07-06-2008, 20:06
Hallo,
ich sehe es genau wie Bordy.
Nach meiner Auffassung erhält der Hund für das Fallenlassen des Balls aus der Achsel keine Bestätigung für ein (aktives) richtiges Verhalten, sondern es wird nur seine Erwartung ("von da oben kommt der Ball") erfüllt. Eher zufällig (aus Sicht des Hundes) befindet er sich dabei in der gewünschten Position. Zudem hält diese "Erwartungshaltung" mit zunehmender Ausbildung nicht lange vor. Es ist wie beim Esel und der Möhre: solange ihm die Möhre vor der Nase baumelt, geht er vorwärts. Ist die Möhre weg, bleibt er stehen!
Wie auch Bordy schon schreibt, halte ich es für sinnvoller, wenn der Hd für ein aktives Verhalten bestätigt wird. (z.B.: schaust du mir in die Augen, gibts den Ball). Damit wird der Hd immer bemüht sein etwas zu tun, um an das Objekt seiner Begierde zu kommen. Selbst wenn der Ball sichtbar an einer anderen Position ist, wird er z.B. den Augenkontakt suchen, da er gelernt hat, nur so an den Ball zu kommen. Den Zeitpunkt, wo er zum Ziel kommt, kann ich mit zunehmender Ausbildung immer weiter nach hinten schieben und die Spannung bleibt dennoch erhalten. (dabei kann ich es sogar soweit trainieren, dass er seine Bestätigung in dem Ausführen der nächsten Übung findet)
Oder an einem anderen Beispiel verdeutlicht:
Ich kann dem Hd das Revieren beibringen, indem ich ihn glauben lasse, in dem (Leer-) Versteck könnte ein Helfer stehen. D.h. ich muss dort immer wieder mal einen Helfer reinstellen, damit er das weiter "glaubt". Mit zunehmender Ausbildung wird das immer schwieriger.
Die Alternative ist, dass ich dem Hd beibringe, dass er nur zum Helfer kommt, wenn er das Versteck umläuft. Hat er das verstanden, brauche ich nicht vor jeder Prüfungsstufe / auf fremden Plätzen von vorne anfangen.
Ich hoffe, der Unterschied wird deutlich.
Wie du selber schreibst, "glaubt" dein Hd dir offensichtlich nicht mehr. Du mußt ihm die Stelle zeigen, von wo der Ball kommt, damit er dort wieder hinguckt. Wie oben geschrieben, aus meiner Sicht der "falsche" Ansatz.
Manni
ich sehe es genau wie Bordy.
Nach meiner Auffassung erhält der Hund für das Fallenlassen des Balls aus der Achsel keine Bestätigung für ein (aktives) richtiges Verhalten, sondern es wird nur seine Erwartung ("von da oben kommt der Ball") erfüllt. Eher zufällig (aus Sicht des Hundes) befindet er sich dabei in der gewünschten Position. Zudem hält diese "Erwartungshaltung" mit zunehmender Ausbildung nicht lange vor. Es ist wie beim Esel und der Möhre: solange ihm die Möhre vor der Nase baumelt, geht er vorwärts. Ist die Möhre weg, bleibt er stehen!
Wie auch Bordy schon schreibt, halte ich es für sinnvoller, wenn der Hd für ein aktives Verhalten bestätigt wird. (z.B.: schaust du mir in die Augen, gibts den Ball). Damit wird der Hd immer bemüht sein etwas zu tun, um an das Objekt seiner Begierde zu kommen. Selbst wenn der Ball sichtbar an einer anderen Position ist, wird er z.B. den Augenkontakt suchen, da er gelernt hat, nur so an den Ball zu kommen. Den Zeitpunkt, wo er zum Ziel kommt, kann ich mit zunehmender Ausbildung immer weiter nach hinten schieben und die Spannung bleibt dennoch erhalten. (dabei kann ich es sogar soweit trainieren, dass er seine Bestätigung in dem Ausführen der nächsten Übung findet)
Oder an einem anderen Beispiel verdeutlicht:
Ich kann dem Hd das Revieren beibringen, indem ich ihn glauben lasse, in dem (Leer-) Versteck könnte ein Helfer stehen. D.h. ich muss dort immer wieder mal einen Helfer reinstellen, damit er das weiter "glaubt". Mit zunehmender Ausbildung wird das immer schwieriger.
Die Alternative ist, dass ich dem Hd beibringe, dass er nur zum Helfer kommt, wenn er das Versteck umläuft. Hat er das verstanden, brauche ich nicht vor jeder Prüfungsstufe / auf fremden Plätzen von vorne anfangen.
Ich hoffe, der Unterschied wird deutlich.
Wie du selber schreibst, "glaubt" dein Hd dir offensichtlich nicht mehr. Du mußt ihm die Stelle zeigen, von wo der Ball kommt, damit er dort wieder hinguckt. Wie oben geschrieben, aus meiner Sicht der "falsche" Ansatz.
Manni



