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Welches Trockenfutter füttert Ihr?
#21
Gilette,index.php?page=Thread&postID=59503#post59503' schrieb:Deine Ansätze in allen Ehren, aber wenn ich so durch die Forenwelt der Hundehalter surfe glaube ich langsam dass diese Futtersuchen sich echt zum Hype entwickeln. Man hatte (und hat) auch gute, leistungsfähige und bis ins hohe Alter gesunde Hunde obwohl diese nur Tischabfälle, trockenes Brot und Schlachtabfälle bekommen/bekamen. Wenn die Ansprüche eines Hundes an seine Ernährung wirklich so hoch wären wie uns mittlerweile von allen Seiten suggeriert wird dann hätten wir heute keine mehr. Die hätten nämlich alle die Fütterung der letzten 5000 Jahre nicht überlebt.
Du hast vollkommen Recht. Hier geht es aber nicht um die Ansprüche meiner Hunde, sondern um meine! Ich weiß, dass Laika auch alt wird mit Chappi. Aber ich möchte etwas füttern, was ihr bekommt, was ihr schmeckt UND wobei ich ein gutes Gefühl habe. Und deshalb suche ich ein Trockenfutter, was meinen Ansprüchen entspricht. Laika ist es recht herzlich egal, was in den Napf kommt. Sie futtert alles. Wenn Menschen keine Ansprüche bzgl des Futters ihrer Hunde hätten, gäbe es nicht so viele Futterhersteller etc.
Ziel ist es zwischen Mensch und Hund eine harmonische Beziehung zuschaffen, in der sich Mensch und Hund gegenseitig Respekt und Vertrauen entgegenbringen und sich durch feine Signale verständigen können.

Hunde können nicht lernen, so zu denken wie Menschen, aber Menschen können lernen, so zu denken wie Hunde.
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#22
hast ne pm
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#23
Hallo, also meine kleine, welche im Sport und Schau aktiv ist bekommt Happy Dog "Champion". Ihre Mutter: Happy Dog Toscana/Neuseeland oHader Irland und mein Mischling Happy Dog Senior. Habe früher auch viel anderes (Bosch, Bewidog, RC, Eukanuba, usw) probiert, aber bin seit ca. 6 Jahren bei Happy Dog und zufrieden damit. Meiner Meinung nach solltest du (eher dein Wuff) einige Sorten ausprobieren und dann entscheiden. Denn jeder Hund ist anders.

Lg

Ta-maja
lg

Ta-Maja
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#24
Laika*April08,index.php?page=Thread&postID=59517#post59517' schrieb:Aber ich möchte etwas füttern, was ihr bekommt, was ihr schmeckt UND wobei ich ein gutes Gefühl habe.

Wenn du ein gutes Gefühl haben willst, dann darfst du dich aber nicht so sehr mit der Herstellung von Trockenfutter und den Inhalten beschäftigen. Dann vergeht das gute Gefühl nämlich.

LG

Dorothee
Gruß

Dorothee
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#25
Laika*April08,index.php?page=Thread&postID=59488#post59488' schrieb:Huhu!

Erst Mal Zwischenstand. Danke Euch für die vielen interessanten Antworten.
Beim Trockenfutter ist mir wichtig:
1.Dass keine tiereischen Nebenerzeugnisse vorhanden sind, sondern ein qualitativ hoher Fleischanteil in der Trockemasse.
2.Es sollte Glutenfrei sein (am Besten ganz Getreidefrei...da ist immer ein komisches Gefühl) bzw. Als Kohlenhydratquelle Kartoffel oder Reis

[...]

Markus Mühle ist laut Deklaration auch sehr gut, enthält ca 30% Fleisch i.d. Trockemasse, aber laut Stiftung Warentest mangelhaft wg. d. Calciumaufnahme, schade eigendlich.

Markus Mühle ist nicht Getreidefrei - wie Du es ja willst.

Allerdings kannst Du die Abwertung durch Stiftung Warentest getrost vergessen. Die hat Markus Mühle erhalten, weil sie ihr Futter als für alle Altersstufen - vom Welpen bis zum Senior - bewerben und Stiftung Warentest war der Überzeugung, daß für Welpen der Calciumgehalt ungeeignet ist. Abgesehen davon, daß man sich da selber Gedanken (andere Gedanken) machen kann, ist das unerheblich, wenn man einen erwachsenen Hund füttert.

Wenn das also Dein Haupteinwand war, dann würde ich an Deiner Stelle Markus Mühle füttern (hab ich auch eine Zeitlang getan) - oder aber zur Schwesterfirma Luposan wechseln, die ein getreidefreies Pressfutter auf Kartoffelbasis anbieten - zum gleichen Preis, wie Markus Mühle.

Gruß,

Claudia
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#26
Zitat: bis ins hohe Alter gesunde Hunde obwohl diese nur Tischabfälle, trockenes Brot und Schlachtabfälle bekommen/bekamen. Wenn die Ansprüche eines Hundes an seine Ernährung wirklich so hoch wären wie uns mittlerweile von allen Seiten suggeriert wird dann hätten wir heute keine mehr. Die hätten nämlich alle die Fütterung der letzten 5000 Jahre nicht überlebt.
Da ist was wahres dran !

So anspruchsvolle Hunde in der Ernährung hätte sich früher kein Mensch LEISTEN können. Meiner Meinung nach nutzen die "High End Premium Futteranbieter" die Fehler der Pioniere im Trockenfutter aus. "Wo mehr drinn ist, darf auch mehr kosten, und wer das seinem Hund nicht bieten kann ist ein schlechter Halter". So lautet doch die Botschaft oder nicht ?

Ich frage mich nur, ob es dem tatsächlichen Bedarf eines Hundes entspricht, wenn so viel Fleischanteil im Futter ist ??

Mal abgesehen von den Skandalen mancher "High End Premium Hersteller" (wo später nicht mehr das drin war was drauf stand) wurden meine ersten Hunde wesentlich älter mit Billigfutter, als die Generation danach mit teurem Premiumfutter. Zufall ?

Grüßle

Birgit
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#27
Bendor Golden Duke,index.php?page=Thread&postID=59898#post59898' schrieb:Ich frage mich nur, ob es dem tatsächlichen Bedarf eines Hundes entspricht, wenn so viel Fleischanteil im Futter ist ??

Äehm, in welchen der üblichen Fertigfutter ist denn ein hoher Fleischanteil?

Du meinst also daß der Hund im Laufe der vergangenen ca. 60 Jahre (länger wird auf so breiter Basis wie heute noch kein FeFutter verfüttert) evolutionstechnisch gesehen einen so großen Schritt gemacht hat daß er sich an den relativ geringen Fleischanteil des industriellen Fertigfutters angepaßt hat? Daß er einen Fleischanteil im Futter, wie ihn ein Beutetier liefert, nicht mehr verträgt?

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#28
Naja,

historisch betrachtet wurden Hunde selten mit viel Fleisch gefüttert. Einfach, weil man es sich nicht leisten konnte.

Und teilweise auch aus ideologischen Gründen - z. B. Herdenschutzhunde wurden mit Getreidebrei etc. gefüttert und nicht mit Fleisch, weil man Angst hatte, daß sie sonst anfangen würden das Vieh, daß sie zu beschützen hatten, zu fressen.

Es gibt da ganz interessante historische Literatur.

Insofern sprechen wir wenn dann nicht davon, daß in den letzten 60 Jahren sich etwas verändert hat.
Wie wurden Haus und Hofhunde z. B. im Mittelalter ernährt, wie im Jahre 1 AD? (Und wie schnell Anpassungen funktionieren können zeigt z. B. die in Mitteleuropa vorhandene Milchverträglichkeit bei Erwachsenen ...)

Für mich sind aber die ganzen Fürs und Widers kein Beweis dafür, daß Hunde hochwertiges Futter nicht brauchen.
Die Frage ist für mich vielmehr, ob das, was uns von Herstellern als hochwertig verkauft wird, auch wirklich hochwertig ist.

Wenn ich mir die Werbemaschinerie einiger Hersteller so angucke - dann glaube ich manchmal, daß da mehr Geld in den Werbeetat fließt, als in den Einkauf der Rohstoffe.

Insofern kann meiner Meinung nach ein Hersteller, der keine Werbung macht und sein Futter nicht weltweit vertreibt, zu günstigeren Konditionen Futter mit hochwertigen Inhaltsstoffen anbieten, als ein weltweit operierender Hersteller, der 2stellige Millionenbeträge alleine in seine Fernsehspots investiert.

Gruß,

Claudia
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#29
Hallo Claudia,

was man allerdings gern übersieht, ist die Tatsache, dass das, was der Mensch den Hunden vorwarf, immer nur einen Bruchteil der Ernährung ausmachte. Die wenigsten Hunde in früheren Zeiten führten ein Leben zwischen Wohnung, Leine und Auto... Sie konnten sich ihren Fleischbedarf sozusagen selbst verschaffen, weil kein Hahn danach krähte, ob ein Hund jagen geht, so ganz für sich.

Tatsache ist jedenfalls, dass man in Zoos davon abgekommen ist, Caniden mit Trockenfutter zu füttern (was man durchaus versucht hat), weil sowohl Gesundheit wie auch Fruchtbarkeit gelitten haben. Heute füttert man wieder Fleisch und Knochen, auch wenn dies (scheinbar!) aufwendiger ist.

LG

Bine
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#30
Hallo Bine,

ich denke die Caniden im Zoo kannst Du nicht mit unseren Haushunden vergleichen.

Und man sollte Tiere in der Natur eh nicht mit Tieren in Gefangenschaft oder Tieren, die von Menschen (wie auch immer) gehalten werden, vergleichen.

Und eins ist auch klar: Das was uns die Futtermittel- und Nahrungsmittelindustrie über ihre Produkte - oder Konkurrenzprodukte - mitteilt soll vorallem einem dienen: Dem eigenen Umsatz! (Von Deklarationspflichten mal ausgenommen - aber auch die werden nach Möglichkeit so genutzt, um eigenen Interessen durchzubringen.)

Ich persönlich mag nur Argumente nicht: Früher lief es so und so und die Hunde waren so und so. Das ist mir zu subjektiv gefärbt.

Und auch wenn ich Trofu fütter, so finde ich doch die Erfahrungen von Leuten die Frischfüttern sehr interessant.
Und niemand soll sagen: Trofu ist besser. Ich fütter Trofu u.a. aus Bequemlichkeit, da bin ich ganz ehrlich. Und ich hoffe zumindestens eins zu füttern, daß die Bedürfnisse meiner Hund gut abdeckt (und nicht nur die Bedürfnisse des Produzenten ...)

Gruß,

Claudia
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