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Glucosamine
#1
Hallo zusammen,

Glucosamine speziell aus Muschelfleischextrakt scheinen ja das Wahl der Mittel zu sein, um Knorpel und Gelenkschäden vorzubeugen, bzw. bei der Regeneration unterstützend zu wirken. Einige Futtermittelhersteller verwenden ja auch Muschelfleischextrakt und ähnliches aus Schalentieren in ihren Futter. Weiß eigentlich jemand, wieviel mg Extrakt pro kg Körpergewicht die ideale Dosierung ist, um Gelenk- und Knorpelschäden vorzubeugen?

Gruß Michael
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#2
Zum grünlippigen Muschelextrakt:
Die orale Gabe von Glucosaminglycan in Muschelextrakt
bewirkt wenig. Ein Baustein von Glucosaminglycan ist Chondroitin Sulfat.
Dieser besteht aus einer Aneinanderreihung von Glucosaminsulfat-Molekülen, die mit Zuckermolekülen verbunden sind. Die Moleküle von Glucosaminglycan sind wegen dieser Zusammensetzung so gross, dass sie nur sehr schlecht über die Darmwand in die Blutbahn gelangen.
Das gilt auch für Haifischknorpel- und Seegurkenextrakte.
In Studien, in denen das erfolgreich getestet wurde, sind die Wirksubstanzen injiziert worden.

Klinisch wirksame Alternative ist die Aufname von Glucosamin Sulfat.

Eine Menschendosis soll 1500 mg enthalten. Rechne es einfach um fürs Hundegewicht.

Und aufgepaßt was Du kaufst. Teilweise sind nur wenige Prozente wirksame Bestandteile drin.

Hier bekommt man 98%iges Sulfat!
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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#3
Also auf der Dose mit reinem Grünlipp-Muschelextrakt steht als Dosierungsanleitung drauf:

"bei Gelenkserkrankungen 2 - 3 g/Tag/30 kg Hund
zur Prophylaxe 1 g /Tag / 20 - 30 kg Hund"

Wie gesagt, das ist dann reines Muschelextrakt.
Wenn Du irgenein Präparat gibst, das nicht soviel enthält bzw. wo noch andere Sachen drin sind, wär die Dosierung bestimmt anders, nehme ich an.

Ich hab das hier her:
http://www.barfshop.de/product_info.php/products_id/6
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#4
Rein vorbeugend nutzt das Zeug übrigens gar nichts.

Es wirkt gut bei bereits bestehenden Erkrankungen oder aber Beanspruchungen, für die der Hund vermehr gelenkmäßig belastet wird.

Für einen normal gehaltenen, gesunden Hund ist es rausgeschmissen Geld, für einen Sporthund kann es Sinn machen.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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#5
Habe ich das jetzt richtig verstanden,dass diese Zusatzmittel mit Muschelfleischextrakt garnichts bewierken können,sondern nur flüssig gespritztes ?



Mein alter Hund bekam mal sowas gespritzt,wegen seiner Spondyolose,und es hat super geholfen.

Meinem Welpen gebe ich Muschelextrakt in Pulverform , bringt also nichts oder ? Wird im Schutzdienst geführt
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#6
Ne, das hilft schon auch als Zusatzfuttermittel - aber eben nur, wenn der Hund auch was hat...nicht vorbeugend.
Funktioniert also nicht so á là "ich geb das mal immer, dann kriegt er nix", sondern nur als "Reparaturkitt", wenn was kaputt ist bzw. Beschwerden da sind.
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#7
Dann kann ich mir das Geld ja sparen.Der Hersteller schreibt nämlich für erkankte Hunde und im Wachstum bzw ältere Hunde sowie Sporthunde.

Aber das ist halt Werbung



Danke nochmal
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#8
Ich füttere Lippmuschelextrakt zweimal kurmäßig für 4 bis 6 Wochen im Wachstum. Zudem bekommen meine Alte (die wird diesen Monat 11) dann auch mal was mit ins Futter.

Daß die Inhaltstoffe der Lippmuschel keinerlei Wirkung besitzen kann man so nicht behaupten. Sie scheinen sehr wohl die Ernährung der Gelenkknorpel und Bandscheiben zu unterstützen. Prof. Jaggy sagte mir auf dem letzten Rückenseminar in Gießen, daß es seiner Meinung nach keinen Grund gebe anzunehmen, daß es sich nicht so verhält. Auch wenn der Mechanismus, wie es geschieht, noch nicht erforscht ist. In der Praxis könne man die entsprechenden Resultate erkennen, und wenn die Inhaltstoffe bei kranken Tieren verstoffwechselt werden, wieso sollten sie es dann bei nicht erkrankten nicht?

Ich würde bei der Zufütterung auf jeden Fall darauf achten, reinen Extrakt in Apothekenqualität zu erhalten. Oft werden Zusatzstoffe beigemischt oder aber die Schalen der Muschel mit vermahlen. Der Link von Conni ist sehr gut.

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#9
Ich wollte nicht ausdrücken daß es nicht hilft, ganz und gar nicht.

Aber man sollte drauf achten SULFAT zu bekommen. Dieses wird vom Körper erheblich leichter aufgenommen und verstoffwechselt als das GLYCAN.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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#10
Hallo,

da geb ich Bettina recht.

GlucosaminSULFAT ist wesentlich effektiver u. wirksamer, weil es besser vom Körper aufgenommen werden kann.

Am allerbesten wirkt es, wenn es in den betroffenden Gelenken gespritzt wird.

Ich denke aber auch das die orale Eingabe was bringt...dauert nur länger.

Ich hatte damals für unseren früheren Hund, der eine Zeitlang lang ein Problem mit der Schulter hatte reines Glucosaminfulfat von einer englischen Firma bestellt.
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