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lässt Beute nicht mehr aus
#11
NinaD,index.php?page=Thread&postID=65338#post65338' schrieb:Bei meinem nächsten Hund werde ich versuchen, Clickern, Beutetausch und "Finger sanft in den Fang schieben und auf die Zunge drücken" zu kombinieren..
Leider hat mich die Natur mit nur zwei Händen ausgestattet.
Wenn ich mich nicht verzählt habe, würde ich aber vier brauchen.
1 x für den Clicker
1 x für das Tauschobjekt
1 x für den "Zungendruck"
1 x für die im Fang befindliche Beute

...wobei Letzere vielleicht nicht gehalten, sondern fallen gelassen werden kann. Also gibts doch noch einen Hoffnungsschimmer. Ich brauche nur noch drei Hände! Na, das müßte doch zu machen sein! Big Grin
MfG
Maik
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#12
bei meinem hund habe ich das über das spiel gemacht. und dies als welpe. der lappen war eigendlich medium zu mir, nicht der selbstbelohnende beutewert. über das ablassen ist sie wieder zum spiel gekommen, nicht ablassen bedeutet abbruch.

später hat sich das gedreht. selbstständiges ablassen führt zum abbruch. dadurch bekommt dann das aus eine besondere wertigkeit für den hund, denn nur dies bedeutet keinen abbruch. er kann das ablassen eigendlich nicht mehr selbst entscheiden.

da ich meinen jetzigen hund clicker muß ich da schon aufpassen. variable bestätigung für ein nicht trennen oder auch zu früh trennen ohne aus ist schon hier ein schwerer fehler. das vorab beschriebene habe ich allerdings ohne clicker gemacht.

bei meiner hündin und meinem vorherigen rüden hat das so funktioniert, beim aus hat es nie schwierigkeiten gegeben. ist aber auch nur ein boxer.

gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#13
M. Lorenz,index.php?page=Thread&postID=65341#post65341' schrieb:
NinaD,index.php?page=Thread&postID=65338#post65338' schrieb:Bei meinem nächsten Hund werde ich versuchen, Clickern, Beutetausch und "Finger sanft in den Fang schieben und auf die Zunge drücken" zu kombinieren..
Leider hat mich die Natur mit nur zwei Händen ausgestattet.
Wenn ich mich nicht verzählt habe, würde ich aber vier brauchen.
1 x für den Clicker
1 x für das Tauschobjekt
1 x für den "Zungendruck"
1 x für die im Fang befindliche Beute

...wobei Letzere vielleicht nicht gehalten, sondern fallen gelassen werden kann. Also gibts doch noch einen Hoffnungsschimmer. Ich brauche nur noch drei Hände! Na, das müßte doch zu machen sein! Big Grin
:lachschlapp:

Wie schön, dass es noch so aufmerksame Leser gibt, denen kein Detail entgeht. :biglaugh:

Es soll ja Menschen geben, die im Hundesport und auch sonst höchst erfolgreich ihre Füße zur Hilfe nehmen. :wink2: Wobei ich zugeben muss, dass ich mich nicht dazuzählen kann und tatsächlich auch nur zwei Hände zur Verfügung habe.. Confusedquint:



Nein, im Ernst. Ich hatte es mir folgendermaßen vorgestellt: linke Hand für Zungendruck und rechte Hand sowohl für Clicker (zwischen Zeigefinger und Daumen) und Tauschobjekt (mehr im Bereich der Handfläche). Die im Fang befindliche Beute kann der Hund fallenlassen. Außerdem kann man notfalls auch mit einer zweiten Person arbeiten, was sich beim Clickern ohnehin gelegentlich anbietet.

Aber wo wir gerade bei Schwizgebel waren: er antwortet ja auf die Frage, warum er denn nicht mit dem Clicker arbeite, ebenfalls, die Natur habe ihn nun mal leider nur mit zwei Händen ausgestattet. Und die seien beim Arbeiten mit seinem Hund schon mit E-Gerät und Flexileine belegt. Big Grin



LG

Nina
All great dogs, like all great men work because they have to, but because they want to action is their chief medium of happiness.
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#14
moin nina

zur not kannst du ja auch mit einer pfeife(ich meine nicht den hund)arbeiten, dann hast du beide hände frei.

eine für den ring und die andere für die fische Big Grin

gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#15
Moin Moin,

viele Weg führen ja bekanntlich zum Ziel, aber ich halte es für keine Gute Idee, mit den Fingern im Fang eines Hundes herumzudrücken, es sei denn, man hat mehr als 10 davon und möchte sich trennen - lassen.

Wenn überhaupt, dann kann man den Gaumenreflex ausnnutzen, aber auch das ist eher unklug für solch eine Übung. Viel zu viel herumgemache am Hund. Was lernt der Hund dabei? Finger im Fang heisst Aus. Will man das?

Beutetausch ist ok, wenn sich der Hund dafür anbietet -macht dieser aber nicht. Hörzeichen ist ok, wenn er denn darauf hört. Macht er aber nicht.

Ich habe im SD einen änhlichen Kandidaten gehabt, der ums Verrecken nicht ausgelassen hat, egal, was man gemacht hat. Zwänge bei Aus sind immer übel und es rächt sich früher oder später. Ich bin einen Weg gegangen, der zwar lange dauert bzw in diesem Fall mit 3 Monaten lange gedauert hat, aber nachhaltig funktioniert hat.

Beutetrieb ist ermüdbar. Geduld führt zum Ziel. Ich habe den Hund mit Beißkissen ins Platz genommen und dafür gesorgt, dass es keine Herumschüttelei gibt. Ruhig halten ist erlaubt. Nach einiger Zeit konnte ich das Kissen dann auf den Boden drücken und der Hund hat es immer noch festgehalten. Leichte Gegenwehr wird blockiert mit einen "Nein". Halten ist ok. Der Hund wird diese Position bevorzugt halten, weil es ihm angenehm ist.

Zu Anfang reicht das und der Hund darf wieder mit der Beute laufen. Die Zeit des Haltens der Beute am Boden wird ausgedehnt. Die Reizlage ist so relativ gering und der Trieb kontrollierbarer. Der Hund wird früher oder später von alleine trennen, weil der Beutetrieb einfach nachlässt wenn die Zeit der Beute am Boden nur lang genug ist. Das ist der spannende Teil: es kommt sofort ein ruhiges "Aus" während des Trennens und ein sofortiges anschließendes ruhiges Lob. Darauf achten, dass sich die Beute beim Trennen möglichst nicht bewegt. 3-5 Sekunden Pause und "Pack" mit leichter Bewegung in der Beute aktiven den Hund wieder.

Er wird lernen, dass Aus keine Strafe ist und ihm ein Spiel eröffnet. Bevor das nicht funktioniert, braucht man sich um Dinge wie Absicherung, Kommando-Artikulation, Trennen an nicht toter Beute bei solchen Hunden gar nicht zu kümmern.

Streßfreies Trennen, anschließendes Lob und erneute Beutofokussierung sind für mich ein sehr guter Weg gewesen. Finger in irgendwelche Körperöffnungen zu stecken erschliesst sich mir nicht zwingend als lohnenswerter Weg, auch wenn populäre Menschen das für gut halten.Persönlich hätte ich von dem Herrn eingentlch etwas anderes erwartet, wenn er es denn so gesagt hat.

Gruß,

Andreas
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#16
Das ist ja die Art,wie im RSV das Trennen vermittelt wird.Ist aber sicher schwierig zu verstehen,ohne es in Natura mal gesehen zu haben.
Wenn der Hund in der fixierten Bodenlage ist,kann der Helfer auch durch unterschwellige Bewegung die Aufmerksamkeit des Hundes auf sich ziehen,was einen neuen Reiz ergibt,der von bisherigen (Halten) ablenkt und dadurch ein trennen erleichtert. Ein Blatt zB. aufheben und fallen lassen wirkt auch manchmal Wunder,absolut wichtig ist die schnelle Bestätigung des gewünsch. Verhaltens( 0,5-3 sek).

NinaD,die Sichtweise von Schwitzgiebel kann ich nicht so teilen,es kann eine Variante sein,aber sicher nicht die alleinige.
Ich mache mit meinem Hund Tauschspielchen,nachdem er das HZ versteht,einfach um die Geschwindigkeit des Handlung zu steigern und dem Hund zu bestätigen,das das HZ "Aus" nur ein wechseln in eine andere Handlung ist.
So kann mein Hund unterscheiden zwischen halten,trotz anderm Ball vor der Nase und wechseln zum anderen Ball auf HZ "Aus".

Na,und meine Finger ins Maul stecken,da hab ich aber schon genug gesehen,never,ich hab vielleicht deshalb noch alle dran Big Grin Big Grin .
Im Ernst,halt ich nicht für empfehlenswert,da muß man schon den Hundetyp einschätzen können.
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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