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der LZ DSH in der Familie...
#11
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#12
Dario von Zons ist der dritte Hund von acht der mit in der Wohnung lebt, ich bin zu frieden, und man hat bessere kontrolle über seinen zustand.

schlappi :hallo:
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#13
Mein Hund lebt bei mir im Haus...ich bin damit zufrieden.

Überwiegend...

Wenn großer Besuch ansteht, wünschte ich mir jedoch, ich könnte den Hund in einen Zwinger setzen, damit er UND ich wenigstens für einige Stunden die Ruhe bekommt, die zwingend notwendig ist.

Ich denke, weder ist Haus,-noch Zwingerhaltung das Optimale, eine Kombination davon schon weitaus eher!!!

Und ein Hund, der ständig im Haus lebt, arbeitet nicht besser/schlechter als ein reiner Zwingerhund.

Schade, das mit dem Wort Zwinger soviel Negatives verbunden ist!
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#14
Meine Graue lebt mit im Haus - total unauffällig. Sie ist LZ, begleitet aber nicht jeden Schritt, sowas kann man ja auch unterbinden.
Zum Thema Ruhe: Ruhe musste sie lernen, klar. Ging aber schnell und wenn es mal so ist, daß sie ihre 5 Minuten hat (darf sie mit knapp 12 Monaten ja ruhig haben) und sie davon nicht mehr runter kommt, dann hat sie ihren Zimmerkennel, den sie sehr gerne annimmt.
LG
Carmen
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#15
Zitat:Original von Mayu84
Ich denke, weder ist Haus,-noch Zwingerhaltung das Optimale, eine Kombination davon schon weitaus eher!!!

:dh:

Nach jahrelanger reiner Wohnungshaltung werden meine Hunde heute gemischt in Wohnung und Zwinger gehalten, und ich kann sagen sie würden etwas vermissen ohne ihre Zwinger. Z.B. ist das stundenlange Benagen von frischen Rinderunterbeinen nur im Zwinger gestattet.

Vielen reinen Wohnungshunden steht während der Abwesenheit ihrer Leute nicht die gesamte Wohnfläche zur Verfügung, sondern ihr Bewegungsradius wird auf einen Raum, den Flur, manchmal nur den Windfang im Flur reduziert. Was ist der Zwinger denn anderes als ein Zimmer für den Hund? Außer daß er, wenn der Zwinger entsprechend aufgestellt ist, darin mehr Umwelt- und auch Klimareize (Thema Dauerhaaren!) mitbekommt als allein in der Wohnung?

Natürlich muß ein Hund nicht zwangsläufig im Zwinger gehalten werden, damit er sich optimal entwickeln kann. Allerdings stellt die reine Wohnungshaltung in vielen Fällen auch nicht den Idealfall dar, wenn dauernd am Hund herumgenörgelt wird, mehrere Hunde sich gegenseitig keine Ruhe gönnen (die Sache ein für allemal zu klären wird ihnen oft verboten) etc.

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#16
Ich kann Antje nur beipflichten!

Wenn alle aus dem Haus sind, wird meine Hündin auch in den Flur "verbannt"...

Aber ich selbst hätte es lieber, wenn der Hund, in der Zeit in der er (z.B.) allein sein muß, im Zwinger samt Auslauf sitzen kann.
Dort kann man was (ekelhaft) Riechendes reinschmeißen und der HUnd ist nicht in der Wohnung allein...
Im Zwinger, mit ausreichend Sicht, kann er selbst wählen, was er machen will...
Nachbarn beobachten, hinlegen und schlafen, sich im Gras wälzen, sonnen, buddeln...
Und es ist definitiv besser für den Hund, wenn er einen Großteil des Tages außerhalb der Wohnung verbringt!

In der Wohnung kann sie nur rumliegen...

Zur Mehr-Hunde-Haltung in der Wohnung kann ich nur eins sagen...

Vor dem großen Beißvorfall im Haus wurden die Hunde alle in den Flur gesperrt, danach in einzelne Zimmer...

Weil die Hunde es halt eben nie austragen durften, trugen sie es aus, als kein Schwein daheim war!
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#17
Hi,

kombinierte Drin/Draußen-Haltung finde ich auch optimal. Auch meine kurzhaarigen Boxer sind in meiner arbeitsbedingten Abwesenheit fast ausschließlich draußen. Es bekommt ihnen prima, Fell ist klasse, optimaler Gesundheitszustand, durch die ständige leichte Bewegung baut der Alte nicht so schnell ab. Natürlich haben sie einen geschützten Rückzugsbereich.

Womit ich leichte Probleme habe, sind die Mini-Zwinger, die dem Hund 6 qm per Gesetz und keinen Millimeter mehr zugestehen, wo er zwar Außenreizen en Masse ausgesetzt ist, aber kaum Möglichkeit hat, auf diese durch Bewegung zu reagieren. Außer mit Stereotypien oder Dauerkläffen.....

Grüße von Susanne
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#18
Hi Leute,

@ NILS , Deinen Betrag fand ich interessant und zum nachdenken anregend!

Ich persönlich denke, das man durch gute Beobachtungsgabe (vorrausgesetzt man kennt seinen Hund wirklich!!), sowie gutes Allgemein Wissen über die Hundesprache ganz gut einschätzen kann ob das Tier leidet ( oder auf dem "besten" Weg dorthin ist) oder glücklich und zufrieden ist!

@all - Auch ich bin mit euch der Meinung das die Draussen / Drinnen - Kombination am allerbesten und gesündesten ist.
Einen Hund stundenlang in en Flur zu sperren ist schlimm...und 10 Std. am Stück im Zwinger genauso!

Aber warum Zwinger? Wer ein eigenes Grundstück hat, kann den Hund doch frei laufen lassen. Vorrausgesetzt das Grundst. ist ausbruchssicher.

Das handhaben wir so. So hat der Hund immer die freie wahl, weil er rein und raus kann wie er will ( Scheune oder Haus) Bin froh das wir nicht auf einen Zwinger zurückgreifen müssen.
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#19
Zitat:Original von Ivanhoe
Aber warum Zwinger? Wer ein eigenes Grundstück hat, kann den Hund doch frei laufen lassen. Vorrausgesetzt das Grundst. ist ausbruchssicher.

Z.B. weil der Nachbar Hunde nicht mag?

Z.B. weil das Grundstück an einem Fußweg liegt, auf dem andere Leute mit und ohne Hund verbellt werden könnten? (Und der Nachbar deswegen beginnt Hunde nicht zu mögen...)

Z.B. weil Kinder die Finger durch den Zaun stecken und verletzt werden könnten? (Dazu muß ein großer Hund nicht mal beißen...)

Z.B. weil jemand den Hund durch den Zaun füttern könnte?

Z.B. weil jemand den Hund durch den Zaun ärgern könnte?

Z.B. weil jemand in den Garten eindringen und gebissen werden könnte? (In dem Bundesland, in dem ich wohne, ist es gar nicht so unwahrscheinlich, daß der Hund dann anschließend tot ist...)

Z.B. weil jemand den Hund stehlen könnte?

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#20
Zitat:Original von Nils
Da ich als Neuling keine Ahnung habe, ob solche Überlegungen überhaupt in dieses Forum gehören und hier erwünscht sind, laß ich es erstmal so.
Wäre aber sehr interessiert an der Diskussion mit anderen Leistungssportlern, die versuchen die neuen Forschungsergebnisse in Hundehaltung und - ausbildung zu berücksichtigen.

Beste Grüße Nils
Ja Nils,

das gehört in dieses Forumr, zwar nicht gerade in diesen Thread, aber sehr wohl in den Bereich Ausbildung. Einzige Einschränkung: Das alles ist nicht so neu, wie es dir erscheinen mag. Wer sich lange und intensiv mit Hunden beschäftigt bzw. beschäftigt hat, weiß, dass Hunde über Intelligenz verfügen können, die wir gepaart mit ihren einzigartigen natürlichen Veranlagungen sehr gut für unsere Ausbildung nutzen können.

Und gerade die Einzigartigkeit ihrer Veranlagungen macht sie als Haustiere im Unterschied zu anderen Haustieren zu etwas Besonderem. Und je mehr wir dabei ihre Intelligenz nutzen, um so zuverlässiger lassen sich ihre Veranlagungen abrufen.

Mit reiner Zwinger- oder reiner Haushaltung hat das jedoch weniger zu tun. Dafür sind zusätzlich andere Überlegungen von Bedeutung.

Servus Walter
Meine Hunde blieben mir im Sturme treu
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