich wundern wie schnell dein Hund anfängt Laute von sich zu geben,sollte er dann einmal in der Ringhetze einen Laut von sich geben,dann soll dein Figurant sofort die Beute, deinem Hund überlassen und du läufst mit deinem Hund vom Platz,aber wirklich NUR wenn er was von sich gibt,es erfordert Zeit und "Champagnerfinger" von deinem Figuranten......(Sollte dein Hund bei den ersten Übungsstunden nichts von sich geben,dann muss er halt zusehen,wie seine "KUMPELS" mit der Beute vom Platz laufen) :whistling:
es grüsst der DETLEF :feuerteufel:
Beiträge: 230
Themen: 18
Registriert seit: Jul 2007
@DETLEF
ich wette ,,nach deiner anleitung,gibt der hund keinen laut von sich.
das problem ist einfach ,das er beißen durfte ohne zu bellen.
die sv-typische hetzerei bringt bei den meisten malis nix. auch peitsch u.s.w macht den hund zu.
ich würde das das territorialverhalten bzw revierverteidigung ansprechen.
jede beute oder weiche bewungen sind gift fürs bellen.
ich würde den hf mit dem hund auf den platz,,,oder besser noch an einem dem hund unbekannten ort stellen(ca 10 min)
der helfer steht min 50schritt entfernt versteckt.
fühlt der hund sich an diesem ort sicher,tritt der helfer (OHNE BEUTE) stakato ,steif ,mit bedrohender haltung aus dem versteck und bleibt ganz steif und ruhig stehen.
im besten fall,fängt der hund zu brummen an und wuff.in dem moment flüchtet der helfer wieder in sein versteck. nach einigen sekunden das selbe von vorn.
duch diese arbeit bekommt der hund das gefühl den eindringling ( helfer) zu dominieren.
später weitet man diese arbeit aus das der helfer fürs bellen ihm eine beute hinwirft.
ich persönlich fange mit diesen arbeiten bei unseren malis sehr früh an 5-6 mon ,weil ein beute abgefütterter hund meist nicht gut ins bellen kommt,,jedenfals nicht das bellen was wir uns wünschen.
mfg enrico
Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden.
|