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nickel,index.php?page=Thread&postID=59165#post59165' schrieb:Leute, Leute...ih bin von der Landesmeisterschaft Rettungshund Rheinland-Pfalz zurück. Wir hatten gesern morgem beim Legen der Fährten eine dünne Schneedecke; wir freuten uns schon auf Sichtfährten..beim ersten Hund war dem auch noch so.
Tja, dann sind wir rüber gefahren zu unseren Fährten und siehe da - kein Krümelchen Schnee mehr. Erster Hund auch gleich durchgefallen, keine Anstalten gemacht die Fährte aufzunehmen. Dann kam ich dran; Herz in der Hose und Hund an der Leine...und Hundi ging seines Weges ohne jegliche Mühen. Wir bekamen 198 Punkte (bei der RH gibt es für die Nasenarbeit maximal 200), der nächste Hund fiel durch und dann kam noch ein FH mit 71 und ein RH mit 182. Mit Sehen waar mal gar nix und LR war doch heftig überrascht über den schweren Boden.
Hallo Nickel,
ich beglückwünsche Dich zu dieser tollen Leistung mit Deinem Hund bei dieser Witterung -a: -a: -a:
...schade, das diese positive Mitteilung etwas untergegangen ist...
Ist die Rh-Arbeit vergleichbar mit der FH oder VPG Prüfung?? Gibt es grundliegende Unterschiede in Länge und Schwierigkeitsgraden??
Bitte kurze INFO, -Danke.
...glaube mir, ich arbeite auch nur aus dem Bauch heraus...kein Mensch bekommt mit dem Lehrbuch in der Hand eine akzeptabele Leistung hin.
freundliche Grüße
Iwan1
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... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein... ![[Bild: smilie_happy_288.gif]](http://www.smilies.4-user.de/include/Froehlich/smilie_happy_288.gif) (Zitat: weiß nicht, aber wahr...)
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Dürken,index.php?page=Thread&postID=59186#post59186' schrieb:Du sollest Dir mal abgewöhnen, die Dinge aus dem Zusammenhang zu reißen. Dann nämlich versteht es keiner mehr.
...wie wäre es denn, wenn du dich etwas verständlicher ausdrückst und klarer formulierst...?...denn der Zusammenhang deiner Aussage ist für mich nicht so klar erkennbar, wie ich dir ja auch schon mitgeteilt habe.
Eine Antwort oder wenigstens eine Reaktion in der Sache hätte mich riesig gefreut...
...aber scheinbar war mein Vorschlag auf deinen Wunsch "Ich würde es mir gerne mal ansehen" nicht so prickelnd...
nachdenkliche Grüße
Iwan1
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Wenn Du die Sätze zusammenhängend liest und nicht nur einen Teil davon zitierst, dann wirst Du es verstehen.
Nun zu meiner Gegend - ich denke mal, das kannst Du wohl eher nicht beurteilen wieviel Fährtengelände hier zur Verfügung steht.
Ich wohne in Hannover. Das allerdings spielt hier überhaupt gar keine Rolle.
Wenn Du gerne Deine Fährtenpraxis zeigen möchtest, dann komm doch einfach im März nach Usedom. Dort gibt es ausreichend Fährtengelände, dort werden auch Sven und Ascan sein.
.... und dort ist auch Hotte - Du wolltest Dir die Arbeit von Hotte doch sowieso mal ansehen.
Mir persönlich ist es ehrlich gesagt ziemlich schnurz, wie jemand seinem Hund das Fährten beibringt, wie er trainiert (es sei denn, das ganze ist Tierquälerei). Wenn es am Ende funktioniert, kann es so falsch nicht gewesen sein.
Und ob es funktioniert, sieht man dann, wenn der Hund gut vorbereitet eben diese Arbeit ableistet.
Gruß Dürken
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Uwe Junker,index.php?page=Thread&postID=59176#post59176' schrieb:Zitat von »Iwan1«
...nein, ich werfe hier nichts in einen Topf. Die prim M ist erst das Resultat aus IK auf der Fährte mit KK HZ.
wenn ich deine Ausführungen nun richtig verstanden habe, ist es im Grunde Anfangs so, wie es (fast) alle trainieren. Lediglich die Unterschiede beruhen in der Art des Verstärkens in einem fortgeschrittenen Ausbildungsstadium. Da, wo andere weiterhin den Hund mit Futter "belohnen", auch wenn es nur intermittierend ist, vernachlässigst du dies vollkommen. Mal abgesehen von einem Ball, den du gelegentlich (?? IK) dem Hund zum Spannungsabbau gibst.
Ergo: Lob und Tadel? Deine Vermutung eingangs, Motivation und Lernbiologie in einen Topf zu haben, möchte ich weiterhin entkräften. Es ist so, das die Motivationsart, hier primär, aus dem lernbiologisch konditionierten Verhalten erwächst. Ich verstärke nicht mit dem Kp+K Hörzeichen, sondern ich bestätige richtiges Verhalten! Die Verstärkung erfolgt über die Ausführung des richtigen Verhaltens.
Beispiel: Hund arbeitet ein Trittsiegel aus, intermittierendes Hörzeichen FEIN. Wechsel zum nächsten TS, kein HZ. Beim Wechsel zum nächsten TS Witterung eines Mauseloches, Versuch dies näher zu untersuchen wird mit dem kn-K Hörzeichen NEIN geblockt. Hund gerät in Konflikt und macht Ersatzhandlung, auch diese wird mit HZ NEIN unterbunden. Konflikt wächst und auf das HZ SUCH wird eine Neue Verhaltensweise abgespult, weil die Situation (Stimmung) für den Hund schei...ist. Setzt er dann das schon mal schwach erlernte Verhalten, Nase runter und Trittsiegel absuchen, wird unverzüglich, sobald erkennbar ist, das er jetzt die Witterung des TS aufgenommen hat, das Kp+K HZ FEIN eingesetzt. Der Komfort des Hundes steigert sich. Beim Ausarbeiten des/der nächsten TS wird wieder intermittierend das HZ FEIN eingesetzt. An diesem Ausbildungsstand ist der Übergang von der sekundären Motivation zur primären Motivation gerade im Wandel. Die NEIN´s werden weniger und die FEIN´s auch. Der Hund "versteht" langsam, die Ausarbeitung der TS bereitet eine Angenehme Stimmung. Bis zum nächsten unerwünschten Verhalten, NEIN, Konflikt, Such, FEIN, Fitness steigt (egoistisches Verhalten des Hundes wird angestrebt) usw. Ab einem gewissen Stadium versucht der Hund selbstständig die bestmögliche Fitness zu erlangen. Das ist der Übergang zur Primären Motivation.
Damit der Hund jetzt nicht zu übermütig wird, anfängt zu baggern, zu faseln, unkonzentriert wird, werden nun fährtentechnische Probleme und Schwierigkeiten eingebaut. Diese werden wieder wie vor beschrieben mit NEIN und FEIN (dieses unmittelbare FEIN ist das wichtigste Kriterium bei dieser Art zu fährten) behandelt. Da der Hund immer wieder versuchen wird sich aus dem Stimmungsloch zu ziehen und auch schon gelernt hat, mit welchem Verhalten das geht, nimmt er immer öfter und länger dieses Verhalten an.
Korrekturen sind in jeder Form möglich. Und ein so aufgebauter Hund ist eigenmotiviert, das Triebziel ist die Fährte und braucht mit Sicherheit kein Futter oder Ball etc auf der Fährte zur Bestätigung und Belohnung.
Mein Spiel nach der Fährte wird bewußt zeitlich und örtlich von der Fährtenarbeit abgetrennt und hat auch den Sinn das abgearbeitete Stimmungsbild aufzuhellen. (den Kopp frei machen)
Die ist ein ganz grober Abriss der Fährtenarbeit , nur um das System zu verdeutlichen. Gegenstände, Abgang, Fährtenschild etc werden in ähnlicher Form gearbeitet.
Wie man nun sieht, hier passiert überhaupt nichts weltbewegendes im Gegensatz zu früher, ausser 2 gravierende Dinge. Futter muß schnellstmöglich abgebaut werden und durch (wichtig) konditionierte HZ ersetzt werden. Und das positiv konditionierte HZ muß unbedingt am Anfang wie eine Tretmühle benutzt werden.
Da früher zu wenig oder gar nicht gelobt wurde sind alle mit Zwang belegte Arbeiten in die Meide-Motivation gerutscht und...na ja, kennt ja jeder.
Für interessierte, ich habe mal eine vor sieben Jahren im Gebrauchshund erschienene Abhandlung über Lernbiologie digitalisiert.
Hier der Link zum Runterladen.
freundliche Grüße
Iwan1
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tinka,index.php?page=Thread&postID=59178#post59178' schrieb:Die prim M ist erst das Resultat aus IK auf der Fährte mit KK HZ.
die Primär-Motivation ist erst das resultat aus der instrumentellen konditionierung der fährte mit der klassischen konditionierung mit dem hörzeichen. Hi Reinhard,
ein kleiner übersetzungsfehler hat sich hier eingeschlichen..
die Primär-Motivation ist erst das resultat aus der instrumentellen konditionierung der fährte mit dem klassisch konditionierten Hörzeichen.
...sind deine Fragen in der Antwort an Uwe auch beantwortet??
...sag mal, du kommst doch aus dem Bereich Klichern?? Ich hätte da mal ein paar Fragen an dich...
Ich melde mich dazu.
freundliche Grüße
Iwan1
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Iwan1,index.php?page=Thread&postID=59196#post59196' schrieb:Es ist so, das die Motivationsart, hier primär, aus dem lernbiologisch konditionierten Verhalten erwächst. Ich verstärke nicht mit dem Kp+K Hörzeichen, sondern ich bestätige richtiges Verhalten! Die Verstärkung erfolgt über die Ausführung des richtigen Verhaltens.
Nun sind mir deine Gedanken in Bezug auf Motivation und Lernen klar geworden.
Bye Uwe
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und was bitte soll das..??
Dürken,index.php?page=Thread&postID=59181#post59181' schrieb:Ich würde es mir einfach gerne mal ansehen. Dürken,index.php?page=Thread&postID=59191#post59191' schrieb:Mir persönlich ist es ehrlich gesagt ziemlich schnurz, wie jemand seinem Hund das Fährten beibringt, wie er trainiert (es sei denn, das ganze ist Tierquälerei). Wenn es am Ende funktioniert, kann es so falsch nicht gewesen sein.
Und ob es funktioniert, sieht man dann, wenn der Hund gut vorbereitet eben diese Arbeit ableistet.
Dürken,index.php?page=Thread&postID=59191#post59191' schrieb:Nun zu meiner Gegend - ich denke mal, das kannst Du wohl eher nicht beurteilen wieviel Fährtengelände hier zur Verfügung steht.
Ich wohne in Hannover. Das allerdings spielt hier überhaupt gar keine Rolle.
Wenn Du gerne Deine Fährtenpraxis zeigen möchtest, dann komm doch einfach im März nach Usedom. Dort gibt es ausreichend Fährtengelände, dort werden auch Sven und Ascan sein.
.... und dort ist auch Hotte - Du wolltest Dir die Arbeit von Hotte doch sowieso mal ansehen. ...ich weiss nicht ob du das beurteilen kannst, ich habe oft in der Gegend von Hannover (nicht in Hannover) gefährtet, daher weiss ich auch wie groß die Flächen dort sind-man muss zwar etwas fahren, aber das muß ich hier auch, zwar mit einem anderen Hund, aber egal.
...das ist aber eine Super Idee mit Usedom...ist das im Rahmen eines Seminars..?
danke für den Tip
freundliche Grüße
Iwan1
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Hallo,
Iwan1,index.php?page=Thread&postID=59171#post59171' schrieb:BirgitF,index.php?page=Thread&postID=59157#post59157' schrieb:hallo ascan!
so eine besprechung kann schon mal etwa 10 minuten dauern...
inwieweit verknüpft denn ein hund die katzenfutterdose mit der abgeleisteten sucharbeit?
fühlt er sich denn nicht dann eher für das brave stillsitzen während der besprechung belohnt?
wäre schön,wenn du mir das sachlich erklären würdest,denn ich bin bestrebt,mein training immer zu verbessern..
lg,birgit und rudel
[...]
Deine Fragen beinhalten scharfsinnig die fraglichen Argumente.
Ein Hund "Verknüpft" (im Sinne von Lernerfahrung) das aktuell erlebte Ereignis mit der im zeitlich max 3 Sekunden vorher erlebten Situation! Gute Hundeführer zeichnen sich dadurch aus, dass sie in dieser Zeit ein Verhalten bestätigen, unbeantwortet lassen, oder auch sanktionieren. Das macht die Klickerfraktion (ist positiv gemeint!) auch so erfolgreich, weil sie über ein klassisch konditioniertes akustisches, in der Tonart exakt gleichbleibendes Signal sehr schnell und exakter als es die menschliche Stimme vermag, agieren können (Ich bitte um Korrektur, wenn ich da irre...)
grade das Clickern liefert hier die Erklärung: Ist ersteinmal die Verknüpfung Click = Futter beim Hund erfolgt, so ist es eben nicht mehr nötig, das Futter direkt nach dem Click zu geben. Der Hund gerät durch die Click in eine Erwartungshaltung auf das Futter - und diese überbrückt dann auch durchaus wesentlich längere Zeitspannen, als nur 3 Sekunden. Und grade diese längere Zeitspanne hat den Vorteil, daß durch die positive Erwartungshaltung im Hund Prozesse im Hirn entstehen (hierzu gibt es Untersuchungen), die dann die Belohnung noch intensiver erleben lassen.
Zum Endfutter: Der Hund fährtet in der Erwartung am Ende sein Futter zu erhalten. Dies ist durch viele Trainingseinheiten gefestigt. Wenn nun auf der Prüfung nach dem Ende der Fährte nicht sofort die Belohnung erfolg, so erwartet der Hund sie trotzdem und nimmt sie auch mit Verzögerung nach der Fährte (und als solches nimmt der Hund die Besprechung eventuell wahr) noch noch als zugehörig zur Fährte wahr - eben weil er sie dort erwartet hat.
Erst wenn häufig kein Futter mehr im Anschluss an die Fährte folgt, wird die Erwartungshaltung abnehmen.
(So kann z. B. auch der Clicker in seiner Wirkung abgeschwächt werden, wenn das Versprechen auf die folgende Belohnung nicht eingehalten wird - sprich kein Futter mehr gegeben wird.)
Gruß,
Claudia
Hallo Iwan,
LINK zum Workshop
Gruß Dürken
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Hallo Dürken
Danke.
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