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Hallo Foris,
ich habe mal eine Frage zum richtigen Spielen. Leider habe ich den typischen Anfängerfehler gemacht, nämlich anstatt bei mir zu bestätigen, den Ball geworfen. Und wenn sie mit dem Ball kam und ihn hingelegt hatte, dann den zweiten Ball geworfen. Das funktioniert wunderbar, ist aber nicht Sinn der Sache. Ich weiß jetzt mittlerweile, dass der Hund sich damit selbst bestätigt und mich dann nicht wirklich braucht!
Folgendes Problem haben wir zur Zeit: Auf dem Platz kann ich sie nicht ohne Leine mit Spielzeug bestätigen, da sie den Ball nimmt und sich dann irgendwo auf dem Platz hinlegt. Beute tauschen ist ja schön und gut, aber irgendwann möchte ich ja mit meiner UO weiter machen und so lange sie den Ball nicht freiwillig bringt, bringt auch der Beutetausch nichts.
Habt ihr einen Tip, wie ich meinem Hund das Bringen schmackhaft machen kann? Ich würde sie gerne mit dem Ball oder Beißwurst mal bestätigen und sie darf ein Stückchen laufen damit. Dann soll sie aber zum Spielen zu mir kommen. Wie kann ich dies jetzt "umtrainieren"?
Viele Grüße
Christina
Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag!
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Hallo Christina,
versuch doch mal so mit ihr zu spielen SPIEL
So kannst du richtig lange üben, ohne den Ball abzugeben. Wichtig ist, dass du ihr den Ball nur beim Sitz, Vorsitz und in der Grundstellung gibst und schön das Ende vom Seil festhalten
Liebe Grüße Heike
Liebe Grüße Josy
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Ich persönlich würde unter diesen Voraussetzungen in der UO ganz auf Ball/Beisswurst verzichten und stattdessen lieber mit Futter arbeiten. Allenfalls ganz am Schluss, nach getaner Arbeit die Beute ins Spiel bringen. Obwohl, eigentlich nicht mal das. Wenn Du schon unbedingt das Spiel in der UO beibehalten willst (obwohl man auch mit Futter spielen kann), dann würde ich Dir empfehlen: Beisswurst, kurze UO-Sequenzen, mit BW bestätigen in Form eines Spieles bei und mit Dir (Beutejagd durch die Beine etc.), evtl. kurzes Zerrspiel bei dem Du entweder durch Schnelligkeit gewinnst und aus dem Spiel heraus die nächste Übung einleitest oder aber "Aus" mit Futter, Konzentration auf Dich und weiterarbeiten. Wichtig dabei ist, dass Du selbstverständlich die Schlaufe der BW nie loslässt. Unabhängig davon würde ich auch ausserhalb des Hundeplatzes keine Spielbringspiele mehr machen, Grund hast Du ja schon genannt.
Ein Hund denkt: Er bringt mir Nahrung - er muss ein Gott sein.
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hallo christina,
das problem kenne ich. mit meinem jetzigen hund habe ich das anders angefangen, ich habe sie über mehrere monate immer mit langer schleppleine in der unterordnung gearbeitet. dadurch hat sie gelernt, sie kann nicht weg mit dem ball und wenn sie zu mir kommt geht das spiel munter weiter. anfangs habe ich dann irgendwann mit einem leckerli getauscht und die unterordnung kommt weitergehen. jetzt würde sie dafür nicht mehr tauschen, ist aber weit genug, dass sie kommt und auch auslässt wenn ich das will.
außerdem spielt viel die körperhaltung von dir selbst eine rolle, empfehlen könnte ich da das buch von eckard lind "richtig spielen mit hunden". allerdings ist es verblüffend wie gut die hunde uns beobachten. hatte zwischendurch auch mal wieder ne phase wo sie nicht rankam mit dem ball. meine viel zu entspannte körperhaltung war schuld.
lg doris
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hallo christina,
das problem kenne ich. mit meinem jetzigen hund habe ich das anders angefangen, ich habe sie über mehrere monate immer mit langer schleppleine in der unterordnung gearbeitet. dadurch hat sie gelernt, sie kann nicht weg mit dem ball und wenn sie zu mir kommt geht das spiel munter weiter. anfangs habe ich dann irgendwann mit einem leckerli getauscht und die unterordnung kommt weitergehen. jetzt würde sie dafür nicht mehr tauschen, ist aber weit genug, dass sie kommt und auch auslässt wenn ich das will.
außerdem spielt viel die körperhaltung von dir selbst eine rolle, empfehlen könnte ich da das buch von eckard lind "richtig spielen mit hunden". allerdings ist es verblüffend wie gut die hunde uns beobachten. hatte zwischendurch auch mal wieder ne phase wo sie nicht rankam mit dem ball. meine viel zu entspannte körperhaltung war schuld.
lg doris
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Erst mal vielen Dank für eure Antworten. Ich möchte ehrlich gesagt nicht auf das Spielzeug verzichten. Ich arbeite sie mit Futter und Ball bzw. Beißwurst. Das funktioniert eigentlich auch ganz gut. Das Aus habe ich noch nicht ernsthaft genug durchgesetzt, aber das übe ich mit ihr vermehrt. Nur das Bringen ist halt nicht so einfach. Der Hund hat es ja nicht richtig gelernt.
Na ja, jeder macht mal Fehler würde ich sagen. Und ich bin auch leider erst im Januar zu meinem SV Platz gekommen. Da war es auch schon zu spät mit dem Spielen. Habe jetzt einiges schon ausprobiert und es hat alles nicht so gefruchtet. Wahrscheinlich muss ich einfach mehr Geduld haben.
Ich denke, sie hat einen großen Konflikt mit mir. Wenn sie mit mir spielt, muss sie früher oder später den Ball wieder hergeben. Wenn sie damit weg kann, dann nicht. Und das ist glaube ich das Problem. Habe es mit Beute Hüpft spielen probiert, aber ich kann mich mit dem anderen Ball total zum Affen machen, sie hat ja einen und das ist dann auch okay. Da braucht sie dann nicht mehr bei mir spielen :f: !
Die Körperhaltung spielt eine sehr große Rolle, das habe ich auch schon gemerkt. Auch bei den Übungen. Wenn man unbewusste Dinge mit rein bringt, sie dann nicht mehr macht und der Hund sich wundert, was er jetzt machen soll. Das ist mir auch schon passiert :pf: ! Anfänger halt.
@Josi: Das Video sieht toll aus, aber da brauche ich erst mal ein gefestigtes Kommando Aus (ist bei mir das Kommando Schluß). Dann würde das auch funktionieren. Und ich muss den Ball selbst immer frei geben. Damit sie weiß, wann darf ich ihn nehmen und wann nicht. Habe ich auch erst gerade herausgefunden und versuche es im Moment, immer mit einzubringen. Oh weh, lauter Baustellen  ! Aber ich bin guter Dinge...
Viele Grüße
Christina
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Hi Chrissi,ich habe deine Videos angesehen,schau dir die Videos nochmal an und schreib dann mal zurück was dir aufgefallen ist,vergleiche zn dann das H A L T E N des Balles bei dir und bei Josy.Bei deiner Hündin ist doch alles vorhanden.Nimm einen Ball du beginnst,bestimmst und beendest das Spiel,und wenns mal weh tut wirst von alleine schnellerAuch das Spielen muss man lernen und euer AW ist doch kein schlechter :c:
Gruss frerü
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Hi du,
an deiner Stelle würde ich den Ball garnicht mehr werfen, sondern nur noch am Körper mit Beisswurst (mir pers. lieber) oder sonstigem spielen. So bringst du sie garnicht erst von dir weg.
Wenn du doch mal wirfst, anfangs niemals sofort ein Aus verlangen, sondern erstmal mit ihr kämpfen, wieder schenken, wieder kämpfen usw usw und irgendwann Aus.
Aus deinen Beschreibungen lese ich aber auch heraus, das für deinen Hund das Kommando Aus grundsätzlich "Schluss" bedeutet, also die Beute dann "für immer" verloren ist. Das ist eine Verknüpfung die Konflikte hervorruft. Aus sollte eigentlich heissen "gibs her, aber es geht gleich weiter". Also: Spiel - Aus - einbeissen, Spiel
Lass sie immer wieder anbeissen nach dem Aus, allerdings immer immer mit Bestätigungswort, sonst bestätigt sie sich irgendwann selbst. Auf die Freigabe hin darf sie wieder beissen, so lange bis du die Beute wieder ruhig machst (nicht dagegen ziehen, nur halten, ganz wichtig!) und das Kommando Aus gibst. Nach Ausführung des Kommandos kommt wieder die Freigabe.
LG Janina
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Danke noch mal für die Anregungen :c: !
Ich habe auf die Beißwurst umgestellt, da mein Balljunkie einfach zu schwer mit den Bällen zu händeln ist. In die beißwurst steigt sie auch ein und ich bestätige sie damit nur bei mir. Schluss ist nur mein Wort für Aus. Wenn ich sage Schluss, geht es auch mit Pack weiter. Also Schluss heißt nicht, Beißwurst für immer weg und gut ist. Ich variier da schon.
Was ich festgestellt habe, sie kann sich eher von der Beißwurst trennen als von ihrem Ball und mit der Beißwurst kommt sie auch eher. Ich habe mit diesem Spielzeug auch immer bei mir bestätigt. Also umstellen auf Beißwurst und weiter geht´s (habe allerdings auch einige Blessuren vom Mittwoch :pf: - aber nur so kann es eine gute Übungststunde gewesen sein :f: )
Viele Grüße
Christina
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spielen lernen,,,genau das ist der punkt.
den ball nicht geben ,hilft bei dem prblem nicht,mit futter arbeiten hilft auch nicht.
der hund muß mit dem ball in dich hineinspringen,,,weil er weiß ( denkt) bei dir geht die aktion weiter.
im schutz laufen 90 % der hunde mit dem ärmel wieder zum helfer,,, warum???
beobachte mal,,wie oft ein junghund den kampf gewinnt,,,und das ist der punkt.
mach zerspiele, nur kurz weichwerden,,hund gewinnen lassen,,,am anfang mit leine(am ende halten)
sobald dein hund die beute hat, wende du dich desinteresiert von ihm ab.
wenn er kommt schiebe ihm mit ganz leichtem druck von dir,,,wieder abwenden.
erst wenn er energisch wird nimmst du wieder die beute,, erst leichten zug dann den hund gewinnen lassen,,,usw.
viel spass
Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden.
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